Landausflüge: Sie gehören zur Kreuzfahrt wie gutes Essen. Weit über 20.000 unterschiedliche Ausflüge von der Stadtbesichtigung bis zur Badetour finden sich in den Katalogen der Reedereien für diese Saison. Das Kreuzfahrtportal dreamlines.de stellt die fünf spektakulärsten Landausflüge vor.

Mit dem Hundeschlitten zur Eishöhle

Das Archipel Spitzbergen mit seinen über 400 Inseln, zahllosen Fjorden und grün-weißen Hügeln ist ein beliebtes Reiseziel kleinerer Expeditionsschiffe. Da das Thermometer selbst im Sommer nur selten mehr als Null Grad zeigt, ist Spitzbergen der ideale Ort für ausgiebige Wanderungen in Schnee und Eis. Passagiere von Hurtigruten können bei einem eintägigen Schneeabenteuer selbst ein Hundegespann durch die arktische Landschaft führen. Sie machen Halt an einer jahrhundertealten Eishöhle, erleben das Funkeln und Glitzern der meterdicken Eisschichten und können im Sommer einen Schmelzwasser-Fluss beobachten, der neue Gletscherformationen in das Eis frisst.


Salzsee sehen in der Atacama-Wüste


Die Atacama-Wüste ist der trockenste Ort der Welt. Sie erstreckt sich zwischen der Pazifikküste und den Anden im Norden Chiles. Kreuzfahrer haben auf einer Reise mit der MS Amadea – dem „Traumschiff” des ZDF – die Chance, insgesamt vier Tage lang die Wüste zu erkunden. Die Tour führt auf maximal 4.200 Meter Höhe zu archäologischen Stätten und der Wüstenstadt San Pedro de Atacama. Die Hauptrolle bei diesem ganz besonderen Landausflug spielt aber die Natur: Das Valle de la Luna wirkt in den Abendstunden wie eine Mondlandschaft, daher kommt auch der Name. Ebenfalls nicht von dieser Welt ist der Anblick der steil aufsteigenden Dampfsäulen der Geysire von Tatio, die sich in einer langen Kette die Landschaft entlang ziehen. Der gigantische weiße Salzsee Salar de Atacama sieht durch die Salzkristalle an seiner Oberfläche so aus, als wäre er vereist. Dieser Anblick ist wahrscheinlich der Höhepunkt des Landausflugs – Auch, weil in den Lagunen des Salars Flamingos siedeln, deren rosa Federkleid einen wunderschönen Kontrast zum gleißenden Wasser des Sees und schroffen Braun der umgebenden Berge bildet.


Vulkan besteigen auf Martinique


1902 kostete ein verheerender Ausbruch des Vulkans Mont Pelée auf Martinique 30 bis 40.000 Menschen das Leben: Fast die gesamte Bevölkerung der am Fuß des Berges gelegenen Stadt St. Pierre fand den Tod. Seit 1932 ist der knapp 1.400 Meter hohe Vulkan inaktiv. Seine grünen Hänge bieten sich daher heute für eine mehrstündige Wanderung zum Gipfel an. Etwa 800 Höhenmeter überwinden die Teilnehmer, entdecken auf ihrem Weg Zeugnisse vorangegangener Vulkanausbrüche und genießen bei gutem Wetter einen einzigartigen Blick über die Insel. TUI Cruises fährt Martinique regelmäßig an. Der große Ausbruch von 1902 legte übrigens den Grundstein für die Erforschung der Vulkane – Teilnehmer einer eintägigen Wanderung zum Mont Pelée können also ihren Forscherdrang genauso befriedigen wie sich körperlich fordern.


Bungle Bungle überfliegen


Kimberley im Nordwesten Australiens: In diese Region kommen Kreuzfahrer ausschließlich mit der Luxusreederei Silversea. Keine weitere Reederei hat dieses Fahrgebiet im Programm. Das alleine macht die Reise schon spektakulär. Dem stehen die Ausflüge in Nichts nach: Im Purnululu-Nationalpark gibt es kaum Straßen. Deswegen steigen die Passagiere der Silver Discoverer in Hubschrauber und genießen den atemberaubenden Blick auf die Bungle Bungle aus der Luft. Diese auch als Bienenkörbe bekannte orange-schwarze Felsformation ist eine Welterbestätte der Unesco. Weil das Gebiet so schwer zugänglich ist, wurde es erst bei Dreharbeiten für eine Dokumentation über Australien eher zufällig entdeckt und für die Öffentlichkeit erschlossen – eines der letzten großen Naturwunder der Erde.


Riesige Königspinguin-Kolonie bewundern


Auf den Falklandinseln im Südatlantik, am Volunteer Point, lebt die größte Kolonie von Königspinguinen außerhalb der Antarktis. Über 1.200 erwachsene Königspinguine ziehen dort jedes Jahr mehrere hundert Küken groß. Sie teilen sich den schwer zugänglichen Landabschnitt mit ebenfalls riesigen Kolonien von Esels- und Magellan-Pinguinen: Diese große Ansammlung der Tiere an einem Ort ist einmalig. Jeder, der die Chance hat, diese aufgeweckten, scheulosen Tiere bei der täglichen Suche nach Futter und in ihrem Alltag in der Kolonie zu beobachten, sollte sie sich nicht entgehen lassen! Der Landausflug ist für Kreuzfahrer aber nicht nur wegen der Tiere ein Spektakel. Der Weg zur Kolonie im Jeep führt durch freies Gelände, Bäche und Torfmoore und stellt den Fahrer vor einige Herausforderungen. Das Erlebnis inmitten tausender Pinguine zu stehen, wiegt die etwas strapaziöse Anfahrt auf jeden Fall auf. Die Falklandinseln fährt Holland America Line zum Beispiel mit den Zaandam an.


Einen Überblick über alle Kreuzfahrt-Reisegebiete hat Dreamlines hier zusammengestellt: www.dreamlines.de/kreuzfahrt-reiseziele

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