Vergiss Ibiza, Calla Ratjada und Co.! Die angesagtesten DJs reichen sich in DER Partymetropole am Mittelmeer die Klinke in die Hand: in Tel Aviv nämlich. Neben einem kunterbunten Nachtleben wartet die »Weiße Stadt« mit jeder Menge Kultur und Sehenswürdigkeiten auf – und lässigem Strandleben! Unsere Reise-Guide für Tel Aviv.

Wer Israel hört, denkt häufig an religiöse Stätten und Ziele. Israel ist jedoch weit mehr. Es ist ein Reiseziel, das von der Wüste Negev, über das Tote Meer, den goldgelben Stränden der Mittelmeerküste, bis hin zu artenreichen Korallenriffen am Roten Meer reicht.  Insbesondere Tel Aviv ist eine ziemlich coole Kombination aus traumhaften Stränden, kulturellen und kulinarischen Hotspots und pulsierendem Stadt- und Nachtleben. In unserem Reise-Guide Tel Aviv stellen wir euch die Highlights der Stadt vor.

Reise-Guide Tel Aviv: lebendiges Nachtleben

Dana Friedlander/Ministry of Tourism

Wie nach Tel Aviv? Alle Verbindungen auf einen Blick

Anreise. Fast alle Flieger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Richtung Israel abheben, landen auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Es ist der größte Airport des Landes und Basis der israelischen Fluggesellschaft El Al. Im und rund um den Flughafen herrschen strenge Sicherheitsvorkehrungen.

Die größte Fluggesellschaft Israels, El Al, verbindet Berlin-Schönefeld, Frankfurt und München 33-mal in der Woche mit dem Flughafen Ben Gurion. Zudem fliegt die Airline auch von Wien, Zürich und Genf nach Tel Aviv.

Tel Aviv liegt direkt am schönen langen Sanstrand, an dem abends oft Beach Parties stattfinden.

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Easyjet verbindet siebenmal wöchentlich Berlin mit dem Flughafen Ben Gurion. Auch von den Schweizer Flughäfen Basel und Genf aus wird Tel Aviv regelmäßig angeflogen. Die Fluggesellschaft Germania verbindet viermal wöchentlich Düsseldorf mit Tel Aviv und zweimal wöchentlich Hamburg und Nürnberg. Seit Mai 2018 gibt es sechs zusätzliche Flüge ab Berlin. Die Lufthansa bringt Fluggäste von Frankfurt und München täglich nonstop nach Tel Aviv. Ryanair verbindet im Sommerflugplan 2018 zweimal wöchentlich Baden-Baden mit Tel Aviv. Sun d’Or, die Charterfluggesellschaft von El Al, verbindet Stuttgart und Tel Aviv einmal die Woche. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss fliegt vom Flughafen Zürich 14-mal wöchentlich zum Airport Ben Gurion. Israels Fluggesellschaft Arkia verbindet München und Tel Aviv zweimal wöchentlich

Der Flughafen ist rund 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Mit dem Auto ist man ca. 20 Minuten unterwegs. Bequemer geht’s aber mit der Bahn. In der untersten Etage von Terminal 3 des Flughafens gibt es eine Bahnstation. Damit seid ihr 15 Minuten unterwegs und zahlt ca. vier Euro. Daneben könnt ihr mit öffentlichen Bussen fahren, die sind etwas günstiger, brauchen aber auch länger.

Übernachten im Ritz-Carlton in Herzliya

Übernachtung. Das The Ritz-Carlton, Herzliya ist ein zeitgenössisches Bauwerk, es liegt direkt am Hafen und verfügt über insgesamt 115 Zimmer und 82 Villen. Das moderne Interieur ist inspiriert von den Farben der Mittelmeerküste. Im gesamten Hotel erwartet die Gäste zudem eine Sammlung von Kunstwerken, die in einem Original Exponat des israelischen Fotografen und Videokünstlers Eyal Landseman gipfeln, das speziell für die Hotellobby gestaltet wurde. Im Spa gibt es ein Fitness-Studio, mehrere Behandlungsräume und einen Outdoor-Swimmingpool auf dem Dach. Abends kann man dort an der Bar Drinks zu sich nehmen – und hat dabei einen coolen Ausblick aufs Meer.

Herzliya ist nicht nur eine bevorzugte Wohngegend von Tel Aviv, sondern mit seinem Strand und der Marina auch ein beliebtes Bade- und Ausflugsziel. In unmittelbarer Nähe befinden sich historische und kulturelle Must-sees, Bauhaus-Architektur und die Café- und Restaurantszene von Tel Aviv.

Das passt: auch im Dezember noch im Meer baden

Klima und Geografie. Israel ist ein Land der Extreme – in jeglicher Hinsicht: Berge und Ebenen, fruchtbare Felder und Wüsten sind oft nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Dabei kann das Land in vier geographische Zonen unterteilt werden, von denen drei parallel von Norden nach Süden verlaufen, während die vierte sich in der Südhälfte Israels erstreckt. In der Küstenregion, die parallel zum Mittelmeer verläuft und zu der Tel Aviv gehört, leben über die Hälfte der acht Millionen Einwohner Israels.

Das Klima in Tel Aviv ist subtropisch. Im Sommer kann es ziemlich heiß werden, Temperaturen um die 30 Grad sind keine Seltenheit. Zwischen Juni und September fällt kein Regen. In den Wintermonaten dagegen schon. Angenehm sind April, Mai und Oktober.

Restaurants. Auf den zahlreichen Märkten des Landes, wie dem Carmel Markt in Tel Aviv könnt ihr euch treiben lassen, die Düfte der unterschiedlichen Gewürze aufsaugen, die Farbenpracht der schier endlosen Obststände bestaunen und der Geräuschkulisse lauschen – alles ganz ohne einen Schekel auszugeben. Falls der Hunger kommt: Israelische Köstlichkeiten wie Shakshuka, Falafel oder Pickles sind hier günstiger als in jedem Restaurant.

Verkäufer auf einem Wochenmarkt in Tel Aviv

Dana Friedlander/Ministry of Tourism

Falafel, Hummus, Auberginen-Salat: Viele der typisch orientalischen Gerichte, die man in Israel an jeder Ecke findet, sind per se vegan. Veganismus ist im Heiligen Land ein großer Trend, immer mehr Restaurants spezialisieren sich auf Angebote ohne tierische Produkte. Die meisten Veganer des Landes leben in Tel Aviv. Die israelische Metropole gilt als die vegan-freundlichste Stadt der Welt: Rund 150 Lokale machen mit bei dem Vegan-Trend. Die besten wollen wir euch hier vorstellen.

Veganes bis zum Abwinken

Vom indonesischen Salat über Burger und Smoothies bis zu hausgemachtem Brot bietet Meshek Barzilay im  Szeneviertel Neve Tsedek eine bunte Vielfalt an veganen Gerichten.

Traditionelle mediterrane Küche, Burger und Pasta: Im Bar Kayma ist für jeden etwas dabei. Statt der bekannten Limonaden der Weltkonzerne gibt es frischgepresste Säfte. Die veganen Käse- und Wurstsorten werden ebenfalls selbst hergestellt. Das Restaurant gehört zum gleichnamigen Hostel mit eigenem Gemüse- und Kräuteranbau auf dem Dach. Freitags gibt es Konzerte.

Brooke Lark

Das seit 2014 vegan geführte Nanuchka-Restaurant in der Lilienblum Street wirbt damit, das erste
100-prozentig vegane georgische Restaurant in Tel Aviv und der Welt zu sein.

Hatool HaYarok – »The Green Cat« – bietet Pizzen mit  veganem Mozzarella auf Cashew-Basis und frischen Gemüse-Toppings.

Das Seeds ist eine vegane Bäckerei in der King Georg Street mit herrlichen Süßigkeiten zum Mitnehmen, von Brownies über Apfelkuchen bis zu wunderschön und liebevoll dekorierten Torten.

Mal schnell einen Tagesausflug mit dem Zug

Ausflüge. Wer bevorzugt mit der Bahn reist, ist in Israel gut aufgehoben. Besonders, wenn ihr nach Jerusalem einen Ausflug machen wollt.  Auf der circa einstündigen Fahrt ziehen sich die Gleise durch das judäische Bergland entlang vieler Oliven- und Feigenbäume.

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Die schnelle Anbindung in den Norden Israels führt auf der Bahnstrecke entlang der Küste mit Blick auf das Mittelmeer. Doch auch innerstädtische Bahnen, Seil- und U-Bahnen erwecken das Interesse von Zug-Fans. Die zwei Zugblogger Gerhard Liebenberger und David Scheibler stellen auf ihren Websites verschiedenste Informationen und hilfreiche Tipps zum Reisen mit der Bahn in Israel bereit. Die offizielle Seite der Israel Railway ist hier zu erreichen.

Strände. Sonnenanbeter und Surfer, Familien und Feierlustige bevölkern besonders in den Sommermonaten die weißen Stadtstrände von Tel Aviv. Beliebte Strandabschnitte am weißen Sandstrand von Tel Aviv sind unter anderem der Frishman Strand, der Hilton Strand und der Gordon Strand.

Sport an den Stränden: ein Muss

Von früh bis spät gehen die Tel Aviver hier einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nach: Sport mit Freunden. Entlang der durchgehenden Strandpromenade finden sich zahlreiche Beachvolleyball-Felder und Fitnessgeräte, an denen sich jeder kostenlos austoben kann. Viele nutzen den Strand und die Promenade auch zum Joggen und Radfahren oder für eine Runde Yoga. Jeden Freitagnachmittag treffen sich Jung und Alt am Drum Beach in Tel Aviv an der Nordseite des Dolphinarium, um zu trommeln und zu tanzen. Jeder ist eingeladen mitzumachen!

Tel Aviv liegt direkt am schönen langen Sanstrand, an dem abends oft Beach Parties stattfinden.

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An der über 130 Kilometer langen israelischen Mittelmeerküste finden sich auch außerhalb von Tel Aviv zahlreiche öffentliche Badestrände, zum Beispiel in Bat Yam südlich von Tel Aviv oder in Herzliya im Norden der Stadt. In Tel Aviv kann man übrigens im Dezember noch baden: An den zehn Mittelmeerstränden der Stadt ist es zwar weniger warm als im Süden Israels, die Temperaturen steigen im Dezember aber auch in der Partyhauptstadt des Landes locker auf über 20 Grad.

Für Touristen bietet die Stadt einen besonderen Service: Im sonnengelben Info-Truck an der Strandpromenade des Gordon Beach erhalten sie in den Sommermonaten direkt vor Ort Informationen wie kostenfreie Stadtpläne und Hinweise auf Events. Die Mitarbeiter geben auch Tipps für den weiteren Aufenthalt in der Stadt nach dem Sonnenbad oder dem Matkot-Spiel – einem beliebten israelischen Strand-Ballspiel ähnlich dem Tennis. Außerdem können Besucher an den Tel Aviver Stränden nicht nur auf den Wellen, sondern auch im Internet surfen und sich online über die vielfältigen Angebote im Heiligen Land informieren: Seit 2013 gibt es kostenfreies W-Lan in der ganzen Stadt.

Architektur in Tel Aviv: Bauhaus-Stil dominiert

Sehenswürdigkeiten. Tel Aviv ist heute die Stadt mit der größten Anzahl an Gebäuden im Bauhaus-Stil weltweit – die Sammlung von über 4.000 Bauwerken im Bauhaus- und Internationalen Stil wird auch die »Weiße Stadt« genannt und gehört seit 2003 zum Unesco-Welterbe. In den 1930er Jahren hatten Immigranten aus Europa den Architekturstil in der Stadt am Mittelmeer etabliert. Mit dem schlichten Stil wandten sie sich vom dekorativ-üppigen Jugendstil ab und schufen gleichzeitig erschwinglichen Wohnraum für die schnell wachsende Stadt.

Bauhaus-Stil in Tel Aviv

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Eines der gut erhaltenen und öffentlich zugänglichen Bauhaus-Wahrzeichen ist das heutige »Cinema Hotel«, das 1938/1939 als Kino erbaut wurde und als erstes Gebäude in Tel Aviv über eine Klimaanlage verfügte. Der erste Film, der im »Esther Cinema« des Architekten Yehuda Magidovich (1886–1961) aus der Ukraine gezeigt wurde, war Disneys »Schneewittchen«. Seit 1998 fungiert das Haus als Hotel. Noch heute erinnern Zeitzeugen wie Filmrollen, Kinositze und Projektoren an das einstige Filmtheater. Im Bauhaus Center Tel Aviv erfahren Architektur-Interessierte in Ausstellungen und bei Führungen alles über die Weiße Stadt.

Paradies für Vogelfreunde: der Ganei Yehoshua Park HaYarkon

Im Ganei Yehoshua Park HaYarkon mitten in Tel Aviv gibt es eine Attraktion für Naturfreunde. Beim Rosh Tzipor Birdwatching Center im Süden des Parks können Besucher mehrere Dutzend Vogelarten auf 30.000 Quadratmetern beobachten. Auf dem Gelände des Vogelparks gibt es über 400 verschiedene Pflanzenarten, die den Vögeln als Brutplatz und Rückzugsgebiet dienen. In künstlichen Seen wurden sieben verschiedene Fischarten angesiedelt.

Im hinteren Teil des Birdwatching Centers befindet sich ein künstlich geschaffenes Feuchtgebiet mit Pflanzen, die das Wasser der Seen auf natürliche Weise filtern. Aufgrund der guten Wasserqualität haben sich in den Gewässern auch Frösche angesiedelt. Besucher können die Vögel und Pflanzen an sieben Tagen der Woche von 8 Uhr bis 19 Uhr beobachten. Für Gruppen gibt es Führungen von Mitarbeitern des Birdwatching Centers.

In Tel Aviv treffen Tradition und Moderne aufeinander.

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Zu Besuch bei den Wissenschaftlern

Im renommierten Weizmann Institutes of Science können auch Laien in die Welt der Wissenschaft eintauchen und die Geheimnisse der Natur und des Universums entschlüsseln. Das Forschungsinstitut bietet geführte Campus-Touren auf Englisch für Gruppen ab acht Personen an. Die Touren widmen sich vor allem der Geschichte der Einrichtung und finden sonntags bis donnerstags zwischen 9 und 16 Uhr zu Fuß oder auf Wunsch mit dem Bus der Gruppe statt.

Auch individuelle Reisende erhalten auf dem Institutsgelände in Rechovot, rund 30 Kilometer südöstlich von Tel Aviv, spannende Einblicke in die Wissenschaft. Interaktive englischsprachige Ausstellungen und Multimedia-Präsentationen im Besucherzentrum, dem Levinson Visitors Center, zeigen Informatives von den neuesten Forschungsprojekten bis hin zu persönlichen Berichten von Wissenschaftlern, die mit ihrer Arbeit zu bahnbrechenden medizinischen oder technologischen Entwicklungen beigetragen haben. Für das Besucherzentrum werden nach Voranmeldung ebenfalls englischsprachige Touren angeboten. Der Eintritt ist kostenfrei, die Öffnungszeiten sind ebenfalls von sonntags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr. Die englischsprachigen Campus-Touren für Gruppen auf dem Gelände des Weizmann Institutes of Science kosten pro Person 30 Israelische Schekel (rund 7,30 Euro). Die Anmeldung ist telefonisch möglich unter +972 (0) 8-934-4499 oder per Mail an visitors.center@weizmann.ac.il.

Ariel-Sharon-Park: ökologisch perfekt

Die einst größte Mülldeponie Israels wurde in einen ökologischen Park umgewandelt und bietet seit der Eröffnung im Juli 2014 seinen Besuchern eine atemberaubende Aussicht auf Tel Aviv. Der Ariel-Sharon-Park ist dreimal so groß wie der Central Park in New York, neben dem Gelände befindet sich ein Recyclingcenter. Täglich werden verschiedene Führungen angeboten, die die Aufarbeitung des Parks erklären oder Kindern spielerisch die Wiederverwertung verschiedenster Materialien beibringen. Bis 2020 soll der Park um ein Amphitheater, Einkaufsläden und Möglichkeiten für Extremsportarten erweitert werden.

Ariel-Sharon-Park in Tel Aviv

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Veranstaltungen. Das Tel Aviv Jazz Festival ist eines der wichtigsten Jazz-Events in Israel. Es ist ein Magnet für herausragende Künstler aus aller Welt, die Seite an Seite mit israelischen Musikern auftreten.

Das Utopia Festival bietet ein breites Spektrum an Veranstaltungen von Filmpremieren bis hin zu Ausstellungen, Performances und Konferenzen. Ein Paradies für alle Science-Fiction-Fans.

Das Doc Aviv Filmfestival präsentiert Dokumentarfilme zu Themen von Kunst und Musik bis hin zu Fashion Shows und Stadtentwicklung.

Vibrierende Gay-Szene in Tel Aviv

Persönlicher Tipp. Tel Aviv mit seinen Gay-Bars und Gay-Hotels ist eine der aufgeschlossensten Städte der Welt. Davon kann man sich jedes Jahr aufs Neue überzeugen, wenn Tel Aviv Schwule, Lesben, Trans- und Bisexuelle oder andere Feierwütige aus aller Welt zum Pride-Festival begrüßt. Die Clubs und Hotels haben Specials im Angebot, internationale Top-DJs legen am Strand ihre Platten auf und das »Tel Aviv International LGBT Film Festival« bringt Filme und Künstler aus aller Welt auf die Bühne.

Tel Aviv ist eine der unerwarteten Gay-Metropolen auf der Welt!

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Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die alljährliche Pride-Parade, die durch die Innenstadt Richtung Strandpromenade führt. Morgens um 10 Uhr macht sich der feiernde Tross aus Tänzern und geschmückten Wagen mit lauter Musik auf den Weg. Im vergangenen Jahr feierten mehr als 200.000 Teilnehmer gemeinsam in den Straßen und bei der abschließenden Strandparty. Das Festival findet meist im Frühsommer statt.

Kulturzentrum Bahnanlage HaTachana

In Tel Aviv liegt die stillgelegte Bahnanlage HaTachana, die heute als Kultur- und Freizeitareal genutzt wird. In kleinen Cafés und Restaurants, in denen israelische Köstlichkeiten serviert werden, erlebt man hier das wahre Israel und den Alltag der Bewohner. Weitere kulinarische Spezialitäten können bei einem Besuch des nahen Karmel-Food-Market gekostet werden.

Besser nicht …

… Israelis politisch im Konflikt mit den Palästinensern belehren wollen. Gerade und vor allem der deutschen Vergangenheit wegen sollte man es sich verkneifen, den Israelis Ratschläge zu erteilen, wie der Konflikt gelöst werden sollte. Aber vermutlich bist du sowieso unsicher, welcher Ton denn angemessen ist. Vergiss nicht: Auch die Menschen in Israel sind ziemlich gespalten, was das Thema angeht. Wer Interesse an dem Thema hat, sollte daher vor allem eins: zuhören. Beim Thema Holocaust gilt: Es gibt nichts zu beschwichtigen oder zu relativieren. Man kann nur sein Bedauern und seine Bestürzung zum Ausdruck bringen. Und das hoffentlich ehrlich und vom Herzen.

… über Religion spotten. Auch wenn du eingefleischter Atheist bist und nicht viel für Religion übrig hast: In Israel erwartet man Respekt vor der religiösen Gesinnung des Gegenübers. Egal ob gegenüber einem orthodoxen Juden, einem Christen oder einem gläubigen Muslim.

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Sabbat beachten!

… am Samstag shoppen gehen wollen. Was bei uns der Sonntag ist, ist in Israel der Samstag: Ruhetag. Viele Geschäfte sind geschlossen, der öffentliche Nahverkehr ist stark eingeschränkt. In den Restaurants gibt es nur eine eingeschränkte Auswahl an Essen.

… im Advent weihnachtliche Atmosphäre erwarten. Denn Weihnachten spielt praktisch keine Rolle in Tel Aviv. Entsprechend brauchen Besucher, die den Festtagen entfliehen, keine Sorge zu haben, mit Tannenbäumen oder Weihnachtsmännern konfrontiert zu werden. Darüber hinaus herrschen Ende Dezember mit etwas Glück klimatisch hervorragende Bedingungen, um ein paar wärmende Sonnenstrahlen einzufangen. Wer doch noch etwas Sehnsucht nach Weihnachten bekommt, kann einen Tagesausflug in die Hauptstadt Jerusalem unternehmen. Als wichtiges Zentrum mehrerer Weltreligionen ist das Fest dort natürlich kein Fremdwort.

Infos. Ob Rundreisen, Städtetrips, Baden, Wellness, Aktiv- und Kulturreisen, Mietwagentour oder Familienurlaub: Das Staatliche Israelische Verkehrsbüro informiert über die verschiedenen Regionen, Städte und Sehenswürdigkeiten im Land.

Lust, mehr über Tel Aviv zu erfahren? Dann lies hier unsere Reportage über die Stadt.

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