Malta, der Inselstaat zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Küste, verführt mit seinen goldenen Stränden, lebendiger Kultur und köstlicher mediterraner Küche. Malerische Buchten und zerklüftete Felsküsten laden zum Entspannen ein, während uralte Tempel und historische Schauplätze alle begeistern, die das Besondere suchen. Hier kommen unsere Reisetipps für deinen nächsten Malta-Urlaub.
Malta besteht aus den Hauptinseln Malta, Gozo und Comino sowie einigen unbewohnten Inseln. Die Hauptinsel Malta ist nur 27 km lang, 14,5 km breit und 316 Quadratkilometer groß – etwa so groß wie München.
Warum Malta ein perfektes Reiseziel ist
Malta beeindruckt mit schroffen Felsen, kleinen Buchten und abfallenden Stränden. Besonders spektakulär sind die Klippen und romantischen Buchten im Südosten der Insel.

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Malta blickt auf über 7.000 Jahre Geschichte zurück. Überall auf der Insel finden sich Zeugnisse dieser Kultur: Megalith-Tempel, die älter als Stonehenge sind, Museen, Galerien und die Hauptstadt Valletta mit ihren Festungsanlagen, Palästen und Kirchen. Einige Orte gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.
Kurzum: Mit nur zweieinhalb Stunden Flugzeit ist Malta perfekt für alle, die Sonne, Kultur, Geschichte und Strände verbinden möchten.
Valletta: Hauptstadt voller Geschichte
Valletta beeindruckt mit Festungsanlagen, prächtigen Palästen, Kirchen und verwinkelten Gassen. Die Stadt bietet viele Fotomotive und ist seit 1980 Unesco-Weltkulturerbe. 2018 war Valletta außerdem Europas Kulturhauptstadt.

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Malta hat 365 katholische Kirchen – für jeden Tag eine, wie die Bewohner scherzhaft sagen. Die bekannteste ist die St. John’s Co-Cathedral in Valletta. Sie wurde 1573–1578 vom Malteserorden errichtet und beeindruckt Besucher mit ihrem prunkvollen Innenraum, Skulpturen, bemalten Gewölbedecken und den 375 Marmorgrabplatten der Ordensritter. Highlight ist Caravaggios Gemälde »Die Enthauptung Johannes des Täufers«.
Museen auf Malta – Empfehlung für Kulturfans
Malta bietet zahlreiche Museen: vom »National Museum of Archaeology« über das »National War Museum« bis zum »National Museum of Fine Arts«. Besonders sehenswert ist die Waffenkammer des Großmeisterpalasts mit den umfangreichen Waffensammlungen des 16.–18. Jahrhunderts. Hier erfahren Besucher auch viel über die Malteserritter, insbesondere Großmeister Jean Parisot de la Valette, der 1566 den Grundstein für Valletta legte.

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Kulturfreunde sollten sich auch einen Abstecher ins Nationaltheater Teatru Manoel nicht entgehen lassen: Der Bau aus dem 18. Jahrhundert ist das drittälteste bespielte Theater Europas und äußerst sehenswert. Es kann auch außerhalb der Aufführungen besichtigt werden.
Seit seiner Eröffnung 2024 ist das MICAS im restaurierten Ospizio in Floriana (bei Valletta) die Adresse für zeitgenössische Kunst auf Malta. In der ehemaligen barocken Festungsanlage und einem spektakulären Neubau aus Glas und Kalkstein zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler, oft mit Bezug zum Mittelmeerraum. Der Skulpturengarten mit Blick auf die Stadtmauern ist allein schon einen Besuch wert. Eintritt ca. 10 €, donnerstags oft bis 21 Uhr geöffnet und deutlich ruhiger als die klassischen Museen in Valletta. Wer nach dem Barock von St. John’s Co-Cathedral einen Kontrast sucht, ist hier genau richtig.
Mdina: Ausflug in die »stille« Stadt
Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas, thront majestätisch im Inselinneren und wird nicht umsonst »The Silent City« genannt. Die vollständig erhaltene mittelalterliche Festungsstadt mit ihren engen Gassen, honigfarbenen Kalksteinpalästen und barocken Kirchen wirkt wie aus einer anderen Zeit.
Besonders sehenswert sind die imposante Stadtmauer mit Panoramablick über halb Malta, die St. Paul’s Cathedral und das angrenzende Mdina Experience. Game-of-Thrones-Fans erkennen sofort King’s Landing. Tipp: Komm früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang – dann ist die Stadt fast menschenleer und die Atmosphäre magisch. Direkt vor den Toren liegt Rabat mit den beeindruckenden St. Paul’s Catacombs. Mdina ist von Valletta aus in rund 30 Minuten mit dem Auto oder Bus erreichbar.

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Upper Barrakka und Three Cities: Aussicht und Tradition
Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Valletta gehört der Park Upper Barrakka Gardens. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf den Grand Harbour und die Three Cities – auf Deutsch: die drei Städte, Vittoriosa, Cospicua und Senglea. Sie beherbergen allesamt eindrucksvolle Festungsanlagen, Kirchen, Paläste und Forts, die zum Sightseeing einladen.

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Zudem hat man von den Upper Barrakka Gardens den besten Blick auf die Saluting Battery. An den Salutkanonen erwacht zweimal täglich die Geschichte zum Leben: Um zwölf Uhr mittags und zum Sonnenuntergang um 16 Uhr wird die Zeit in Kanonenschüssen angegeben.
Von der Altstadt sind es nur wenige Gehminuten zur Promenade, zur American University of Malta und zur Marina, in der Yachten wie die »Maltese Falcon« festmachen. Birgu ist bekannt für sein Nachtleben mit Restaurants, Cafés und Bistros. Sehenswert sind außerdem das Malta Maritime Museum, der Inquisitionspalast und das historische Fort St. Angelo.
Must-see: die Megalith-Tempel
Die archäologischen Tempelanlagen auf Malta und Gozo gehören zum Unesco-Weltkulturerbe und sind ein Muss auf jeder Malta-Reiseliste. Zu den sechs wichtigsten prähistorischen Tempeln zählen Ħaġar Qim, Mnajdra, Skorba, Ta’ Ħaġrat, Tarxien und Ġgantija auf Gozo. Sie wurden zwischen ca. 5.200 und 700 v. Chr. errichtet.
Wer einen Überblick über die Kultur der Inseln bekommen möchte, kann im Nationalmuseum für Archäologie in Valletta starten.
Besonders sehenswert ist Mnajdra an der Südwestküste Maltas. Die Tempel sind in eine Kliffspalte eingebettet, blicken auf die Insel Filfla und bestehen aus drei architektonisch aufeinander abgestimmten Bauten.

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Nach einem Besuch von Mnajdra können sich Geschichtsfans nicht nur die monumentalen Kalksteinkonstruktionen anschauen, sondern auch Dolmen aus der Bronzezeit, kunstvolle Mosaike, punische Grabstätten, Reste von römischen Villen, Götzenbilder aus Stein und in Fels gemeißelte Haustiere. Ein besonderes Erlebnis ist auch ein Besuch der unterirdischen Begräbnisanlagen, die sich zum Teil kilometerlang durch den Untergrund ziehen.
Tipp für Kultur- und Geschichtsinteressierte: der Malta-Multisite-Pass
Wer während seines Urlaubs auf Malta viele der Kultureinrichtungen und Orte mit Geschichte besuchen möchte, sollte sich das Touristenticket Malta-Multisite-Pass von Heritage Malta (Website) besorgen. Damit kann man viele Museen und Sehenswürdigkeiten besuchen und eine Menge Geld sparen. So erhalten Besucher mit dem Pass freien Eintritt in mehr als 40 der beliebtesten Attraktionen auf Malta, Gozo und Comino. Das reicht vom Besuch der Tempel Hagar Qim und Mnajdra bis hin zur Audio- und Videoshow Malta 5D Experience in Valletta. Den Malta-Multisite-Pass gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch für Familien. Er ist für einen Tag, zwei oder drei Tage erhältlich.

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Die schönsten Strände auf Malta
Für Strandliebhaber ist Ramla Bay auf Gozo ein Highlight. Die Bucht beeindruckt mit rot-goldenem Sand, sanften Wellen und der berühmten Kalypso-Grotte. Dank der abgeschiedenen Lage ist Ramla Bay ideal für Ruhe, Sonnenbaden und Entspannung.

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Die Blaue Lagune auf Comino beeindruckt mit türkisblauem Wasser und kleinen Stränden, umrahmt von schroffen Felsen. Die Bucht ist berühmt und diente sogar als Kulisse für Filme wie Helena von Troja.
Um die empfindliche Natur zu schützen, steht die Lagune seit 2002 unter besonderem Schutz. Am schönsten ist ein Besuch früh am Morgen. Fähren starten von Sliema oder St. Paul’s Bay (Malta) bzw. Mgarr (Gozo). Vor Ort gibt es Snackbars, Sonnenliegen und die Möglichkeit für Kajaktouren, z. B. von Gozo nach Comino mit Stopp an der Lagune.

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Aktivurlaub auf Malta: Die schönsten Routen zum Wandern
Ob Wandern, Klettern oder Mountainbiking – die drei Inseln eignen sich dank des mediterranen Klimas ganzjährig als Ziele für Outdoorfans. Es stehen viele Wander- und Mountainbikerouten zur Auswahl. Die gut ausgebauten Wege führen zu urigen Dörfern fernab vom Tourismus oder entlang von Felsen und Klippen. On top gibt es vielerorts spektakuläre Ausblicke aufs Mittelmeer.

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Wer Ruhe sucht, findet sie im Hinterland Maltas, mit terrassenförmigen Feldern, Wein- und Olivenanbau sowie üppiger Vegetation. Auf den Wanderwegen begegnet man prähistorischen Stätten, Höhlenkapellen und kleinen Burgen. Zudem gibt es zahlreiche Naturstrände zum Entspannen. Beliebte Tageswanderungen führen z. B. von Dingli zu den Tempeln von Ħaġar Qim und weiter zur Blauen Grotte oder entlang der Victoria Lines.
An der südwestlichen Küste, nur wenige Kilometer von den Tempeln Ħaġar Qim und Mnajdra entfernt, liegt Maltas berühmteste Naturattraktion: die Blaue Grotte. Von dem kleinen Hafen in Wied iż-Żurrieq starten täglich (abhängig vom Wetter) 20-minütige Bootstouren in ein System aus mehreren Meereshöhlen.

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Besonders bei Sonnenschein zwischen 9 und 11 Uhr leuchtet das Wasser in unglaublichen Türkis- und Kobalttönen – ein Farbspiel, das selbst auf Fotos surreal wirkt. Die Tour kostet ca. 10 € pro Person und ist auch für Kinder geeignet. Vom Aussichtspunkt oberhalb der Klippen hat man bereits einen grandiosen Blick; perfekt für alle, die keine Lust auf eine Bootstour haben. Kombinationstipp: Tempel und Blaue Grotte an einem Vormittag.
Klettern auf Malta: Fels & Abenteuer
Malta bietet für Kletterer aller Niveaus ideale Bedingungen: Bouldern, Sportklettern, Deep Water Soloing oder Mehrseillängentouren. Die Küstenfelsen bestehen aus griffigem Kalkstein, der kaum abgegriffen ist.

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Rund 1.500 Routen stehen zur Verfügung, darunter etwa 500 Sportkletterrouten in 21 Gebieten, von Anfänger- bis Wettkampfniveau (UIAA-Schwierigkeitsgrad 6 im Durchschnitt). Einsteiger finden vorgebohrte, gut gesicherte Routen, während erfahrene Kletterer Überhänge, Traversen und Mehrseilrouten genießen können. Trad-Kletterer können Schlingen, Keile und Friends nutzen.
Vor Ort unterstützen drei Kletterclubs: der Malta Climbing Club, der Malta Rock Climbing Club und die Gozo Climbing Association mit Tipps, geführten Touren und Planungshilfe.
Beliebte Spots sind die Südküste Maltas (Ix-Xaqqa und Park Wied Babu), die Nordküste (Irdum Irxaw) sowie das Landesinnere entlang der Victoria Lines, ideal für Höhlenklettern.
Tauchen: Unterwasserwelt rund um Malta entdecken
Malta bietet ein reiches Unterwasserarchäologie-Erbe. Der Archipel war über Jahrhunderte ein beliebtes Ziel für Seefahrer, sodass man heute noch submarine Relikte aus der Römerzeit erkunden kann.
Die Tauchgebiete eignen sich für Anfänger und erfahrene Taucher. Sehenswürdigkeiten lassen sich bereits ab 12 Meter Tiefe entdecken, manche bis 30–40 Meter. Viele Relikte wurden restauriert, sodass sie ein spektakuläres Taucherlebnis bieten. Dank der klaren Sicht sind Unterwasserfotos auch in großer Tiefe problemlos möglich.

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Filmdrehorte auf Malta entdecken
Malta, Gozo und Comino sind beliebte Drehorte für Filme und Serien. Über 300 Produktionen entstanden hier, darunter Game of Thrones, Gladiator, The Da Vinci Code, World War Z sowie Familienfilme wie Popeye (besuchbar im Kulissendorf Popeye Village), Asterix und Wickie und die starken Männer. Auch der dritte Teil von Jurassic World: Dominion wurde hier fertiggestellt.
Die Mediterranean Film Studios auf Malta zählen zu den größten weltweit, mit zwei großen Wassertanks im Außenbereich und einem im Innenbereich. Hier werden Szenen auf dem offenen Meer oder unter Wasser gedreht – von Hollywood-Filmen wie Papillon und Casino Royale bis hin zu Werbespots für Coca-Cola oder Volvo.
Ein Besuch auf der Schwesterinsel Gozo
Gozo, Maltas Schwesterinsel, bezaubert mit einer chilligen Atmosphäre, deutlich mehr Grün und Ruinen aus der Jungsteinzeit. Die Hauptstadt Victoria beherbergt die beeindruckende Zitadelle, während Fungus Rock, eine unbewohnte kleine Insel, leicht mit dem Boot erreichbar ist.

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Gozos Küste ist gespickt mit malerischen Buchten und Stränden, darunter Ramla Bay, San Blas Bay und Xlendi Bay. Taucher und Schnorchler erkunden die Unterwasserwelten, während Wanderer die Hügel und Felder erkunden. Die kleine Schwester von Malta ist darüber hinaus bekannt für ihre Landwirtschaftserzeugnisse wie Olivenöl, Wein und Käse, die man vielerorts in Geschäften und Märkten kaufen kann. Die traditionelle Küche der Insel verköstigt Reisende mit frischen, lokalen Zutaten, darunter Meeresfrüchte und landestypische maltesische Spezialitäten.

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Gozo bietet neben klassischen Hotels auch eine Auswahl an traditionellen Landhäusern, die einen recht authentischen Aufenthalt auf der Insel bieten.
Essen und Trinken auf Malta
In Valletta findet man in den verwinkelten Gassen Weinbars in historischen Gewölben, die lokale Weine und Antipasti servieren. Typische Spezialitäten sind:
- Bigilla: würzige Bohnenpaste mit Knoblauch
- Hobz biz-zejt: in Olivenöl getunktes Brot, belegt mit Tomaten, Thunfisch, Zwiebeln, Knoblauch und Kapern
Ein Muss für jeden Besucher sind Pastizzi, knusprige Teigtaschen traditionell gefüllt mit Erbsenmus oder Ricotta. Frisch aus dem Ofen genossen, werden sie meist mit schwarzem Tee oder Kaffee serviert.
Als besonderes Getränk empfiehlt sich Kinnie, die maltesische süß-herbe Kräuterlimonade, die es nur auf Malta gibt.

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Sprachschulen auf Malta: Englisch hat Tradition
Von 1800 bis 1964 war Malta britische Kolonie – bis heute sichtbar in roten Telefonzellen, Briefkästen und typischen Pubs. Rund 90 % der Malteser sprechen Englisch wie ein Muttersprachler.
Malta hat sich als beliebtes Sprachreiseziel etabliert. Seit über 50 Jahren besuchen Englischschüler jeden Alters und Niveaus die Inseln, darunter Teenager, Familien, Manager und Hochschulabsolventen. Über 45 staatlich lizenzierte Sprachschulen auf Malta und Gozo bieten Kurse mit individueller Lernatmosphäre an, viele davon anerkannt von Cambridge, IELTS und TOEFL.
Malta für zu Hause: schönes Kunsthandwerk kaufen
Malta bietet zahlreiche traditionelle Handwerkskünste, ideal als Mitbringsel. Besonders sehenswert sind die Kunsthandwerkerdörfer auf Malta und Gozo.
- Spitzenklöppelei: Vor allem auf Gozo gepflegt, ziert die feine Malteserspitze Tischdecken, Servietten und Schals.
- Filigranschmuck: Das älteste Handwerk Maltas, mit filigranen Arbeiten aus Silber und Gold, oft in Form des Malteserkreuzes. Noch heute wird er von Familien in Heimarbeit hergestellt.
- Glasbläserei: Kunstvolle Glasobjekte entstehen vor allem in Ta’ Qali (Malta) und San Lawrenz (Gozo). Glas aus Mdina ist besonders beliebt und in Shops vor der Basilika erhältlich.

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Gut zu wissen: unterwegs mit dem Auto auf Malta
Um die ganze Schönheit Maltas flexibel und unabhängig von Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel zu erkunden und schnell von Ort zu Ort zu gelangen, bietet sich ein Mietwagen auf dem Mittelmeerarchipel an. Der deutsche Führerschein wird anerkannt, Autofahrer müssen allerdings mindestens 21 Jahre alt sein. Ungewohnt wird für manch einen der auf Malta herrschende Linksverkehr sein, auch das ist ein Relikt aus der britischen Kolonialzeit. Das bedeutet rechts überholen, im Uhrzeigersinn durch den Kreisverkehr und Linksfahrgebot bei mehrspurigen Straßen. Dennoch gilt auch hier an Kreuzungen meist rechts vor links.

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Auf Malta selbst gibt es nur ein spärlich ausgebautes Straßennetz. Je ländlicher die Gegend, umso schlechter ist der Zustand der Fahrbahnen. Außerdem ist die Streckenführung schwer zu durchschauen, da es viele Einbahnstraßen gibt. Auch Navigationsgeräte helfen hier oft nicht weiter. In der Hauptstadt Valletta herrscht dagegen dichtes Gedränge. Mehr als Schrittgeschwindigkeit geht hier nicht. Die Stadt ist zudem die einzige Region der Insel, in der Mautgebühren anfallen. Auf Alkoholkonsum verzichten Mietwagenfahrer auf Malta besser komplett. Der erlaubte Promillewert liegt mit 0,8 über dem EU-Durchschnittswert. Die Strafen bei Verkehrskontrollen fallen jedoch auch höher aus.
Wer keine Lust auf einen Mietwagen hat, muss nicht verzagen. Malta besitzt ein sehr gut ausgebautes Busnetz mit preiswerten Tarifen. Somit ist nahezu jeder Ort auf Malta und Gozo einfach und günstig zu erreichen.
Wetter auf Malta: heiß im Sommer, sommerlich im Herbst
Malta hat ein typisches mediterranes Klima: heiße, trockene Sommer und milde, feuchte Winter. Die Inselgruppe liegt sehr südlich im Mittelmeer, daher ist es ganzjährig eine der wärmsten Regionen Europas.
Empfohlene Reisezeiten je nach Reiseart:
- Bade- und Strandurlaub: Mitte Juni bis Ende September (wärmstes Wasser), idealer Kompromiss aus Wärme und erträglicher Menschenmenge ist September und erste Oktoberhälfte.
- Sightseeing, Städte (Valletta, Mdina), Kultur und Wandern: April bis Mai und Oktober bis Mitte November – dann herrscht perfektes Wetter (20–26 °C). .
- Ruhe und günstige Preise: November bis März (außer Weihnachten/Neujahr und Karneval im Februar).
- Party und Nachtleben: Juli–August (Hochsaison in Paceville/St. Julian’s).
- Tauchen & Wassersport: Mai–Oktober (beste Sicht unter Wasser meist September bis November).
Airlines: So kommt man nach Malta
KM Malta Airlines fliegt an sieben Tagen in der Woche bis zu 20 Mal ab München, je nach Saison. Außerdem bietet die Fluggesellschaft Direktflüge ab Düsseldorf und Berlin an. Reisende, die von diesen Städten abfliegen wollen, können jeweils mittwochs und sonntags nonstop nach Malta düsen.
Lufthansa bietet mehrere Direktflüge ab Frankfurt und München. Ryanair ergänzt den Flugplan mit einer Nonstop-Verbindung ab Köln. Der Mittelmeerarchipel ist von allen deutschen Flughäfen in weniger als drei Flugstunden zu erreichen.
Der Malta International Airport liegt in der Nähe des Orts Luqa im Süden der Insel. Die Busexpresslinien X1, X2, X3 und X4 bringen Besucher zu verschiedenen Orten der Insel. Der Bus X4 benötigt für die Fahrt vom Flughafen nach Valletta je nach Verkehr rund 30 bis 40 Minuten. Die Strecke nach Valletta beträgt gerade einmal knapp sieben Kilometer vom Terminal.

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Urlaub auf Malta: Noch mehr Reisetipps
Das sind unsere Reisetipps für den nächsten Urlaub auf Malta. Mehr Inspirationen gibt es in dem Artikel »Acht Gründe, Malta zu lieben«. Und hier könnt ihr die Reportage »Geschichtszauber auf Malta und Gozo« unseres Autors Martin Dommer lesen.
