Griechenland, Spanien und Kanada sind bei den Deutschen 2017 sehr beliebt. Weniger optimistisch schauen dagegen die Türkei und die USA auf das laufende Jahr. Das aber ist nichts gegen so unbeliebte Reiseziele wie Moldawien, Turkmenistan & Co …

Die Plattform seeker präsentiert die Top5 der Destinationen, um die Touristen gern einen Bogen machen, ergänzt mit Hinweisen unserer Redaktion.

Moldawien: Touristisches Niemandsland

Nur 11.000 Touristen lockte das Land in Südosteuropa 2014 an. Ob dafür nur verantwortlich ist, dass Moldawien als Binnenland keinen Traumstrand bieten kann? Wohl eher weniger, denn Reiseberichte zeichnen ein trauriges Bild: Es gibt nur sehr wenige Sehenswürdigkeiten – von einschlägigen Ausflugstipps oder Hotspots ganz zu schweigen. Wer an der Grenze sagt, er reise als Tourist ein, erhält oft nur ein maliziöses Lächeln – Moldawien ist quasi touristisches Niemandsland. Dennoch gibt es einige (Kultur-)Reiseveranstalter, die mit einer Reise in das Land werben. Das Land selbst wirbt auf seiner Tourismus-Webseite vor allem mit seinen Kirchen, Klöstern, Museen und Weltkulturerbestätten.

#moldawia #vll2015

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Nauru: Land unter

Nur 200 Besucher kommen jedes Jahr auf das kleine Eiland – Palmen, Traumstränden und Korallenriffen zum Trotz. Die Insel ist so idyllisch, dass sie an das Paradies erinnert. Von Bettenburgen ist hier ebenso wenig zu sehen wie von überfüllten Stränden. Aber: »Eine touristische Infrastruktur ist nur in Ansätzen vorhanden«, so das Auswärtige Amt. Ein weiteres Manko: Die Insel ist Tausende Kilometer vom australischen Festland entfernt und schlecht an den Flugverkehr angebunden. Wer das Eiland dennoch besuchen möchte, sollte sich beeilen: Durch den Klimawandel und dem damit einhergehenden Anstieg des Wasserspiegels ist Nauru vom Versinken bedroht.

Nauru Sunset. #nauru #micronesia #nauruairlines #southpacific

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Marshallinseln: Nur mit dem nötigen Kleingeld

Ebenfalls ganz weit draußen befinden sich die Marschallinseln. Genauer gesagt im westlichen Ozeanien. Über 72.000 Menschen lieben hier, verteilt auf etwas mehr als 180 Quadratkilometern. Wer daran denkt, dass die abgelegene Lage an den niedrigen Besucherzahlen liegt und die Atomwaffentests in den 70ern ebenfalls dazu beitragen, hat nur halb recht. Denn hinzu kommen die exorbitanten Übernachtungspreise: Da wundert man sich nicht, dass nur 5.000 Besucher pro Jahr die Luxusinseln bereisen.

PC: @holness1989 #MarshallIslands

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Äquatorialguinea: Was willst du denn hier?

Im Fall dieses Landes liegt es nicht daran, das niemand einreisen will. Sondern eher daran, dass die überaus strikten Einreisebestimmungen den Tourismus quasi unmöglich machen. Es ist nämlich schwierig, ein Visum für Äquatorialguinea zu erhalten. Wer es doch schafft, sollte sich nicht zu früh freuen, denn daraus, den Daheimgebliebenen nach der Reise Fotos von öffentlichen Plätzen und Gebäuden zu zeigen, wird nichts – dies ist strengstens untersagt. Das Auswärtige Amt zeichnet in seiner aktuellen Sicherheitslageeinschätzung denn auch kein gutes Bild von dem Land. So sei die Kriminalität in letzter Zeit stark gestiegen. Dennoch verzeichnete das Land 2012 immerhin rund 6.000 Touristen.

TGIF

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Turkmenistan: Wüste, nichts als Wüste

Das zentralasiatische Turkmenistan liegt direkt am Kaspischen Meer – das klingt doch schon einmal hervorragend. Leider hat das Land einen ähnlich schlechten Ruf wie Nordkorea. Hinzu kommt, dass fast 95 Prozent der Landfläche von der Wüste Karakum bedeckt sind. Da verwundert es auch nicht, dass eine der wenigen Touristenattraktionen das »Tor zur Hölle« ist. Das ist ein brennender Krater mitten in der Wüste. Dieser zieht aber immerhin 7.000 Besucher jährlich in das Land. Weiteres Highlight der Landes ist die Stadt Köneürgenç, die – immerhin – mit dem höchsten Minarett Zentralasiens eine Attraktion für Kultururlauber bietet.

Nothing but desert squirrels and camels for miles on end 🐪🐿 #dragoman #archie #turkmenistandesert

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