Reise zur Expo nach Kasachstan

Reise zur Expo nach Kasachstan Foto: Maxim Petrichuk/shutterstock.com

Weite Steppen- und Wüstenlandschaften, im Kontrast dazu zwei volle Tage auf der Weltausstellung in der aufstrebenden kasachischen Hauptstadt Astana: Auf einer neuen Sonderreise des Studien- und Expeditionsreisen-Spezialisten Ikarus Tours zur Expo 2017 entdecken die Gäste im Juni und August Kasachstan. Beim Reisetermin im August übernachten sie außerdem im kirgisischen Hochgebirge in einem Jurten-Camp am Sonkul-See.

Erst Ende der Neunzigerjahre löste Astana die frühere Hauptstadt Almaty als Regierungssitz ab. Bei ihren Stadterkundungen in der Hauptstadt besichtigen die Reisenden unter anderem den von Norman Forster entworfenen „Palast des Friedens und der Harmonie“ für alle Religionen, das Zentrum für moderne Kunst „Kulanshi“ sowie die größte Moschee des Landes. Der Aussichtsturm Bajterek, das Wahrzeichen der Stadt, symbolisiert einen „Lebensbaum“ und bietet Besuchern einen Rundum-Blick über die Metropole. An zwei ganzen Tagen haben die Reisenden in Astana außerdem Gelegenheit, über die Expo 2017 zu bummeln, die sich in diesem Jahr dem Thema „Energie der Zukunft“ widmet. Für Gäste, deren Kulturdurst noch nicht gestillt ist, arrangiert Ikarus Tours auf Wunsch auch einen optionalen Opernbesuch.

In Almaty besichtigen die Ikarus-Gäste unter anderem die aus Holz erbaute, farbenprächtige Zenkov-Kathedrale und den Panfilov-Park. In Turkestan steht das Mausoleum des bekannten Sufisten und Dichters Ahmed Jassewi auf dem Programm – dieses gilt als eine der muslimischen Stätten, die jeder gläubige Muslim besucht haben sollte. Darüber hinaus erkunden die Reisenden die unterirdische Moschee Hilowat und ein mittelalterliches Badehaus.

Im August 2017 führt die Sonderreise außerdem ins Nachbarland Kirgistan: Nach einer Übernachtung in der Hauptstadt Bischkek geht es hinauf ins Hochgebirge. Hier überqueren die Reisenden den Tuja-Aschuu-Pass auf 3.586 Metern Höhe und durchfahren die wunderschöne Suusmayr-Hochebene mit ihren saftigen Sommerweiden. Die Gäste verbringen zwei Nächte in einem Jurten-Camp am Sonkul-See, wo sie optional kleine Wanderungen oder Ausritte unternehmen können. Auf dem Rückweg nach Kirgistan bestaunen sie die Felszeichnungen von Tamgaly – rund 4.000 Petroglyphen mit verschiedenen Wild- und Haustieren, Jagd- und Opferszenen, die ältesten davon aus der Bronzezeit. Der Komplex gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. 

Die 14-tägige „Sonderreise zur Expo 2017 nach Astana in Kasachstan“ im August 2017 kostet ab 2.998 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Flügen, Unterkunft in Hotels sowie zwei Nächten im Jurten-Camp und einer Übernachtung im Nachtzug (Vier-Bett-Abteil). Im Reisepreis enthalten sind auch die Halbpension, Transfers und Eintritte laut Programm sowie die Deutsch sprechende Reiseleitung. Die 11-tägige Reise im Juni ohne Besuch des Sonkul-Bergsees in Kirgistan kostet ab 2.579 Euro pro Person im Doppelzimmer. 

ella Verlag
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