Von den grünen Weinbergen im Süden, durch das großartige Outback des Roten Zentrums bis in den tropischen Norden Australiens. Der Explorers Way folgt den Spuren des Pioniers John McDouall Stuart. Ihm gelang es als Erster, den Kontinent und das rote Zentrum zu durchqueren, von Adelaide in Südaustralien nach Darwin im Northern Territory.

Diese einmalige Strecke eröffnet das atemberaubende Farbenspiel grandioser Landschaften, unvergessliche Wanderungen, Begegnungen mit der Aborigine-Kultur und die Erfahrung unendlicher Weite – und umschließt viele Höhepunkte des Fünften Kontinents.

Strandvergnügen in Adelaide

Los geht die Fahrt in Adelaide, der boutiquen, kulturellen Hauptstadt Südaustraliens. Die  Stadt ist das Tor zum Outback, zu berühmten Weinregionen und zur spektakulären Küste.

Paar im Weingut im Clare Valley in Australien

Weingut im Clare Valley,
©Mike Annese, SATC

Wer sich im Urlaub auch gern in der Sonne badet, der kann den Tag an einem der Sandstrände in der Nähe von Adelaide verbringen – vor allem, wenn bei uns Winterzeit herrscht. Aus dem Zentrum ist man nach nur 15 Minuten Fahrtzeit schon am West Beach angelangt.

Weiter Richtung Süden folgen unter anderem das Seebad Glenelg, Christies Beach und Maslin Beach, einer der schönsten Strände des Landes, den man innerhalb von 45 Minuten erreichen kann.

Moseley Square in Glenelg

Moseley Square in Glenelg,
©SATC

Im Dezember werden es in der Region Adelaide durchschnittlich bis zu 28°C mit einer Wassertemperatur um die 17°C. Bei täglich acht Sonnenstunden und geringer Regenwahrscheinlichkeit steht dem (Sonnen-)Baden nichts im Wege und statt einem Weihnachtsdinner unter Weihnachtsbaum kann man hier entspannt ein Picknick am Strand erleben. Vielleicht begegnet man dabei ja auch einem surfenden Weihnachtsmann …

Abenteuer Outback

Nur wenige Stunden von Adelaide entfernt beginnt das Outback. Die Flinders Ranges sind einer der ältesten Gebirgszüge der Welt mit dramatischen Landschaften. Schon jetzt sind sie das zweithäufigste Ziel für internationale Touristen in Südaustralien.

Geländewagen im Outback in Australien

Bunyeroo Valley – Flinders Ranges, ©Ben Goode, SATC

Für abenteuerlustige Reisende bieten der Nationalpark und das Outback zahlreiche Aktivitäten, wie atemberaubende Rundflüge über die fesselnden Weiten des Wilpena Pounds, Ausflüge zu den Opalminen in Cooper Pedy und Fahrten in der historischen Eisenbahn Pichi Richi.

Sport- und Wanderliebhaber können die Region am besten entlang des Heysen Trails mit dem Mountain Bike oder zu Fuß erkunden. Weiter geht es vorbei am Prairie Hotel in Parachilna, nach Arkaroola, zum Salzsee Lake Eyre und weiter nach Cooper Pedy, der Welthauptstadt des Opals.

Begegnung mit dem Uluru, dem bekanntesten Wahrzeichen Australiens

Gelangt man über die Grenze ins Northern Territory, sollte man nicht direkt über den Highway bis nach Alice Springs durchfahren. Denn dann würde man eines der Wahrzeichen Australiens im wahrsten Sinne des Wortes links liegen lassen – Uluru (Ayers Rock), den heiligen Berg der Ureinwohner.

Sonnenaufgang am Uluru

Sonnenaufgang am Uluru,
©Mitchell Cox, Tourism NT

Zahllose Legenden ranken sich um den Uluru, Weltnaturerbe und eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Der heilige Berg der Aborigines ist zweifellos ein Ort von großer spiritueller Bedeutung. Hier, umgeben von unendlicher Weite und der charakteristisch roten Erde des Uluru-Kata Tjuta Nationalparks, spürt man als Reisende eine ganz besondere Magie.

Den Uluru erreicht man als Abstecher über den Red Centre Way, der auch zu Kata Tjuta (den Olgas), dem Kings Canyon und schließlich durch die MacDonnell Ranges zurück nach Alice Springs führt. Nach einem Besuch in der Pionierstadt führt der Explorers Way weiter nach Tennant Creek und zu den Devils Marbles. In Katherine können sich Reisende in heißen Quellen entspannen und anschließend die atemberaubende Nitmiluk Katherine Gorge erkunden.

Nitmiluk (Katherine) Gorge

Nitmiluk (Katherine) Gorge, ©Sam Earp, Tourism NT

Der Litchfield Nationalpark weiter nördlich ist ein natürliches Badeparadies mit kühlen Felsenpools und prächtigen Wasserfällen.

Im Kakadu Nationalpark, ein weiteres Highlight auf dem Weg nach Darwin, bekommt man einen tiefen Einblick in die Kultur der Aborigines und erfährt alles über die Jagd, das Sammeln und das Zubereiten des sogenannten Bush Tuckers. Eine der Touren führt beispielsweise zu dem spirituellen und sagenumwobenen Felsmassiv Nourlangie, begleitet von Jacqueline Cahill. Die Aborigine-Künstlerin gibt den Gästen ihr Wissen über Nourlangie’s essbare Pflanzen und Tiere weiter und erklärt deren Geschichte, ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Art und Weise, wie sie von den Jahreszeiten beeinflusst werden.

Großartiges Finale in der Tropen- und Hafenstadt Darwin

Das Endziel der Reise, die tropische Hafenstadt Darwin, ist mit ihrem Outdoor-Flair, den Stränden und den bunten Märkten der ideale Ort, um vor dem Heimflug noch einmal die Seele baumeln zu lassen.

Paar am Mindil Beach in Darwin

Sonnenuntergang am Mindil Beach bei Darwin,
©Shaana McNaught, Tourism NT

Man kann die Strecke hervorragend als Selbstfahrer im Mietwagen, Camper oder Allrad-Fahrzeug erkunden. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und Nationalparks sind über asphaltierte Straßen erreichbar, insgesamt legt man auf der Fahrt über 3.000 km zurück. Für die gesamte Strecke sollte man sich mindestens zwei bis drei Wochen Zeit nehmen.

Lust bekommen, den spannenden Explorers Way in Australien zu entdecken? Der renommierte Veranstalter Best of Travel hat eine dreiwöchige Mietwagenreise ab Adelaide bis Darwin (und umgekehrt) im Programm. Die Reise beinhaltet den Hin- und Rückflug, Übernachtungen und einen Hertz-Mietwagen und ist bereits ab 3.079 Euro pro Person buchbar. Detaillierte Informationen zum Programm und den Leistungen gibt es hier.

Wer lieber Camper-Feeling in Australien erleben möchte, kann den Explorers Way per 4WD-Camper auf der Strecke von Darwin nach Adelaide entdecken. Best of Travel hat auch diese Reiseart im Angebot, sie ist ab 2.989 Euro buchbar.

 

 

 

 

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