Kaum eine andere Region auf der Welt verfügt über derart viele natürliche Schönheiten wie der Aloha-Staat. Wir stellen die Must-see-Orte auf Hawaii und den Nachbarinseln vor.

Hawaii Island

Achtung, aktiv: Der Kīlauea Vulkan im Hawai’i Volcanoes National Park genießt in der weltweiten Natur nicht nur Ansehen als fleißigster Feuergigant, er ist zudem der einzige seiner Art, dessen Lavamassen direkt ins Meer fließen. Der anmutige Riese auf Hawaii Island lässt sich bestens vom Boot auf dem offenen Ozean aus oder bei einem Helikopterflug beobachten. Zu sehen, wie die glühende, feuerrote Lava in das Wasser gleitet, die See zum Kochen bringt und schließlich zu einer zischenden Fahne aus Rauch verpufft – ein wahrhaft einmaliges Erlebnis.

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Wirft der Kīlauea auch einen noch so großen Schatten, überdeckt er doch nicht einen weiteren Riesen: Der Mauna Kea ist der höchste Seeberg der Welt und eine berühmte astrologische Sehenswürdigkeit. Mit über 10.000 Metern über dem Meeresspiegel ist der Mauna Kea Zuhause von 13 Teleskopen aus elf unterschiedlichen Ländern, die hier den Planeten und das Universum erforschen. Interessierte können sogar Beobachtungstouren buchen, und aufgrund seiner Größe, der klaren Luft und der kaum vorhandenen Lichtverschmutzung lassen die Sterne den Himmel glitzern. Prädestiniert für Sternstunden, voller Highlights in den Morgenstunden: Hoch über den Wolken ist der Sonnenaufgang an Romantik nicht zu überbieten.

Kaua’i

Grand Canyon des Pazifiks: An der Westküste Kaua’is ruht gut 22 Kilometer lang, knapp zwei Kilometer weit und mehr als 1.000 Meter tief der imposante Waimea Canyon. Statt mit brennender Lava lockt der Canyon mit Panoramablicken auf Spitzkuppen, zerklüftete Felsen und tiefe Schluchten. Und während sein großer Bruder in Arizona von einem Hauch Glitzer und Glamour des nicht allzu weit entfernten Las Vegas profitiert, trennen Besucher des Waimea Canyon nur wenige Fahrminuten von malerischen Stränden, saftigen Regenwäldern und dramatischen Meeresklippen.

Skyler Smith

Hollywood tanzt Hula: Den Status als Kaua’is Naturwunder teilt sich der Waimea Canyon mit einem echten Filmhelden. Die Nā Pali Coast tauchte bereits in zahlreichen Blockbustern wie Jurassic Park und King Kong auf und ist außerdem Teil eines antiken Schildvulkans, der einst vom Meeresboden über 8.000 Meter emporstieg. Sportliche schrecken nicht vor der Herausforderung einer Kayaktour durch einen 24 Kilometer langen Seeweg vorbei an Kliffhängen, Meereshöhlen und gezackten Stränden oder einer knapp 18 Kilometer langen Wanderung auf dem Kalalau Trail zurück. Etwas entspannter lässt sich die Aussicht bei einem Helikopterflug mit bestem Blick auf das Areal, die Küstenlinie und die vielen Wasserfälle, die von den Kliffen direkt ins Meer donnern, genießen.

Moloka’i

So geht strahlend weiß, von Natur aus: Im Papohaku Beach Park werden Besucher von Schönheit geblendet. Mit knapp fünf Kilometern Länge beansprucht der Strand den Titel als einer der längsten und weitesten in ganz Hawaii. Ausgestattet mit Hut und Sonnencreme fühlt sich ein Spaziergang auf dem weißen Teppich des Ozeans an wie der Himmel auf Erden.

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Lāna’i

Klein, aber oho: Lāna’i ist das Küken unter den hawaiianischen Inseln, und doch besitzt es eines der ikonischsten Wahrzeichen auf Hawaii. Pu’u Pehe ist eine malerische Gesteinsformation, die von Einheimischen liebevoll Sweetheart Rock genannt wird. Archäologen entdeckten bereits eine Struktur ähnlich der eines Grabmals auf der Spitze von Pu’u Pehe. Tatsächlich glauben die Forscher, es handele sich hier um einen Vogelschrein (heiau), geschaffen von den Ureinwohnern. Zahlreiche Knochen von Seevögeln wurden im Umkreis entdeckt.

Jennifer Latuperisa-Andresen

Gelegen an der Südküste zwischen Manele Bay und Hulupo’e Bay kann der 24 Meter hohe Pu’u Pehe, der sich mitten aus dem Ozean erhebt, über einen kurzen Fußmarsch vom Four Seasons Resort at Manele Bay erreicht werden. Für noch mehr Romantik empfiehlt sich der Besuch bei Sonnenuntergang.

Maui

Radio aufdrehen, Ukuleleklängen lauschen und nur mal kurz anhalten, um eine frische Mango am Obststand um die Ecke zu ergattert: Mauis Road to Hana ist nicht nur ein unglaubliches Fahrerlebnis, sondern zugleich auch noch Naturwunder schlechthin auf Hawaii. Endlose Ausblicke auf den Ozean und dramatische Kliffe zur Linken, rauschende Wasserfälle und saftige Regenwälder zur Rechten – das einzige, worum man sich hier Sorgen machen muss, ist der limitierte Speicherplatz der Kamera.

Aussichten auf der berühmten Road to Hana

Jennifer Latuperisa-Andresen

Wunder um Wunder auf 84 Kilometern: Schlüsselpunkte auf der Route sind der Lower Puohokamoa Wasserfall, das Garden of Eden Arboretum, ‚Ohe’o Gulch und die Stadt Hāna. Umgeben von Brotfruchtbäumen und tropischen Pflanzen ist Hāna eine der schönsten Städte Hawai’is und ein lohnenswerter Tagesausflug.

Ein Phänomen jagt das nächste: Mauis zweites Naturspektakel trumpft 3.055 Meter über dem Meeresspiegel. Der Haleakalā ist Mauis höchste Erhebung, seine anmutigen Hänge sind von jedem Punkt der Insel aus sichtbar. Wer in den frühen Morgenstunden hoch zum Haleakalā Visitor Centre fährt, erlebt nicht nur einen der schönsten Sonnenaufgänge der Welt, sondern wird zudem Zeuge, wie sich der Himmel in ein sagenhaft intensives Farbenmeer verwandelt.

O’ahu

Genug ge- und bewundert auf dem Festland? Dann ist Abtauchen angesagt! Während alle hawaiianischen Inseln fantastische Schnorchelmöglichkeiten bieten, beeindruckt Hanauma Bay auf O’ahu sogar bewanderte Taucher. Hanauma Bay ist ein maritimes Naturschutzgebiet, geschaffen zur Wahrung des empfindlichen Ökosystems. Um die Umwelt zu schützen, wird Besuchern im Vorfeld einer Exkursion ein kurzes Lehrvideo über die Geschichte des Areals und seine Tierwelt gezeigt. Anschließend wartet ein Eldorado an exotischen Fischarten, die sich in den Korallenriffen verstecken.

Epicurrence

Wer sich seine Sternstunde bei Instagram herbeisehnt, sollte eine Wanderung auf den Lē’ahi keinesfalls auslassen. Ebenfalls mit Status Naturwunder präsentieren sich Waikīkī, Honolulu und der Pazifik von hier aus wie frisch aus Photoshop entsprungen. Vor über 100.000 Jahren formte sich das als Diamond Head bekannte Staatsmonument und ist heute eines der berühmtesten Wahrzeichen Hawaiis. Der Weg ist so aufregend wie das Ziel selbst, führt der Trail doch über 175 Treppenstufen, durch dunkle Tunnel sowie alte Militärbunker.

Weitere Informationen aus Hawai‘i sowie aktuelle Veranstaltungshinweise sind auf www.gohawaii.com/de und der Facebook-Seite www.facebook.com/goHawaiiDE zu finden.

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