»No one can reach me the water« oder auch »This is not the yellow from the egg«. Englisch als Fremdsprache ist für manch Deutschen gar nicht so einfach. Für die Verständigung im Urlaub ist Englisch aber nach wie vor die Sprache Nummer eins. Sich mit ein paar Wörtern verständlich zu machen, erscheint auf den ersten Blick so »easy« und doch tappt man schnell in beliebte Sprach-Fettnäpfchen …

Dass das deutsche »Handy« im Englischen »praktisch, handlich« bedeutet und das Mobiltelefon mit »cell phone« oder »mobile phone« übersetzt wird, wissen mittlerweile die meisten. Im Ausland lauern jedoch einige false friends, »falsche Freunde«, die Reisende schnell in Verlegenheit bringen.

Mit der Weltsprache Englisch kommen Reisende überall durch – selbst im abgelegensten Urlaubsort. Doch bei der Verständigung im Ausland sollten Touristen darauf achten, nicht zu »deutsch« zu denken, ansonsten sind peinliche Situationen programmiert. Englisch als Fremdsprache sollte also auch im Urlaub beherrscht werden. Die erste Stolperfalle droht bereits auf der Suche nach einer Unterkunft. Fragt der Urlauber nach einer kleinen »Pension«, wird er auf verwunderte Blicke stoßen. Das englische Wort »Pension« bedeutet im Deutschen »Rente«.

»Guest house« statt »pension«

Sucht der Urlauber nach einer Unterkunft, sollte er deshalb lieber nach einem »guest house« fragen. In der Pension oder im Hotel angekommen, wartet bereits die nächste Herausforderung. Damit Urlauber nicht auf den Gängen umherirren und nach ihrem Zimmer suchen, gilt es, das Erdgeschoss nicht mit dem ersten Stock zu verwechseln. »Während in Amerika ‚first floor‘ das Erdgeschoss bezeichnet und ‚second floor‘ das erste Stockwerk, sollten Urlauber in Großbritannien nach dem ‚first floor‘ fragen, wenn sich ihr Zimmer auf der ersten Etage befindet. Erdgeschoss bedeutet im Vereinigten Königreich hingegen ‚ground floor’«, erklärt Goranka Miš-Čak, Gründerin und Geschäftsführerin von flexword Translators & Consultants.

Fehlerhafte Übersetzungen können auch im Café oder an der Hotelbar für Verwirrung sorgen. 
Sind die Deutschen durstig, sagen sie gerne »Ich bekomme ein Bier« und übersetzen dies eins zu eins in »I become a beer«. Dieser Satz bedeutet aber tatsächlich, dass sich der Urlauber in ein Bier verwandelt. Mit dieser Aussage ist großes Schmunzeln programmiert. Geht der Abend mit einem Glas »Sekt« zu Ende, sollten Reisende »sparkling wine« ordern. Der Begriff »sect« impliziert, der Urlauber sei auf der Suche nach einer Sekte. Und auch am Nachmittag im Café ist Vorsicht geboten: Um eine Auswahl an Keksen zu einer Tasse Kaffee zu erhalten, sollten Urlauber anstatt nach einem »cake« nach »biscuits« oder »cookies« fragen – ansonsten bekommen Touristen auch gerne mal einen ganzen Kuchen serviert.

»Downtown« oder »City«?

Auch beim Ausflug in die Stadt sind gute Kenntnisse in Englisch als Fremdsprache gefragt. Möchten Urlauber mit dem Taxi ins Stadtzentrum fahren, fragen sie in der Regel nach der »City«. Die Innenstadt ist allerdings im Englischen »centre« oder »city centre«. Amerikaner sprechen in diesem Fall auch gerne von »downtown«.

»Can you change me?« – Hier möchte der Reisende eigentlich fragen: »Können Sie mir Geld wechseln?«. Übersetzt ins Englische bedeutet es aber, dass der Urlauber die Windeln gewechselt bekommen möchte. Damit der Geldwechsel nicht in schallendem Gelächter endet, sollte man die korrekte Übersetzung »Can you change my money?« verwenden.

Weiterer Tipp: Beim Ausflug zum Dom lieber nicht nach dem Weg zum »dome«, sondern nach der »cathedral« fragen. Die Geschäftsführerin von flexword Translators & Consultants weist außerdem darauf hin: »Nicht nur im Englischen lauert eine Vielzahl von false friends. Auch in anderen Sprachen stolpern Urlauber regelmäßig in beliebte Fettnäpfchen.« Bestellt man z. B. in Italien einen Teller »Spaghetti alle cozze«, empfiehlt es sich, nicht an das deutsche Wort »Kotze« zu denken. Viele Urlauber staunen nicht schlecht, wenn Sie aufgrund dieser Bestellung einen Teller leckere Pasta mit Miesmuscheln serviert bekommen.

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