Sponsored Post | Fotocredit: Mads Tolstrup 

Dänemark von einer ganz neuen Seite erleben – im Winter

Die beeindruckenden »Klassiker« unseres nördlichen Nachbarlandes sind im Jahreskreis natürlich immer wieder schön: 7.000 Kilometer Nordsee- und Ostseeküste, 400 Inseln, 230.000 komfortable Ferienhäuser, moderne Städte mit der ganzen Wärme historischer Viertel und mit aufregend moderner Architektur. Aber im Winter bekommt diese Komposition eine ganz besondere Note: Wenn die Ruhe der dunkleren Jahreszeit einkehrt, öffnet das Land seine Schatzkammern Bewohnern wie Urlaubern nicht selten auf andere Weise. Im Mittelpunkt: Eine Natur, die alles auf null gestellt hat. Zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahreskreis spürt man das als Besucher so intensiv.

Wer sich jemals an einem stürmischen Wintertag den Naturgewalten der Nordsee entgegengestellt oder im späten Sonnenlicht die messerscharfen Konturen der welligen Ostseeküste verfolgt hat, wird diese Erlebnisse nie mehr vergessen. Selbst stille graue Tage sind keine verlorene Zeit, im Gegenteil: An diesen Tagen zeigt sich der ganze Charme eines typisch dänischen Ferienhauses. Mit bis auf den Boden reichenden Fenstern, die das Licht in die eigenen vier Wände holen, mit einem wohlig-warmen Kaminofen und einer großen Küche für leckere Experimente. Viele Feriendomizile können auch mit einer Sauna und einem Whirlpool für zusätzliches körperliches Wohlbefinden sorgen. Selbst ein Haus mit Indoor-Pool muss in der ohnehin günstigen kalten Jahreszeit kein Traum bleiben. Ein dänisches Ferienhaus ist der kleine Traum am Ende eines Wintertages, den die meisten Dänemarkurlauber mit ausgedehnten Strandspaziergängen oder Fahrradtouren durch Wälder, die Feldmark und weitläufige Dünenlandschaften verbringen. Für Hundebesitzer und ihre Lieblinge ist die Zeit ohnehin die schönste, weil freieste im Jahr. Doch bei den „Klassikern“ muss es nicht bleiben, wer den Blick nur etwas weitet, stößt auf aktive Naturerlebnisse, die aus einem Dänemarkurlaub sogar ein »Once in a lifetime«-Erlebnis machen können.

Mads Tolstrup

Den Sternen ganz nah

Zahlreiche kulinarische Sterne haben Dänemark auch international jede Menge Aufmerksamkeit beschert. Doch der wahre Sterneschatz ist ein anderer – und ein Naturgenuss: Über dem Königreich leuchtet ein riesiger Sterneteppich, der Staunen macht. Der renommierte Astrofotograf Ruslan Merzlyakov ist verzückt vom dänischen Sternenhimmel, der sich vor allem in den Wintermonaten nach eigenen Worten »wie ein Buffet« präsentiert:

Im Winter geschehen viele spannende Dinge an unserem Himmel. Und um 17 Uhr ist es schon so dunkel, dass man dieses Schauspiel unter normalen Bedingungen betrachten kann.

Lieblingsziel des passionierten Sterneliebhabers ist die Insel Møn, wo der Nachthimmel besonders dunkel und die Lichtverschmutzung minimal ist. Dazu kommt, dass die mächtigen Kreidefelsen der Insel und das Licht der Gesteine magische kontrastreiche Aufnahmen ermöglichen. Die perfekte Aussicht auf die Himmelsbühne hat Møn den Titel »Einziger Dark Sky Park des Nordens« eingebracht; The International Dark Sky Association hat die Ostseeinsel mit den imposanten Kreidefelsen sogar zu einem der weltbesten Orte für Sternebeobachtung geadelt.

Mads Tolstrup & astrorms/ Ruslan Merzlyakov

Mads Tolstrup

Wo man vom Boden essen sollte

Kein Fernglas braucht, wer sich den irdischen Schätzen zuwendet, die sich auf dem Meeresboden befinden. Zweimal am Tag öffnen die Gezeiten die Speisekammer des Wattenmeeres zwischen der deutschen Grenze und Esbjerg: Tausende Tonnen Austern warten nur darauf, gepflückt zu werden.

Nirgendwo sonst erlebt, empfindet und schmeckt man Natur so intensiv wie hier auf dem Meeresboden,

sagt die Meeresbiologin Signe Bøgh Tonnesen, die zugleich Naturführerin am dänischen Wattenmeerzentrum südlich von Ribe ist. Spricht’s, bückt sich, greift und öffnet eines der unzähligen kräftigen Schalengebilde mit dem Messer. Ein kräftiger Spritzer aus der mitgebrachten Zitrone – und meerwasserfrisch verschwindet die Auster in ihrem Mund. Der ungeübte Betrachter staunt, aber wer ein Faible für Meeresfrüchte hat, kann bei einem Wattspaziergang an einem sonnigen Wintertag sein Festessen des Jahres gleich vor Ort goutieren. Die pazifische Auster ist eine invasive Art und kann deshalb zwischen Oktober und März unbegrenzt genossen werden.

Wer seiner Neugier nicht auf eigene Faust folgen möchte, kann vom Wattenmeerzentrum aus auf einer geführten Austernsafari in das UNESCO Weltnaturerbe hinausgehen, Menschen jeden Alters sind willkommen. Sie sind mit Guides unterwegs, die alle wie Signe Bøgh Tonnesen das Wattenmeer im Herzen tragen. Das Licht, die Weite und die ständige Veränderung durch die Gezeiten, die der Natur permanenten Wechsel verordnen, haben noch jeden gefangen genommen. Ohne auch nur eine einzige Auster verspeist zu haben.

Kein Widerspruch: Hotspot Cold Hawaii

Die Stille des Weltnaturerbes Wattenmeer scheint Lichtjahre entfernt, wenn an Jütlands Nordwestecke, im Nationalpark Thy, die Nordsee ungebremst auf die Küste zurollt. Und das geschieht im Winter nicht gerade selten. Wenn verfrorene Seelen einen Wellness-Tag im eigenen Ferienhaus einlegen, zieht es die in Tahiti gebürtige Vahineura Itchner wie viele andere mit Macht hinaus in die Wellen vor Klitmøller. Der kleine Küstenort in Thy ist weltweit ein Hotspot der Surferszene geworden – den Vahineura Itchner mit ins Leben gerufen hat, denn was ist Bikini-Surfen gegen dieses Kräftemessen mit der winterlichen Natur?

Wir sehen in unserem Surf Camp Gäste jeden Alters und aller Nationalitäten, selbst an Winterwochenenden bis zu 30 am Tag.

Das hier »macht« offensichtlich etwas Positives mit ihnen allen. Von sich selbst sagt Vahineura Itchner, dass sie Teil der Natur wird, wenn sie im und auf dem Meer ist. Diese Beobachtung hat sie auch dazu gebracht, für Menschen mit Krebs, Stress oder Depressionen therapeutisches Surfen anzubieten. Da sind sie wieder, die heilenden Kräfte der Natur, von denen Dänemark gerade im Winter auch für Urlauber so viel zu bieten hat. 

Mads Tolstrup

Tolle Tipps für einen Winterurlaub in Dänemark

01

Watt? Wanderung nach Mandø
Zweimal am Tag erlauben die Gezeiten die Wanderung zu einer der charmantesten Inseln Dänemarks. Das kleine Watteneiland nahe Ribe bietet Verpflegung und Übernachtung. Wer seinen Füßen nicht traut, kann auch den Traktorbus nehmen.

02

Morgendliche Fischauktion
Wenn am frühen Morgen die Kutter Scholle, Seehecht und Dorsch anlanden, kann man beispielsweise in Hanstholm und Hirtshals an den lebhaften Morgenauktionen teilnehmen – das ist Handel wie vor hunderten von Jahren.

03

Seehundsafaris
Überall dort, wo ihnen Sandbänke ein gemütliches »Wohnen« ermöglichen, haben sich an Dänemarks Küsten Seehunde niedergelassen. Fachkundig geführte »Sælsafaris« bringen Sie ab zahlreichen Häfen so nah wie möglich und geboten zu Kegelrobben und Seehunden. 

04

Nachtwanderung mit Sternebeobachtung
Ausgestattet mit Taschenlampen könnt ihr auf Møn – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – auf gekennzeichneten Dark Walk-Wanderrouten zu einigen der besten Sternebeobachtungs-Plätze der Insel wandern.