Im Mai 2007 wurde der Saar-Hunsrück-Steig auf 180 Kilometern eröffnet. Damit feiert dieser Teil des Fernwanderweges 2017 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein Weg für leidenschaftliche Naturliebhaber. Er führt durch abwechslungsreiche Wein-, Fluss- und Waldlandschaften, bietet schmale Trekkingpassagen und weite Blicke.

So sind die saarländischen Etappen von Mettlach-Orscholz über Losheim bis nach Weiskirchen von herrlichen Aussichten und schönen Wald- und Wiesenlandschaften geprägt. Zudem sind der Baumwipfelpfad an der Saarschleife, das Erlebniszentrum von Villeroy & Boch in Mettlach und der Losheimer Stausee in diesem Streckenabschnitt ganz besondere Ausflugsziele.

Der Abschnitt von Weiskirchen über Grimburg nach Hermeskeil führt durch das Herz des Hochwaldes. Wald, Wiesen, Wasser, die Jungvieh-Alm Wadrill und wunderbare Täler werden passiert. Sehenswert sind neben dem Staudengarten, dem Mechanischen Musiksalon und dem Wild- und Wanderpark in Weiskirchen auch die restaurierte Burganlage und das Burg- und Hexenmuseum in Grimburg.

Auf, auf! Auf den höchsten Berg in Rheinland-Pfalz

Wandern auf hohem Niveau mit viel Licht und Wald sowie 600 bis 800 Meter hohe Berge und eine Menge Ruhe erlebt man auf den vier Etappen des Saar-Hunsrück-Steig, die durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald verlaufen, von Hermeskeil über den Erbeskopf nach Morbach. Neben dem Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück mit der Erlebnisausstellung »Mensch und Landschaft« und dem Feuerwehr-Erlebnis-Museum in Hermeskeil sorgen die Primstalsperre in Nonnweiler, der größte keltische Ringwall Mitteleuropas in Otzenhausen und der Erbeskopf, als höchster Berg in Rheinland-Pfalz, für Abwechslung.

Der Saar-Hunsrück-Steig von Morbach bis nach Idar-Oberstein ist geprägt durch einige steile Abstiege, weite Ausblicke und eindrucksvolle Quarzit- und Felsformationen. Sehenswürdigkeiten wie die Wildenburg mit dem Wildfreigehege, das Deutsche Edelsteinmuseum und die Felsenkirche in Idar-Oberstein liegen am Wanderweg.

FFelsenkirche in Idar-Oberstein

travelpeter/Shutterstock.com

Auf dem Abzweig von Hermeskeil über Kell am See nach Trier ist entspanntes Wandern auf meist naturbelassenen Pfaden, begleitet von Wein, Geschichte, Kultur und urbaner Abwechslung angesagt. Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit ihren acht Weltkulturerbestätten, lockt ebenso wie die Freizeitattraktionen in Kell am See oder die Riveris-Talsperre im Ruwertal.

Als »Deutschlands Schönster Wanderweg« in der Kategorie Routen wurde der Saar-Hunsrück-Steig bereits 2009 vom Deutschen Wandermagazin ausgezeichnet. Seit seiner Einrichtung hat sich zudem Einiges am Premium-Fernwanderweg getan. Heute führt der Saar-Hunsrück-Steig auf insgesamt 410 Kilometern von Perl an der Mosel mit dem Abzweig nach Trier über den östlichen Hunsrück bis nach Boppard an den Rhein. Eindrucksvolle, neue Einrichtungen wie der Nationalpark Hunsrück-Hochwald oder die längste Hängeseilbrücke Deutschlands, die Hängeseilbrücke Geierlay, machen das Wandern auf dem Saar-Hunsrück-Steig zu einem Erlebnis.

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