Die Tourismusroute Burgenstraße ist um eine Attraktion reicher: Im südlichsten Teil Thüringens hat das Deutsche Burgenmuseum eröffnet.

Wie hat es sich in Deutschland zwischen dicken Mauern und Wehrtürmen gelebt? Dieser Frage geht das neue Deutsche Burgmuseum auf den Grund. Nahe Coburg im südlichen Thüringen thront die Veste Heldburg, eine hochmittelalterliche Höhenburg, die im 16. Jahrhundert als Schloss im Stil der Renaissance umgebaut wurde. Seit neustem können Besucher die Mythen und Klischees, aber auch die Bauweise und den Alltag auf der Burg im Laufe der Jahrhunderte kennenlernen. Ebenfalls sehenswert: Der Ausblick vom Turm auf die umliegende Landschaft bis nach Franken.

Rund 350 Ausstellungsstücke geben einen Einblick in die Geschichte, Entwicklung und Bedeutung der Burgen in Mitteleuropa. Die Leihgaben für die Dauerausstellung kommen vom Deutschen Historischen Museum in Berlin, vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg sowie aus weiteren Museen und aus Privatsammlungen in Deutschland, Österreich und Südtirol.

Leihgabe Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Hans Riedel, PhotoDesign

Das Deutsche Burgenmuseum lädt zu ausgedehnten Besichtigungen der Heldburg und zu einem Ausflug in den thüringischen-fränkischen Grenzraum ein.

Veste Heldburg

Nürnberger Versicherung, Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Weitere Informationen, unter anderem auch über Veranstaltungen unter Unter www.burgenstrasse.de und www.deutschesburgenmuseum.de

Das Burgenmuseum hat ganzjährig dienstags bis sonntags geöffnet (außer 24. und 31. Dezember.). Kinder von sechs bis 17 Jahren zahlen 3,50 € Eintritt, Erwachsene 7 €. Führungen können vorab gebucht werden (Tel. 036871/21210, E-Mail: veste@bad-colberg-heldburg.de

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