Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, da bereitet man sich in New Orleans und Louisiana auf die nächsten Feierlichkeiten vor: Mardi Gras – der berühmte Karneval von New Orleans. Wir verraten, was es damit auf sich hat.

Offiziell beginnt der Karneval in Louisiana am 6. Januar. Dann verschwindet die Weihnachtsdekoration zugunsten der Mardi-Gras-Farben grün, gold und lila aus den Gärten und Häusern. Anschließend werden  Weihnachtsplätzchen durch den traditionellen King Cake ersetzt. Das ist ein Dreikönigskuchen.

Mardi Gras ist Louisiana pur: Lebensfreude, farbenfroh, Rhythmus an jeder Ecke. Ein ganz wichtiger Bestandteil des Mardi Gras in Louisianas Städten und besonders in New Orleans sind die Paraden mit den festlich geschmückten Wagen und den aufwändigen Motiven.

Mardi-Gras-Paradewagen in New Orleans

cayetano

Die Krewes, von denen es einige in Louisiana gibt, organisieren die Paraden. Die drei größten der Krewes, die unseren Karnevalsvereinen ähneln, werden auch als »Super Krewes« bezeichnet. Jedes Jahr aufs Neue überbieten sich die Orpheus, Bacchus und Endymion Krewes an Farbenpracht und Ideenreichtum.

Britney Spears und Kevin Costner fuhren schon mit

Ein besonderes Highlight sind die Prominenten, die als Mardi Gras King oder Queen auf einem der »Floats« genannten Paradewagen mitfahren. Musiker und Schauspieler wie Britney Spears, Hulk Hogan, Michael Keaton, Kevin Costner, Kid Rock oder auch die Band Maroon 5 hatten auf den Floats der Super-Krewes schon das Zepter des Mardi-Gras-Königs in der Hand.

Besonders für Endymion, die 2016 ihr 50-jähriges Mardi-Gras-Jubiläum feierten, war die Parade und die anschließende Mega-Party »Extravaganza« ein ganz besonderes Ereignis. Endymions Star-Gäste waren Steven Tyler (Aerosmith) und Sänger Pitbull.

Partyzone Bourbon Street

Wer Andenken von der Parade mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich rechtzeitig am Straßenrand einen guten Platz ergattern. Denn geworfen wird einiges: die bereits genannten »Beads«, Kuscheltiere, Süßigkeiten und Dublonen.

Mardi-Gras-Masken

Sung Jin Cho

Dublonen sind etwa drei Zentimeter große Metallstücke, in denen das Emblem der jeweiligen »Krewe« und das Motto des Jahres eingraviert sind. Wer nach der Parade weiterfeiern möchte, kann dies in den Bars und Clubs tun. Die Nacht wird dann zum Tage gemacht. Besonders auf der Bourbon Street wird wild gefeiert.

Karneval-Begeisterte, die am Mardi Gras nicht teilnehmen können, sollten einen Besuch in der Mardi Gras World einplanen. Es gibt nicht nur Hintergrundinformationen zur Geschichte und den Traditionen der Feiern.  Ihr habt auch die Möglichkeit, euch die prächtigen Wagen aus der Nähe anzuschauen. Auch bei der Fahrt mit dem roten Doppeldeckerbus während einer »Hop On Hop Off City Tour« ist ein Stopp bei der Mardi Gras World möglich.

Einen Hoteltipp für eine Reise nach New Orleans findet ihr hier.