Eva Habermann: Mein Aruba

Eva Habermann: Mein Aruba Foto: privat

Die Schauspielerin und Moderatorin stand bereits mit 17 Jahren zum ersten Mal vor der Kamera. Seitdem hat sie in diversen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Nebenher ist sie Weltenbummlerin – Action darf dabei nicht fehlen. Ein Gespräch.

Vor Kurzem waren Sie für das n-tv-Reisemagazin auf Aruba unterwegs. Wie hat es Ihnen gefallen? 
Aruba fand ich toll. Auch wenn wir gedreht haben, war es wirklich ein absoluter Urlaubstraum. Typisch karibisch herrscht dort immer eine freudige, entspannte Atmosphäre – nicht umsonst steht auf den Autonummernschildern »One Happy Island«. Wahrscheinlich weil das Klima das ganze Jahr über extrem angenehm ist.

Wie sieht es denn kulinarisch aus? Haben Sie auf Aruba etwas besonders Gutes gegessen? 
Mein Favorit sind Fischspezialitäten aller Art, weil der Fisch frisch auf den Teller kommt. Besonders Hummer ist auf Aruba ein Genuss ...

Sie sind viel herumgekommen und haben über Jordanien oder die British Virgin Islands berichtet. Und auch die Schauspielerei lässt Sie um die Welt jetten. Wohin verschlägt es Sie privat?
Ehrlich gesagt urlaube ich sehr gerne in Deutschland.

Warum?
Deutschland hat unglaublich viel zu bieten – von Natur bis Kultur, von Meer bis Berge. Die Gegend an der Müritz in Mecklenburg- Vorpommern ist stets für meine urlaubsreife Seele eine Wohltat.

Welche Länder stehen noch auf Ihrer Wunschliste?
Ich würde gerne mal auf der Route 66 quer durch die USA fahren, um dort die vielen verschiedenen Facetten Amerikas zu sehen und kennenzulernen. Allerdings geht meine nächste Reise nach Bali. Denn gerade im November muss ich ein paar Sonnenstrahlen tanken, um gut über den Winter zu kommen. Dort war ich schon einmal mit dem Traumschiff und fand es paradiesisch schön. Die perfekte Insel zum Entspannen, neben Aruba, aber da war ich dieses Jahr ja schon. 

Lieber Bed & Breakfast, Fünf-Sterne-Resort oder Wohnwagen?
Als Kind habe ich immer davon geträumt, einen Wohnwagenurlaub zu machen. Da ich aber nun den Großteil meines Lebens im Wohnwagen am Filmset verbringe, haben diese etwas ihren Reiz verloren. Da schlafe ich lieber in einem Bed & Breakfast. Die sind kleiner und intimer und ich bekomme ein bisschen mehr von Land und Leuten mit.

Sie haben sicherlich schon zahlreiche Hotels bewohnt. Können Sie uns ein Lieblingshotel nennen?
Diese Frage ist extrem schwierig zu beantworten, da ich schon in vielen Traumhotels war. Aber ich glaube, mein persönlicher Favorit ist in Südafrika. In der Nähe von Johannesburg gibt es eine wunderschöne Lodge, mit insgesamt fünf großen und luxuriösen Bungalows. Maximal zehn Gäste können dort gleichzeitig urlauben. Morgens und abends bin ich auf Safari gegangen und habe dabei die Wildnis und die Abgeschiedenheit der afrikanischen Savanne genossen.

Ihr Schönheitstipp auf Reisen?
Schönheitstipp? Ich finde, es ist wohltuend für die Haut, mal zwei Wochen nicht geschminkt zu sein. Außerdem macht Schwimmen im Meer entspannt und vital und gibt einem weiche Haut und blondere Haare. Auf langen Flugreisen sollte man unbedingt eine gute Feuchtigkeitscreme mitnehmen.

Von welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal bei einem Zwölf-Stunden-Flug Sitznachbar sein?
Ich bin eigentlich immer froh, wenn ich im Flugzeug schlafen kann und neben einer eher ruhigen Person sitze. Aber ich glaube, Hape Kerkeling fände ich als Sitznachbarn sehr sympathisch. Der hat bestimmt auch viel Spannendes zu erzählen.

Sie mögen es anscheinend rasant: Vor Kurzem haben Sie die längste und schnellste Stahlseilrutsche der Welt in Österreich, Flying Fox XXL, getestet. Was haben Sie auf der Welt schon an Adrenalinkicks ausprobiert?
Ich habe schon viel gemacht: Bungeespringen in Neuseeland, Houserunning in München, Abseiling auf Mauritius, Tauchen mit weißen Haien in Kapstadt, Schwimmen mit Delfinen in Las Vegas, Quadfahren über Sanddünen in Suncity sowie Safaris zu Pferd in Südafrika, Helikoptertour auf eine noch aktive Vulkaninsel in Neuseeland (White Island). Aber es gibt Gott sei Dank noch viel zu sehen und zu entdecken ... und ich habe noch viel vor zu reisen – beruflich und privat ...

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