Durch die starke katholische Prägung der Gesellschaft sind Traditionen, Bräuche und das Beisammensein mit der Familie während der Weihnachtszeit für die Quiteños von großer Bedeutung. Wer Quito zu dieser Zeit besucht, kann die farbenfrohen Zeremonien in den Straßen der Hauptstadt selbst miterleben.

Fiestas de Quito

Die Feierlichkeiten nehmen bereits in der letzten Novemberwoche ihren Anfang, dann wird im Rahmen der Fiestas de Quito gefeiert. Die Fiestas de Quito sind die perfekte Gelegenheit, Zeit mit Freunden oder der Familie zu verbringen. Für die Bewohner der Stadt gibt es nichts Schöneres, als mit einem heißen Canelazo, ein typisches Zimtgetränk aus den Anden, anzustoßen wenn der Ausruf »Viva Quito«, »es lebe Quito«, erklingt.

Die Fiestas haben auch einen großen sozialen Stellenwert in der Stadt, denn sie lassen alte Traditionen wieder aufleben und bewahren die kulturelle Identität von Quito.

Die höchste Krippe der Welt

Direkt nach dem Ende der Fiestas de Quito beginnen auch schon die Weihnachtsfeierlicheiten, die dank der üppigen Beleuchtung an niemandem unbemerkt vorübergehen. Das historische Stadtzentrum spielt zu Weihnachten eine wichtige Rolle und der Brauch der Weihnachtskrippe wurde seit der Kolonialzeit bis heute erhalten. Die Kirchen und Klöster öffnen ihre Türen und präsentieren voller Stolz die Schätze, die im Inneren zu finden sind.

Das Kloster Carmen Bajo beherbergt beispielsweise eine Krippe mit Originalteilen aus der Kolonialzeit, die noch heute nahezu vollständig erhalten ist und nur zur Weihnachtszeit besichtigt werden kann. Auf dem Aussichtspunkt El Panecillo wird eine zwanzig Meter hohe Metallkrippe, die höchste Krippe der Welt, installiert.

Familie, Freunde und gutes Essen

Am 15. November beginnt die »Novena«. In den darauffolgenden neun Tagen treffen sich die Bewohner von Quito jeden Abend Zuhause mit Familien und Freunden, um gemeinsam zu singen.

Die Gastronomie spielt natürlich auch zu Weihnachten eine wichtige Rolle. Das Weihnachtsessen am heiligen Abend ist das beste und üppigste Mahl des ganzen Jahres. In keinem Haushalt der Stadt darf der traditionelle gefüllte Truthahn fehlen, zum Nachtisch gibt es Pristiños, ein typisches Schmalzgebäck.

Silvesterbräuche

Auch zu Silvester werden die Traditionen hochgehalten. Zu den wichtigsten Bräuchen zählt es, Masken und Puppen, die Persönlichkeiten des aktuellen Zeitgeschehens darstellen und aus alten Kleidern und Papier gebastelt werden, zu verbrennen. Die »Verbrennung des alten Jahres« findet nach Mitternacht statt. Dabei werden die besten und originellsten Puppen zur Schau gestellt und prämiert.

Weitere Informationen unter www.quito.com.ec/en

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