Spukt es hier etwa? Um die Leuchttürme in Massachussets ranken sich jedenfalls gruselige Geschichten. Einige Bewohner vernehmen sogar heute noch von Zeit zu Zeit Schreie. Wir blicken auf drei besondere Leuchttürme in Massachussets.

Lovis Cove: Die Schreie vom Strand

In der Nähe des Leuchtturms Marblehead Light an der Küste nördlich von Boston spukt es: Gut ein Kilometer entfernt liegt ein kleiner, steiniger Strand namens Screeching Lady Beach, der über die Front Street in der Altstadt schnell zu erreichen ist. Lovis Cove wird dieser Küstenabschnitt auch genannt; hier steht das The Barnacle Restaurant, eine wahre Institution in Marblehead, über das schon in so manchem „Nor’easter” – den heftigen Stürmen aus dem Nordosten – die Brecher niedergegangen sind. Der Name des Stein-Strandes geht indes zurück auf ein Gespenst, das die einheimischen Fischer nur die Screeching Lady nannten: Eine Frau, die im 17. Jahrhundert in die Gewalt von Piraten geriet. Bevor sie am Strand starb, konnte man ihre markerschütternden Schreie bis nach Marblehead hören. Manche Einheimischen versichern glaubhaft, von Zeit zu Zeit vom Strand her ihre Schreie zu vernehmen… Der Strand und der Leuchtturm von Marblehead sind öffentlich zugänglich.

Bird Island Lighthouse: Das nächtliche Klopfen der alten Frau

Der erste Leuchtturmwärter auf Bird Island in Marion soll ein Pirat namens William Moore gewesen sein. Weil er bei der Regierung hoch verschuldet war, wurde er 1819 auf die Insel verbannt. Seine Frau, die an Tuberkulose litt, starb auf der Insel – Gerüchten zufolge wurde sie von Moore ermordet. Der Legende nach soll der Geist einer alten, gramgebeugten Frau Nacht für Nacht an die Tür des Leuchtturms klopfen. Der Leuchtturm ist nicht öffentlich zugänglich, aber vom Boot aus zu sehen.

Plymouth Gurnet Light: Der Schatten der Soldatenwitwe

Amerikas ältester hölzerner Leuchtturm befindet sich in Plymouth, südlich von Boston. Er stammt aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieges vor mehr als 200 Jahren und ist vermutlich eines der verwunschensten Gebäude der USA. Viele glauben, dass der Geist der Frau eines ehemaligen Turmwärters durch die Räume spukt. Während des Unabhängigkeitskrieges wachte sie jeden Abend am Fenster und hielt Ausschau nach ihrem Mann, der als Soldat diente. Auch heute, so sagt man, erscheine immer wieder ihr Schatten am Fenster und verschwinde genauso schnell wie er auftauchte! Der nicht öffentlich zugängliche Leuchtturm ist von Duxbury Beach gut zu sehen.

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