Abenteuerurlaub steht bei vielen Reisenden hoch im Kurs. Warum auch nicht? Gesünder als faul in der Sonne zu liegen, ist es allemal. Und wer eine gewisse Affinität zu einer Sportart hat, hat sogar eine Menge Spaß dabei. Heute widmen wir uns zwei Ländern, in denen man wunderbar paddeln kann: Norwegen und Italien.

Lofoten: Kajak, Fahrrad und Wandern

Rund zweihundert Kilometer nördlich des Polarkreises vor der Küste Norwegens liegt die Inselgruppe der Lofoten. Bekannt ist sie für ihre schroffen Steilküsten. Seekajak-Paddler lieben die Region. Schließlich gehört sie zu ihren Traumrevieren in Europa. Man kann die Inseln prima zu Fuß, im Kajak und mit dem Fahrrad erkunden. Vor der Kulisse weiß betupfter Berge können Kanuten vorbei an Fischerdörfern und durch einsame Schärengärten ziehen. Unterwegs zeigen sich mit etwas Glück Robben, Seeadler, farbenfrohe Papageientaucher und vielleicht sogar Schweinswale, die Delfinen ähneln.

Seekajak-Fahrer in Norwegen

Tobias Kostial

Abwechslung zum Kajak bringen Wanderungen auf alten Küstenpfaden und Radtouren zu versteckten Stränden. Ein Highlight unterwegs ist das Wikingermuseum Lofotr in Borg. Vor über 1000 Jahren stand hier einer der größten Häuptlingshöfe der Wikingerzeit. Als Kombitour mit Radtouren und Wanderungen ist eine Reise in diese Region gut geeignet für Kajak-Einsteiger, die noch nicht sicher sind, ob das ihr Sport ist. In der Region kann man prima in landestypischen Holzhäusern übernachten.

Hardanger: Sieben Fjorde auf einen Streich

Entstanden ist er in der Eiszeit: der Hardangerfjord, Norwegens Obstgarten, mit seinen Seitenarmen. Durch sieben tiefblaue Nebenfjorde können Seekajaks als bunte Farbtupfer gleiten, überragt von Bergen mit über 1.000 Metern Höhe. Gletscher und Wasserfälle werfen sich die Berghänge hinunter, idyllische Ortschaften und abgeschiedene Bauernhöfe säumen das Ufer. Touren durch die Region sind auch gut für Einsteiger geeignet. Zelten ist hier auf entsprechenden Plätzen erlaubt.

Sardinien: Sonne, Strand und Seekajak

Sardinien ist ein Traumrevier für Kanuten zwischen Steilküsten und Badeplätzen: Die italienische Insel bietet türkisblaues Wasser und endlos lange weiße Sandstrände. Versteckte Grotten und kleine Buchten scheinen wie unberührt, Bergziegen klettern mühelos zerklüftete Hänge empor und trotzdem ist es nicht weit bis zur nächsten Espresso-Bar. Die Kombination aus Badeurlaub und Kajaktour macht den besonderen Reiz einer Reise auf die Insel aus.

Wer beim Thema Paddeln im Urlaub noch unbeholfen ist, muss nicht verzagen. Am Anfang der Reise lässt man sich von einem Guide einen Vormittag lang die Technik, Kenterübungen inklusive, erklären, denn die Paddeltour führt über das offene Meer. Mit den langsam steigenden Anforderungen kommen so auch Ungeübte zurecht. Ab Cala Gonone beginnt die Steilküste, der abenteuerliche Teil der Tour. Mit jedem Paddelschlag werden mehr Details in den steilen Felsen sichtbar: Höhlen, Abbrüche, Bäume, die sich in den Fels krallen. Über den Kanuten können auch mal seltene Meerfalken kreisen, die pfeilschnell ins Wasser stoßen.

Elba: Die Insel vom Wasser aus entdecken

Schwarze Sandstrände, rote Felsen und weiße Kalkformationen, dazu das kristallklare blaue Wasser: Elba ist ein Fest der Farben. Geheimnisvolle Grotten verbergen sich an der Felsenküste und wecken den Entdeckergeist der Kanuten.

Kajakfahrer auf der Insel Elba

Lutz Müller

Dazu Weinanbaugebiete, die sich mit Olivenhainen abwechseln – auf der italienischen Insel, die zur Toskana gehört, herrscht dafür ein perfektes Klima. Die Tagesetappen im Seekajak liegen zwischen zwei und sechs Stunden – je nach Wind und Wetter, nach Lust und Laune. Die Touren, die man dort unternehmen kann, sind auch für Anfänger geeignet und für erfahrene Kajakfahrer gibt es einige Solokajaks. Unterwegs macht die Gruppe in Porto Azurro mit seinen mächtigen Festungen Halt, im Badeort Marina di Campo und in der Inselhauptstadt Portoferraio, das mit seiner bewegten Vergangenheit eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte ist. Ein Muss für Genießer ist eine Auszeit in einem der vielen Cafés, wo die Lebensart der Elbaner deutlich zu spüren und zu schmecken ist.

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