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Weltweit einzigartig

Der Liechtenstein-Weg

Das Fürstentum Liechtenstein befindet sich nur rund 30 Autominuten vom Bodensee entfernt im Vierländereck zwischen der Schweiz und Österreich und lockt mit einer erstaunlichen Erlebnisdichte abseits vom Massentourismus. Die kleine Alpenmonarchie mitten im Herzen Europas ist mit 160 Quadratkilometern der viertkleinste Staat Europas. Dabei vereint das Fürstentum alles, was das Herz begehrt: Eine eindrucksvolle Gebirgswelt, lebendige Kultur, reizvolle Dörfer und eine hervorragende Gastronomie.

Das Fürstentum Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Das bedeutet, dass Fürst und Volk die Staatsgewalt gemeinsam tragen. Das Staatsoberhaupt Fürst Hans-Adam II. und seine Familie leben auf Schloss Vaduz, welches 120 Meter über dem liechtensteinischen Hauptort Vaduz thront. Die liechtensteinische Landesgrenze ist 76 km lang und wird etwa je zur Hälfte mit der Schweiz und mit Österreich geteilt. Die höchste Erhebung, der Grauspitz, misst 2.599 m ü. M.

Ein Land. Ein Weg.

Am besten lernt man das Fürstentum auf dem Liechtenstein-Weg kennen. Der Liechtenstein-Weg führt auf 75 Kilometern durch alle 11 Gemeinden des Landes, vorbei an idyllischen Weinbergen, Naturschutzgebieten, alten Dorfkernen, vielen Sehenswürdigkeiten und ist gespickt mit herrlichen Ausblicken. Je nach Sportlevel kann der Liechtenstein-Weg zu Fuss oder mit dem E-Bike in zwei, drei oder mehr Tagen erkundet werden. Ein Gepäcktransport sorgt für das nötige Extra an Entspannung. Den Bergort Malbun erkundet man auf einer 7 Kilometer langen Zusatzschleife.

Der Startpunkt befindet sich in der südlichsten Gemeinde Liechtensteins in Balzers. Hier lohnt sich ein Abstecher zur Burg Gutenberg, die 70 Meter über dem Dorf thront. Von Balzers führt der Weg in den alten Dorfteil von Triesen. Wenn es die Zeit erlaubt, kann man sich zwischendurch im Seilpark in luftiger Höhe beweisen. Anschliessend folgt der steile Aufstieg ins Walserdorf Triesenberg. Das Dorfzentrum liegt auf rund 900 Metern über Meer. Beim abgelegenen Gehöft Prufatscheng erreicht der Weg seinen höchsten Punkt. Von hier geniessen die Wanderer einen fantastischen Blick auf das Rheintal. Besondere Aufmerksamkeit verdienen hier die Sagen, die entlang des WalserSagenWeges auf Tafeln für Unterhaltung sorgen. Im Anschluss geht es im Wald bergab bis zum Schloss Vaduz.

Wanderin spaziert durch den Bergort Malbun in Liechtenstein
Wandern im Bergort Malbun
Schloss Vaduz zwischen Weinbergen
Blick von den Weinbergen auf Schloss Vaduz

Das Schloss Vaduz ist das Wahrzeichen Liechtensteins und Wohnsitz der Fürstlichen Familie. Vom Schloss schlängelt sich der schmale Schlossweg hinunter nach Vaduz. Im verkehrsfreien Städtle führt der Liechtenstein-Weg entlang der Museumsmeile mit dem Kunstmuseum und der Hilti Art Foundation, dem Postmuseum, der Schatzkammer und dem Landesmuseum ins Regierungsviertel. Beim Weingut der Fürstlichen Hofkellerei lohnt sich eine Weinprobe. Anschliessend führt der Weg ins belebte Dorfzentrum von Schaan. Kaffee-Liebhaber sollten hier der Kaffee Rösterei Demmel einen Besuch abstatten. Von Schaan sind rund 300 Höhenmeter bis nach Planken zu bewältigen. Von der kleinsten Gemeinde Liechtensteins präsentiert sich dem Wanderer ein herrlicher Blick auf das Talgebiet und die umliegenden Berge. Nun folgt der steile Abstieg nach Nendeln.

Von Nendeln führt der Weg durchs Ried nach Eschen, wo ein Teilstück entlang des Historischen Höhenwegs begangen wird. In Eschen kann man in einem der idyllischen Weingüter verweilen. Die Strecke folgt dann in Bendern dem Rhein entlang und führt zum Badesee Grossabünt in Gamprin. Von Gamprin geht es über Wiesen und durch Wälder nach Ruggell. Die nördlichste Gemeinde Liechtensteins lässt das Herz von Naturliebhabern höherschlagen. Im rund 90 Hektar grossen Naturschutzgebiet kann man Fauna und Flora beobachten. Dann folgt der kurze Anstieg nach Schellenberg. In Schellenberg reicht der Rundblick an schönen Tagen bis zum Bodensee. Über einen ehemaligen Schmugglerpfad führt der Liechtenstein-Weg hinunter ins Dorfzentrum von Mauren. Anschliessend gelangen wir über Riedstrassen nach Schaanwald bis zum Zollamt an der Grenze Liechtenstein/Österreich.

#einfachfürstlich

Der Fürstensteig gilt als Höhenklassiker in den Alpen
Sonnenaufgang bei Silum in Triesenberg
Abendstimmung bei Triesenberg
Adler fliegt um Wanderer
Adlerwanderung in Malbun
Fahrradfahrer fahren durch Liechtenstein
Idyllische Fahrradstrecken am Rhein
Sonnenaufgang über dem Gänglesee in Liechtenstein
Gänglesee in Steg

Ein Eldorado für
Outdoor-Fans

Welches europäische Land kann das dichteste Wanderwegenetz vorweisen? Es sind nicht die Alpenklassiker Schweiz oder Österreich, sondern das kleine, zwischen diesen beiden Staaten eingebettete Fürstentum Liechtenstein. Rekordverdächtige 400 km Wanderwege durchziehen die 160 Quadratkilometer des Fürstentums Liechtenstein. Ein flotter Wanderer muss schon gut zu Fuss sein, wenn er alle Wanderwege in 14 Tagen erkunden will. In der bis zu 2.600 Meter hohen Bergwelt warten Alpen, Berghütten und herrliche Gipfelerlebnisse auf die Besucher.

Einer der aussichtsreichsten Rundwanderwege ist der Fürstin-Gina-Weg, der auf 2.000 Metern Höhe zur Pfälzerhütte führt. Trittsicherheit und Bergerfahrung erfordert der Höhenklassiker über den Fürstensteig und die Drei Schwestern. 

Abwechslung pur finden Radfahrer auf den idyllischen Radwanderwegen in Liechtenstein. Die markierten Wege führen durch die Talebene entlang des Rheins sowie rund um den Eschnerberg. Leichte Strecken für Genuss-Radfahrer finden sich ebenso wie anspruchsvolle Routen für trainierte Tourenfahrer. Auch mit dem E-Bike lässt sich Liechtenstein somit wunderbar erkunden. Die Radwege sind gut signalisiert und eingebettet in eine eindrucksvolle Landschaft. Zehn gut markierte Routen erschliessen das Fürstentum für Mountainbiker.

Infos

Offizielle Tourismus-Website des Fürstentums Liechtenstein | http://www.tourismus.li/

Alle Informationen zum Liechtenstein-Weg | www.liechtensteinweg.li