Wir klettern auf Gipfel, kriechen durch Höhlen und lieben den Duft der großen weiten Welt. Unsere Neugierde auf Neues, Historisches und Bewundernswertes ist nie gestillt. Und deswegen gondeln wir durch die Weltgeschichte, schlafen uns durch die Betten, probieren uns durch die Köstlichkeiten, um am Ende Euch Lesern davon zu berichten und um Euch zu inspirieren.

Wir, das sind 21 Autoren, die ihre persönlichen Talente, ihre lustigen Erfahrungen oder aber ihre komischen Begegnungen in inspirierende Reportagen verpacken. Geschichten, die wir persönlich auch gerne lesen. Authentizität ist uns wichtig.

Hier kommen ein paar Hintergründe zu unseren Storys, die wir innerhalb derer nicht mehr erzählen konnten. Und Erzählen tun wir ja auf vielfältige Weise: Wir nehmen Euch bei Instagram sozusagen »live« mit, wir erzählen es Euch in unserem Podcast persönlich und wir gestalten Multimedia-Geschichten, die bei Euch gleich auf mehreren sinnlichen Ebenen Fernweh wecken wollen.

Vor den Schlitten gespannt

Redakteurin Marie Tysiak hat eine Expeditionsgruppe in den eisigen Norden Russlands begleitet – bei minus 30 Grad stand sie eisern und tapfer auf einem Husky-Schlitten. Alles halb so schlimm. Hätte sie das nur vorher gewusst.

Denn mit ihrer Panik vor der Kälte hat sie alle verrückt gemacht. Und jedes Redaktionsmitglied musste sich einmal den Rucksackinhalt anschauen und für tauglich befinden. 

Da laufen die Huskies durch den Norden Russlands!

Auch das Schlittenfahren musste sie dort lernen – und hat prompt am ersten Tag einen Unfall gebaut. Warum dieser Trip trotzdem zum eindrucksvollsten ihres Lebens wurde, lest ihr am besten selbst.

Wenn die Tropen beissen

Ach, was waren das schöne Tage auf der Insel Félicité. Die Seychellen und das Six Senses Hotel Zil Pasyon sind auch für Reporter Jan Malte Andresen ein Traum gewesen. So verbrachte er seine knallharte Recherchezeit zwischen Pool und samtweichen Traumstrand. Das einzige, was ihm nicht geheuer war, waren die vielen Krebse, die sich ebenfalls im Naturschutzgebiet tummelten.

Infinitypool in tropischer Umgebung

Doch dann das. Nach der Rückkehr durfte er eine Woche im Krankenhaus verbringen. Weil sich ein Mückenstich entzündet hat. Er war nämlich so entspannt im Traumhotel, dass er tagelang das Kratzen nicht lassen konnte und sein Bein zum Elefantenfuß anschwoll. Jetzt ist alles wieder gut, doch die Mücken mögen Jan Malte eben besonders gern.

In the Air tonight

Flugangst und Fernweh – geht das zusammen? Ja, sofern die Neugierde auf die Welt stärker ist, weiß Reporterin Simone Sever. Bei einem Lufthansa-Seminar hat sie gelernt: »Fliegen ist sicher!« Dennoch gehören Hin- und Heimflug zum anstrengenden Part ihrer Reisegeschichten. 

Wie es hinter den instagramable Wing Shots und ihren frischmanikürten Händen, die in erreichter Flughöhe gern fotogen Getränke halten, aussieht, also der Blick auf das ungeschminkte Gesicht der Reisewahrheit unserer Autorin, will doch keiner sehen – oder? Aber dafür lernen wir, wie man die Angst über den Wolken überwinden kann.

Tauchen und selbst zum Eiswürfel werden

Reporter Gerald Nowak scheut sich nicht vor den Gefahren des eiskalten Wassers. »Eistauchen ist eine Leidenschaft, die es braucht, um die Widrigkeiten von Kälte und Naturgewalten, zu überwinden.« Und Leidenschaft für das Tauchen hat der Mann. Seine fotografischen Eindrücke sind so faszinierend, dass man am liebsten selbst hinab ins dunkle Nass möchte. Doch Gerald warnt: »Es braucht viel Erfahrung und eine gute Ausrüstung, um sicher und warm zu tauchen.« 

Eistauchen beim Arctic Circle Dive Center

Eistauchen ist zudem eine Kopfsache. Wer sich vom Eisloch entfernt, kann nicht direkt an die Oberfläche zurückkehren. Zur Sicherheit verbindet eine Leine den Taucher immer mit dem Einstieg. Ein echtes Abenteuer, das sich nun nachlesen lässt.

Die Prinzessin auf der Erbse

Heute ist der 239. Tag im Jahr und unsere Chefredakteurin Jenny Latuperisa-Andresen hat davon bereits 115 Nächte in Hotels verbracht. Da darf sie schon mit Fug und Recht behaupten, eine Ahnung zu haben, was ein wirklich gutes Hotel so ausmacht. Unpersönliches Einchecken an irgendwelchen Computermonitoren beispielsweise, findet sie doof. »Hotel heißt auch Hospitality«, sagt sie »und das bedeutet, dass ich mich darüber freue, dass mich eine Person im Haus begrüßt.« 

Natürlich gibt es auch ganz besondere Hotelkonzepte, die so wunderbar anders, so frisch gedacht und dabei auch noch wohlig schön sind, dass es Jennys Leidenschaft ist, darüber zu berichten. Ein Hotel dieser Art, und ganz sicher einzigartig auf dieser Welt, ist das Fogo Island Inn in Neufundland. Warum? Das wird uns in dieser Podcastfolge erzählt.

Erst mal eingrooven

Salvador da Bahia gilt als das Partyluder Brasiliens. Dieser Ruf allein ist ein Grund für Redakteur Frank Störbrauck, den Ort und seine Schwingungen zu erkundschaften. Doch hat der Mann auch Samba im Blut? Frank ließ sich nicht zweimal bitten, als man ihn fragte, ob er sich nicht auch mal als Olodum-Trommler versuchen möchte. Schließlich kann man nie genügend Übung bekommen, um den Takt anzugeben.

Altstadt Pelourinho in Salvador

Das Trommeln gelang nur mäßig. Deutlich einfacher war es abends für ihn, als man ihn Caipirinhas kosten ließ. »So viele Caipi-Varianten, irre«, schwärmt er noch heute.  Welche Tipps er noch für die Stadt hat, verrät er in seinem Salvador-Guide. 

EINE GESCHMACKSEXPLOSION

Dieses Gesicht sagt mehr als  tausend Worte. Redakteurin Linda Ruckes hat sich auf die Empfehlungen der Locals verlassen und voller Vorfreude ein Teh Tarik in Singapur bestellt. Ihr erster Schock war wohl die Art und Weise, wie die angebliche Köstlichkeit serviert wurde: in einem Plastikschlauch. 

Blick auf Singapur: Gardens by the bay

Die Locals wunderten sich über ihre Reaktion und Linda wunderte sich über die Mischung: schwarzer Tee, Milch und Zucker. Mit Zucker ist man wohl nicht gerade zimperlich in Singapur. Ansonsten hat sie sich in die südostasiatische Metropole verliebt. Die ist nämlich ansonsten wirklich für ihre kulinarischen Highlights bekannt. Ihre Erfahrungen lassen sich selbstverständlich nachlesen.

Ein Schlüsselerlebnis in den Rocky Mountains

Reporter Ralf Johnen ging auf Campingtour in einem klitzekleinen RV. Die Fahrt sollte ihn bergauf und -ab im amerikanischen Supergebirge, den Rocky Mountains, führen. Ja, bis zu dem Tag, als der RV am Straßenrand bewegungsunfähig dastand. Und zwar mit absolut intaktem Motor.

Ralf hatte statt des Autoschlüssels seinen Fahrradschlüssel ins Schloss gesteckt. Und der kleine Schlüssel fühlte sich dort so prächtig wohl, dass er abbrach, statt das Zündschloss freizugeben. Kein Lifehack half. Was dann geschah, steckt in dieser Reportage.

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