Unsere persönlichen Thailand-Tipps

Unsere persönlichen Thailand-Tipps Foto: Shutterstock/potowizard

Manchmal reicht ein Artikel nicht aus, um all die Tipps loszuwerden, die sich auf einer Reise angesammelt haben. Autorin Carolin John hat deswegen noch einen kleinen Ratgeber geschrieben – für Bangkok und Koh Samui.

reisen-EXCLUSIV-Tipps: Bangkok

* Ganz unbuddhistisch in Kaufrausch geraten: Ob auf schwimmenden Märkten, tags oder nachts auf den Nachtmärkten, ob in modernsten Shopping-Malls oder in China-Town, ob Seide, Jade, Kunst und Kitsch, Schönes, Bezauberndes, Überflüssiges, in Bangkoks Straßen und Einkaufszentren wird Einkaufen zu einem schillernden, farbenfrohen und kommunikativen Erlebnis, zum Beispiel rund um den »Siam Square«.

* Dem Geist berühmter Schriftsteller nachspüren: In der »Author's Lounge«, dem alten, opulenten Flügel des ehrwürdigen Mandarin Oriental, in dem Sommerset Maughan, Jospeh Conard und Graham Greene ihre Romane schrieben, einen Nachmittags-Tee genießen. Oder auf der Sonnenterrasse, mit Blick über den Chao Praya auf den »Wat Arun«, den Tempel der Morgenröte, eine scharfe Tom-Yam-Gung-Suppe probieren.

* Den ältesten, größten und märchenhaften Tempelpalast Bangkoks aufsuchen: den Königpalast »Wat Phra Kaeo«. Und unweit davon den größten liegenden Buddha im »Wat Pho« bestaunen: Die Buddha-Statue ist 15 Meter hoch, 47 Meter lang und füllt die ganze Tempelhalle aus, die fast zu klein scheint. Der Buddha ist aus purem Gold gegossen, seine Haltung symbolisiert den Moment des Todes, der Erleuchtung und den Übergang ins Nirvana.

* In den Alltag Bangkoks eintauchen: Mit dem »Skytrain«, dem öffentlichen Verkehrsmittel der Thais, durch die Metropole fahren, sich diese von oben anschauen und nebenbei die Dynamik, den Rhythmus der Stadt und die Fahrgäste studieren. Der Ticketkauf ist wirklich einfach, die Mitarbeiter am Schalter sehr hilfsbereit und die Schautafeln zum Streckenverlauf farbig und sehr übersichtlich.

* Den Abend über den Dächern Bangkoks ausklingen lassen: Das Open-Air-Restaurant »Vertigo« und die dazugehörige »Moon-Bar« in der 61. Etage des Banyan Tree Hotels über den Abermillionen glitzernden Lichtern der Stadt ist nicht nur kulinarisch ein einzigartiges Erlebnis.

reisen-EXCLUSIV-Tipp: Koh Samui

* Sich an unvergessliche Spa-Anwendungen erfreuen: Bei der traditionellen Thai-Massage liegt man auf dem Bauch, der Masseur walkt die Schulter- und die Rückenpartie des Liegenden unter vollem Körpereinsatz, auch mit den Fußsohlen. Zur thaitherapeutischen Rückenkur gehören auch passive Yoga-Übungen wie die Kobra: Der Masseur greift die Arme des liegend Entspannung Suchenden und zieht mit ihnen den Oberkörper des Liegenden nach hinten und oben.

* Das ursprüngliche Inselleben entdecken: Eine Segel-Tour zu den kleinen Nachbarinseln. Dort Kokosmilch aus frisch von der Palme geholten Kokosnüssen schlürfen, schnorcheln oder nur die Schönheit der Strände und die Einsamkeit auskosten. Individuelle Segel-Turns bietet der österreichische Auswanderer und Sportsegler Gerry Hagler an: www.private-yacht.com.

* Thailändisch Kochen lernen vom Profi: »Wenn man einen Thailänder trifft, so ist er gerade beim Essen, und wenn nicht, so denkt er gerade daran, was er als nächstes Essen kann." Diese oft zitierte Annahme mag verwundern, wenn man beobachtet, wie schlank die Menschen in Thailand sind. Dass Essen in erster Linie die Lebensfreude, auf thailändisch »Sanuk«, befördert, nicht jedoch die Gewichtszunahme, liegt an der Auswahl der Zutaten und der Zubereitung. Wer ein Stück des geheimnisvollen Thailands mit nach Hause nehmen möchte, empfehlen wir einen Thai-Cooking-Kurs, den jedes renommierte Hotel anbietet. Im Banyan Tree wird dieser von dem deutschstämmigen Executive Chef-Koch Rainer Roersch geleitet.

ella Verlag
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