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Familiamus Südtirol
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Kösslergasse 5, 39037 Meransen, Südtirol - Italien
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Telefon: +39 0472 065 000
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getestet von: Susanne Pahler
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Der erste Eindruck
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Als wäre eine Gletscherzunge in schönster Natur zum Erliegen gekommen: Das organisch geformte Familiamus in Meransen steht auf 1.400 Metern in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal. Ganz weit weg vom Familienalltag also! Doch diese Traumlage mit Blick vom Schlern bis zum Haunold ist nur ein dezenter Auftakt für das, was Eltern und Kinder hier erwartet.
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Schon die Lobby rund um einen bepflanzten Innenhof lässt tief blicken: Neben den wahnsinnig netten Menschen, die hier arbeiten, gibt es zum Beispiel Bobbycars und Fahrzeuge in Retro-Optik, mit denen die Kids überall entlangdüsen dürfen, dazu einen ausgedehnten Indoor-Spielplatz mit Sand, in dem ab und zu sogar Mineralien versteckt sind. Direkt angrenzend: die Bar für immerwährenden Kaffee- und Getränkenachschub. Vor allem mit kleinen Kindern weiß man, welchen Entspannungsfaktor dieses Nebeneinander bringt! Schon das zeigt, dass die Inhaberfamilie rund um Susi und Peter Nestl genau weiß, was alle Generationen für eine perfekte Familienauszeit brauchen.
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Wer wohnt hier?
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Eltern mit Babys, mit Kleinkindern, mit Grundschulkids oder Teenagern. Viele Familien haben auch Omas und Opas dabei, andere kommen mit einer befreundeten Familie – um sich in den Bergen nach allen Regeln der Hotelkunst die Sterne vom Himmel holen zu lassen.
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Dass das Familiamus-Team zaubern kann, symbolisiert das Maskottchen Magolix, ein runder, sympathischer Magier, der in seinem violetten Outfit die vorherrschende Farbgebung bestimmt. Dieser Ton erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas plakativ für ein Fünf-Sterne-Haus, verbindet sich aber im Ergebnis erstaunlich gut mit der naturnahen Gestaltung aus warmem Holz, Brixner Granit und anderen heimischen Materialien.
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Und damit hört das Staunen im Familiamus noch lange nicht auf. Denn wer etwa bei den glänzenden Rutschen im offenen Atrium keine großen Augen bekommt – sie verbinden als abenteuerliche Alternative zum Aufzug fünf Ebenen miteinander –, war wohl nie Kind.
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Gut geschlafen?
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Und wie! Schon das viele Holz, das hier zu Parkett, Betten und Schränken verarbeitet wurde, macht das großzügige Familienzimmer so gemütlich, dass man es eigentlich gar nicht mehr verlassen möchte. Dazu bleibt in den 2,40 Meter breiten Betten für Eltern selbst dann noch genug Platz, wenn ein oder zwei Kids nächtliche Kuscheleinheiten brauchen. Eigentlich haben die Kleinen aber ihre eigenen, gemütlichen Schlafplätze im separaten Kinderzimmer. Durch stilvoll integrierte Fenster lässt sich vom Elternzimmer aus hineinsehen und – Abrakadabra! – zur Schlafenszeit dank der angebrachten Holzschiebewände auf Privatmodus umschalten.
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Die Balkone hinter den deckenhohen Fensterfronten schweben wolkengleich über dem weiten Tal und den unbebauten Wiesen ringsum. Von einem der Holzliegestühle wieder aufstehen, auf denen weiche, schwarze Lammfelle ausgebreitet sind? Wird schwierig … Es lohnt sich aber, denn im Familiamus gibt es so viel zu entdecken, dass eine Woche Urlaub kaum reicht.
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Der Wellnessfaktor
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Entspannung bedeutet für meist müde Eltern auch Zweisamkeit ohne Kind und Kegel. Während die Kleinen von geschultem Personal bestens betreut werden, schalten sie also im Adults-Only-Saunabereich ab. Hier gibt es vier Schwitzmöglichkeiten, einen Natur-Bade-Kneippteich und einen Ruhebereich samt duftender, weich gepolsterter Zirbennester. Herrlich!
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Noch besser sind vielleicht nur die durchdachten Familiamus-Rituale im Spa: »Mut« etwa kümmert sich mit Granatkugel und Stäben aus Zirbenholz um Durchblutung sowie Bindegewebe – und richtet dann mit dem Duft von Arnika- und Zirbenöl den Rücken auf. »Begeisterung« dagegen macht müde Beine munter – bei einer Massage mit Wacholder, durch Wickel mit Minze, Birke, Löwenzahn und Brennnessel sowie einer Bergkristall-Fußreflexzonenmassage. Kids und Teens werden mit Schokolade, Klang und Steinen verwöhnt. Verwendet wird für alle Behandlungen die biozertifizierte Naturkosmetik von Phyto Art aus Südtirol.
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Akkus aufgeladen? Dann lässt es sich voller Elan zusammen im restlichen Wellnessbereich toben. Nur: Wo anfangen? Im warmen Babybecken oder im Nichtschwimmerpool mit kleinen Rutschen? Im Jugend-Actionpool samt speedy Breitwellen- und Röhrenrutsche und Kletterwand? Im Outdoor-Infinity-Pool mit 360-Grad-Panoramablick? Oder im Outdoor-Whirlpool auf dem begrünten Dach mit Liegewiese nebenan? Wer denkt, das war es, liegt daneben: Es gibt auch eine Familiensauna, in der schon die Kleinsten aufs warme Holz können. Und Ruheräume, die genauso kuschelig sind wie die im Adults-Only-Bereich – wenn auch weniger ruhig.
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Bauchgefühl
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Alles, was Berge und Almwiesen an Genuss hervorbringen, verzaubert die Küche in Gerichte auf höchstem Niveau – und das als paradiesisches All-Inclusive-Angebot! Soviel vorneweg: Hungrig bleibt hier sicherlich niemand. Jemals! Los geht es morgens mit einem unfassbar vielfältigen Frühstücksbuffet. Frisches Obst ohne Ende, flüssige Schokolade, Minitörtchen, eine Saftstation, fluffiges Gebäck. Man möchte schon da nie satt werden! Mittags wählt man zwischen deliziösem Fingerfood aus der offenen Showküche. Oder, wer es handfester mag, der greift bei der frischen Pizza aus dem Holzofen zu – und genehmigt sich danach handwerklich gefertigtes Eis aus frischen, lokalen Zutaten.
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Cakepops, Strudel, Mocktails wie den »Happy Berry«: Die Jause am Nachmittag wird in der Lobby serviert. Wir erinnern uns: Hier ist auch der Indoor-Sandspielplatz, auf dem Kinder Stunde um Stunde verbringen wollen. Und dann ist es auch schon Abend. Die Tische in den lauschigen, Lärm einfangenden Esskojen sind für das fünfgängige Gourmetmenü eingedeckt. Hier guckt sicherlich niemand schief, wenn die Kinder zappeln, die rote Sauce auf dem Tischtuch verteilen oder lautstark nach mehr verlangen. Stattdessen lassen sich alle, auch die erwachsenen Menschen, vom großen Moment verzaubern, in dem der Suppentopf auf dem Tisch magischerweise zum wild qualmenden Hexenkessel wird.
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Das besondere Etwas
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Pädagogik ist hier nicht nur ein Schlagwort, denn Kids werden hier entspannt und herzlich dazu ermutigt, ihre Persönlichkeit und ihre Talente zu entfalten. In der Holzwerkstatt etwa können sie aus Natur- und Upcyclingmaterialien ihre eigenen Kreationen fertigen. Im Atelier darf großflächig gemalt und gekleckst werden. Und auf der hauseigenen Farm lernen sie den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren kennen, etwa im Streichelzoo oder beim Zusammensein mit Ponys.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Die Lage. Wer im Winter kommt, kann vor der Tür ins aussichtsreichste Skigebiet Südtirols einsteigen: Gitschberg Jochtal. Auf die Kleinsten wartet direkt hinter dem Hotel ein kleiner Übungshang. In der Region lässt es sich auch super rodeln, mit dem Pferdeschlitten fahren, auf Schneeschuhen wandern oder zur Skitour starten. Und im Sommer? Kann man vom begrünten Dach des Hotels aus in die wunderschöne Natur loswandern. Einkehrtipp zu jeder Jahreszeit: Die Gitschhütte mit saisonaler, regionaler Almkost nach traditionellen, aber modern interpretierten Rezepten. Der All-Inclusive-Gedanke wird gelebt und in einen wirklich freundlichen und top-professionellen Service eingebettet.
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2. Das Entertainment. Auf mehr als 1.000 Quadratmetern Indoor-Spielfläche verteilen sich im Familiamus unter anderem Rutschen, ein Zauberlabor, eine Turnhalle, eine Kletterwand, ein Ninja-Parcours und eine Bobbycar-Tuning-Station samt Abfahrtsstrecke. Täglich zwölf Stunden lang hat der Magolix Club mit pädagogisch hochwertiger Kinder- und Jugendbetreuung geöffnet, willkommen sind alle Kinder ab drei Monaten. Zusätzlich gibt es Zaubershows, Musicals, einen Plüschzauberer in Originalgröße und und und.
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3. Die Betreiberfamilie. Das Familiamus ist das Herzensprojekt von Susi und Peter Nestl, deren zwei Töchtern und ihren Ehemännern. Alle sind unglaublich nett und helfen mit ganz viel Engagement und kreativen Ideen mit. Nur die Nestl-Enkel sind dafür noch zu klein. Ganz klar: Diese Familie kennt wirklich alle Zauberformeln, um Eltern und Kindern einen unvergesslichen Urlaub zu bescheren.
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Fotos: Familiamus
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