Im Nordwesten Costa Ricas liegt eine Naturschönheit, die sich ganzjährig von ihrer besten Seite zeigt: Guanacaste. Die Provinz frohlockt mit malerischen Stränden, tropischen Wäldern und rauen Vulkanlandschaften. Beste Voraussetzungen für einen Urlaub, der garantiert unvergesslich gut wird. 

Bezaubernde Strände so weit das Auge reicht

Als Reisender steht man zuweilen vor unlösbaren Aufgaben. Beispielsweise, wenn man an einer über 700 Kilometer langen Küste den passendsten unter den bezaubernden Stränden finden möchte. Endlose Ausblicke, einsame Buchten und türkis leuchtendes Wasser haben sie alle gemeinsam. Doch wer den Playa Conchal besucht, der wird eine perfekte Postkartenidylle mit feinem weißen Muschelsand vorfinden. Beliebt und wunderschön ist auch Tamarindo. Ein Örtchen mit ganz eigenem Charme, in dem es zahlreiche kleine individuelle Cafés, Boutiquen und Shops gibt. Anschließend kann man an einem der umliegenden Strände wie etwa Playa Grande, Playa Avellana oder Playa Langosta verweilen. Wer es jedoch einsam mag, und sich an Instagram-tauglichen Palmenmotiven erfreut, der ist in der Bucht von Playa Carrillo und Sámara goldrichtig.

Playa Zapotal in Guanacaste

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Das ist die perfekte Welle

Wenn es vom Himmel tropft, dann erfreut sich das costaricanische Surferherz. Warum? Weil während des Regens die besten Bedingungen herrschen, um sich samt Brett ins Meer zu stürzen. Die Schwellung des Ozeans steigt, die Wellen brechen lautstark und Surfer aus aller Welt versammeln sich in Guanacaste zum Wellenreiten. Besonders Sámara, Nosara und Tamarindo und seine umliegenden Strände sind beliebte Surfdestinationen mit dem perfekten Vibe.

Zwei Surfer am Strand von Samara in der Provinz Guanacaste, Costa Rica

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Barfüßiger Luxus

Den Trubel hinter sich lassen und Kraft tanken, das kann man auf der Peninsula de Papagayo, einer der exklusivsten Orte des Landes. 24 Kilometer Küstenlinie ragen hier in den weiten Golf von Papagayo, an die sich über 25 kleine, idyllische und einsame Buchten schmiegen. An der schmalsten Stelle liegt einem das Meer in beiden Richtungen zu Füßen. Ansonsten bestimmen luxuriöse Anwesen und dichtes Grün das Landschaftsbild der Halbinsel. Erstklassige Hotels haben sich hier längst einen Spot gesichert und versetzen Reisende in eine luxuriöse Urlaubshypnose.

Grüne Peninsula de Papagayo in Guanacaste, Costa Rica

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Ein Gruß an die Sonne

Namasté, herzlich Willkommen in Nosara. Morgendliche Yogastunden, fruchtige Smootiebowls und laue Sommernächte sind in der schnuckeligen Beachtown auf der Nicoya-Halbinsel im Süden von Guanacaste schon lange an der Tagesordnung. Spirituelle und Freigeister aus aller Welt haben in Nosara ihren Sehnsuchtsort gefunden und schwören auf den Zauber, der diesen Ort umgibt. Die Strände Playa Nosara und Playa Guiones beglücken Surfer, Sonnenanbeter und Yoga-Praktizierende zugleich. Die Bewohner der Nicoya-Halbinsel zählen sogar zu den gesündesten und ältesten Menschen der Welt. 

Yoga-Stunde in Costa Rica

shellygraphy/ Shutterstock.com

Zwischen Smaragdgrün und Zartviolett

Eine Wanderung vorbei an strahlend blauem Wasser, mit Blick auf einen der aktivsten Vulkane des Landes. Auf Instagram ist der Rio Celeste im Vulkan Tenorio Nationalpark längst ein Star. Sein surreal leuchtendes türkisfarbenes Wasser schlängelt sich durch die sattgrüne Vulkanlandschaft des Parks. Für das Farbspektakel ist das Aufeinandertreffen zweier Flüsse verantwortlich. Die unterschiedlichen ph-Werte der Flüsse verleihen dem Fluss am Fuße des Tenorio Vulkans seine heitere Farbe. Ein Selfie vor türkisfarbenem Gewässer ist quasi ein Muss.

Blauer Schmetterling

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Fernglas zücken und los geht die Suche nach den Starts der Lüften im Palo Verde Nationalpark. Hier zirpt und raschelt es überall. Ab und zu muss man schon genau hinschauen, um die bunten Gefieder zwischen all dem Grün wahrnehmen zu können. Doch hat man sie einmal entdeckt, tummelt es hier nur so vor seltenen und bunten Vögeln. Um sich an dem Anblick der Federtierchen zu erfreuen, muss man gewiss kein Hobby-Ornithologe sein. 

Und, Action!

Der Puls schlägt höher. Der Blick in die Tiefe lässt die Knie schlottern. Gleich vor einem offenbart sich in den Nationalparks von Guanacaste ein Meer aus sattgrünem Dschungel. Obwohl man beim Ziplining an langen Drahtseilen durch die dichten Baumwipfel düst und kaum Zeit hat, seine Umgebung ausgiebig zu begutachten, spürt man das Gefühl von Freiheit in jeder Pore des Körpers. Ein besonders lohnenswerter Ort für Ziplining ist der Rincón de la Vieja Nationalpark. Der gleichnamige Vulkan zählt zu den sechs aktiven Vulkanen des Landes und wird von tosenden Wasserfällen, uralten Mythen und reicher Flora und Fauna umgarnt. In den verschiedensten Grüntönen leuchtet der dichte Regenwald, der den Vulkan umgibt. Ziplining ist nichts für euch? Wie wäre es mit Rafting, Horseback Riding oder Wandern? In den Nationalparks von Guanacaste habt ihr die Qual der Wahl. Nach der Action belohnen die natürlichen vulkanischen Thermalquellen mit Entspannung pur inmitten der Natur. 

Wildwasser-Rafting auf Fluss in Guanacaste

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Tierische Vergnügen

Tierische Begegnungen sind in Guanacaste vorprogrammiert. Nicht selten wird sich ein Faultier (laaaangsam) seinen Weg durchs Grün bahnen, oder Affen werden neugierig einen Blick aufs Essen werfen. Zwischen Dezember und März kann man mit etwas Glück sogar Buckelwale aus der nördlichen Hemnisphäre sehen, die sich an der Küste versammeln, um sich zu paaren und ihre Jungen zu stillen. Besonders viel Glück kann man in den Buchten von Santa Elena, Potrero, Cuajiniquil oder dem Golf von Papagayo in Guanacaste haben.

Affe blickt in Kamera

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Auch Papageien, Wale, Schildkröten und Delfine kann man in Guanacaste zu Gesicht bekommen, von den exotischen Vögeln ganz zu schweigen. Zwischen Oktober und März zum Beispiel vergraben riesige Lederschildkröten an der Playa Grande bei Tamarindo ihre Eier im Sand. Auch das Schutzreservat Ostional ist ein Höhepunkt zur Beobachtung von Meeresschildkröten bei der Eiablage. Spätestens, wenn während des Frühstücks drei Tukane über einen hinwegziehen, dann kann man den grünen Ruf Costa Ricas mehr als nachvollziehen. 

Farbenspiel des Lichts

Zartviolett, pastellrosa, knallorange, feuerrot – die Sonnenuntergänge von Guanacaste lassen sich kaum in Worte fassen. Gegen späten Nachmittag versammeln sich Touristen und Locals an den Stränden der Provinz, um den schönsten Sonnenuntergängen des Landes entgegenzufiebern. Denn spätestens, wenn die Sonne hinterm Horizont verschwindet, und sich der Himmel in ein pastellfarbenes Kleid taucht, hat einen der Zauber Guanacastes in seinen Bann gezogen.

Pastellfarbener Sonnenuntergangüber dem Pazifik in Nosara, Costa Rica

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Infos. Weitere Informationen über die Provinz Guanacaste findet ihr unter https://www.visitcostarica.com/de/costa-rica/where-to-go/guanacaste.

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Anreise. Es gibt viele bequeme Wege, in die Region Guanacaste anzureisen. Mit dem Auto erreicht man die Provinz aus ganz Costa Rica oder aus dem Nachbarland Nicaragua. Alternativ kann man den internationalen Flughafen Daniel Oduber Quirós in Liberia oder einen der verschiedenen lokalen Airports ansteuern.