Zauberhafte Gärten, wuselige Gassen und eine Luxusherberge

1. Das Amanjena vor den Toren Marrakeschs2. Eintauchen im beheizten Pool: Jeder Pavillons hat seinen eigenen Pool 3. Stars wie David Beckham und Katie Perry feierten hier schon ihren Geburtstag4. Ein Geheimtipp: Die zauberhafte Gartenwelt von Universalkünstler André Heller5. Heller Wahnsinn: Es ist ein Garteneden, der alle Sinne fordert5. Das Fotomuseum mitten in der Altstadt birgt Schätze der Zeitgeschichte7. Eine Hommage an Yves Saint Laurent und seine Kreativität ist das neue YSL Museum 8. Labyrinthartiger Ameisenstock: Wer sich in der Altstadt nicht verläuft, macht etwas falsch9. Ein Traum aus Tausendundeiner Nacht: Marrakesch ist ein exotisches Shoppingparadies10. Bei lautem, ausgelassenem Gesang pflücken Berberfrauen Safranfäden11. Drei knallrote Safranfäden enthält eine Blüte 12. Das Safranmenü auf der Plantage ist ein Gedicht

Marrakesch boomt. Modeschaffende, kreative Köpfe und Schöngeister pilgern seit Jahrzehnten in die marokkanische Stadt. Die Gründe offenbaren sich Besuchern in dem Moment, wo sie einen Fuß in die Stadt setzen. Dieses Licht! Diese Farben! Die 1.001-Nacht-Atmosphäre! Und das Beste: Man erreicht diese völlig andere, exotische Welt in nur dreieinhalb Flugstunden von Deutschland aus.

1. Spieglein, Spieglein im Wasserbasin, wer ist die Schönste im Resort? Palmen werfen sich vor den Eingängen zu den Pavillons in Pose und scheinen sich im Wasserbassin spiegelnd zufrieden zu betrachten. Das Amanjena ist – wie der Name schon sagt – ein »friedliches Paradies«. 40 Pavillons und Maisons verteilen sich auf der Anlage, die durchzogen ist von schattigen Innenhöfen, Säulengängen und klassisch-marokkanischen Motiven.

2. Hallo, ist hier noch jemand? Fast meint man, die Einzigen im Resort zu sein. Die Unterkünfte bieten so viel Privatsphäre, dass man die anderen Gäste nur erahnt. Die Pavillons sind die kleinste Kategorie und messen stolze 175 Quadratmeter (inkl. ca. 100 Quadratmeter Außenbereich mit Sitzecke und eigenem beheizten Pool). Kein Wunder, dass viele Aman-Gäste auf die Luxushotelkette schwören. Kaum eine andere Hotelkette bieten so viel Privatsphäre, puristische Eleganz, Exklusivität und Service auf höchstem Niveau.

Wie David Beckham oder Katie Perry urlauben

3. Das wissen auch die Stars zu schätzen – und haben zudem das nötige Kleingeld. David Beckham feierte mit Freuden im Amanjena seinen Geburtstag. Ebenso wie Katie Perry. Selbstverständlich war das Amanjena komplett für sie und ihre Gäste reserviert. Katie Perry legte sogar einen siebentägigen Feiermarathon aufs Tablett. Die Macher des Hollywoodstreifens »Sex and the City2« befanden das Amanjena ebenfalls als paradiesische Kulisse und drehten Szenen wie Carries und Aidens Wiedersehen hier. Wer sich in der Bar vor den Kamin setzt, kann die Szene nachspielen.

4. Seelenheil: Ein wahrer Geheimtipp ist die zauberhafte Gartenwelt des André Heller am Fuße des Atlasgebirges. Sein Garten »Anima« (»Seele«) liegt 27 Kilometer außerhalb von Marrakesch, und was sich hinter dem mächtigen orientalischen Tor verbirgt, ist eine Welt für sich. Man möchte stundenlang in den Verstecken die Kühle, die Kunst und vor allem die blühenden Wunder sowie die Stille genießen. Heller selber nennt dies »auszittern«.

Ruhige Orte abseits des Trubels

5. Heller-Wahnsinn: Der österreichische Universalkünstler André Heller hat eine Fantasiewelt geschaffen, in die man regelrecht versinken kann. Hinter jeder Biegung offenbart sich eine neue Welt: Kakteen, aberwitzige Palmen, Bambus, tibetische Gebetsfahnen oder ein maurischer Garten, wo es betörend nach Orange und Curry duftet. Eine Welt, in die Heller sein gesamtes Wissen über Inszenierungen, Licht, Schatten, Pflanzen und Düfte gepackt hat. Ein Garten Eden, die zwar alle Sinne fordert, aber auch unheimlich beruhigend auf Seele und Geist wirkt.

6. Wie sah es in Marrakesch vor hundert Jahren aus? Wer sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit der Stadt begeben möchte, dem sei das FotomuseumMaison de la Photographie, empfohlen, das beeidruckende Momentaufnahmen zeigt. Die wechselnden Ausstellungen bergen Schätze der Zeitgeschichte. Im Labyrinth der wuseligen Altstadt-Gassen dauert es eventuell etwas, um es aufzustöbern, aber die Suche wird belohnt.

Inspirierend und belebend

7. Nirgends war er kreativer als hier. Marrakesch inspirierte Modeschöpfer Yves Saint Laurent wie kaum ein anderer Ort. Das Licht und die Farben der »roten Stadt« spiegelten sich in seinen Entwürfen wider. Wie sehr die Stadt sein Schaffen prägte, sieht man nun im kürzlich eröffneten Yves Saint Laurent Museum. Eine Hommage an den Modeschöpfer, aber auch an Marokko und die islamische Kunst. So schimmert ein Teil des Museums beispielsweise rosafarben wie die Granitberge des Ourika-Tals, das sich rund eine Stunde von der Stadt entfernt befindet. Direkt nebenan liegt der bekannte Garten »Jardin Majorelle« den Saint Laurent und sein Lebensgefährte Pierre Bergé 1980 gekauft und zu dem gemacht haben, was er heute ist: eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach dem Tod von Saint Laurent verstreute Bergé in einem privaten Teil des Gartens die Asche seines Lebensgefährtens.

8. Ein Gewimmel und Gewusel wie in einem Ameisenstock: Fußgänger, Fahrräder, Autos, Eselkarren und Mopeds bahnen sich in den labyrinthartigen Gassen der Altstadt von Marrakesch ihren Weg. Aber keine Sorge: Heraus findet man immer irgendwie. Und auf dem Weg entdeckt man viele tolle kleine Geschäfte.

9. Marrakesch ist eine Fundgrube an schönen Dingen. Am besten den Koffer nicht zu vollpacken, damit genug Mitbringsel hineinpassen. Lampen, Teppiche, Decken, Schals und allerlei Kunsthandwerk finden sich in den Gassen. Es lohnt, sich vorher zu informieren, welche Adressen man ansteuern sollte, denn es gibt auch viele überteuerte Touristen-Geschäfte.

Essbare Kostbarkeit

10. Und plötzlich ist man im Paradies. Im »Le Paradis du Safran« hat sich die Schweizerin Christine Ferrari dem edlen Gewürz verschrieben. Ihre Plantage liegt im grünen Tal von Ourika – im Hintergrund erheben sich die mächtigen Gipfel des Atlas-Gebirges. Berberfrauen aus den benachbarten Dörfern helfen beim Pflücken der lilafarbenen Blüten – meist bei lautem ausgelassenem Gesang.

11. Handarbeit: In jeder Blüte befinden sich im Normalfall drei Safranfäden, die mit der Hand vorsichtig gezupft werden. 150.000 bis 200.000 Blüten ergeben ein Kilogramm Safran. Eben Gold zum Essen.

12. Christine Ferrari hat einen Ort geschaffen, der so viel mehr ist als eine Plantage. Es ist eine Ruhe-Oase mit besonderem Ambiente. Unbedingt ausreichend Zeit mitbringen. Über die Plantage flanieren, den botanischen Garten bewundern und vor allem im Garten sitzend das äußerst wohlschmeckende Safranmenü genießen.

 

 

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