Die Praterstraße in Wien führt in gerader Linie von der Wiener Innenstadt bis zum Verkehrsknotenpunkt Praterstern. Auf der rund einen Kilometer langen, von Bäumen gesäumten Straße etablieren sich vermehrt schicke Shops und Lokale.

Den Eingang zur Praterstraße am Donaukanal prägt ein spektakulärer, vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel entworfener Glaspalast. Das Hochhaus beherbergt das Luxushotel Sofitel Vienna Stephansdom und das Design-Center Stilwerk, es beeindruckt mit seiner markanten Fassade und der weithin leuchtenden, bunten Lichtinstallation im Panoramarestaurant des obersten 19. Stockwerks.

Der innenstadtnahe Abschnitt der Praterstraße präsentiert sich ruhig und fast schon idyllisch, mit kleinen Lokalen und schicken Modegeschäften. Sehr beliebt ist das schöne Café Ansari mit georgisch-orientalischer Küche. 

Praterstraße in Wien: Terrasse des Cafe Ansari

Ansari

Auch populär: das nicht minder schicke japanische Mochi, das seit kurzem auch ein ausgezeichnetes Take-away-Lokal namens o.m.k. betreibt.

Lunch im Bistro Stewart

Fürs schnelle Mittagessen empfiehlt sich zudem das Bistro Stewart mit Suppen, Eintöpfen und Currys aus regionalen Zutaten. Mode-Avantgardisten nicht nur aus Wien pilgern seit Jahren zu Myung Il Saba-Song, der Pionierin der Praterstraße. In ihrem coolen Concept Store Song versammelt sie Kultmarken wie Walter Van Beirendonck, Dries Van Noten, Balenciaga Edition oder AF Vandevorst sowie ausgesuchte Interieur-Labels. In der angeschlossenen Galerie finden immer wieder Kunstausstellungen statt.

Geschäft Song in der Praterstraße in Wien

Saba Song GmbH

Bei Wubet gibt es eine kleine, feine Kollektion von Schals und Taschen, die in Äthiopien, Chile und Peru gefertigt werden.

Ab dem Nestroyplatz, wo sich das Theater Nestroyhof-Hamakom befindet, verbreitert sich die Praterstraße. Oben bewegt sich der Individualverkehr, im Untergrund die U-Bahn-Linie U1. Auch hier gibt es durchaus Neues zu entdecken; etwa das Balthasar mit ausgezeichnetem Kaffee und feinen Kuchen, oder Supersense, ein interessanter Mix aus Café, Concept Store und Handwerk.

Neben Analogem wie Sofortbild-Kamera und Vinyl gibt es ein Aufnahmestudio, eine Druckerei sowie Kulinarisches von Kleinproduzenten. Und das alles in einem wunderschönen Palais aus dem 19. Jahrhundert, der dem venezianischen Ca’ d’Oro nachempfunden wurde. Von Supersense aus ist es dann nicht mehr weit zum Ende der Praterstraße. Dort wartet der Prater mit seinem Vergnügungspark und den Alleen, Wiesen und Wäldern.

 

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