Urlaub mit Hund? Da denken wohl die meisten an Wandern über Felder, Wiesen, Berge oder entlang des Strands – genau das Richtige für den Vierbeiner. Was aber, wenn Frauchen und Herrchen einen Ferientrip in die Großstadt machen wollen? Hier ein paar Tipps für eine Städtereise mit Hund.

Die richtige Metropole wählen

Barcelona, Madrid, Rom, Zagreb und viele andere Städte im Süden haben im Sommer eins gemeinsam: Es wird brütend heiß hier. Muss man mögen. Die Frage, die ihr euch mit Vierbeiner in jedem Fall stellen solltet: Ist die Städtereise mit Hund bei sengende Hitze eine gute Idee? Wohl kaum. Denn hohe Temperaturen und heißer Asphalt stressen ihn. Erst recht, wenn er den ganzen Tag mit euch in der Stadt unterwegs ist. Darum besser im Frühling oder Herbst eine Städtereise mit Hund unternehmen.

Labrador Retriever in einem Brunnen in der Stadt

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Lässt es sich nicht vermeiden, im Sommer zu verreisen, solltet ihr früh morgens oder spät abends zu den Sehenswürdigkeiten aufbrechen. Dann ist es deutlich kühler – und mit etwas Glück sind nicht mehr so viele andere Touristen um die Zeit da.

Hunde im Hotel erlaubt? Oder sogar herzlich willkommen?

In einigen Hotels sind Hunde nicht erlaubt. Das hat verschiedene Gründe, über die wir hier nicht weiter sinnieren wollen. In anderen dürft ihr eure Hunde mitnehmen – meist wird dafür eine Extragebühr berechnet. Die liegt häufig zwischen 10 und 20 Euro. Wiederum andere Hotels sind dog-friendly und bieten spezielle Hundemenüs und Gassiservice an.

Hund im Bett mit Frühstück

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So könnt ihr abends durchs Museum flanieren, während euer Hund ausgeführt wird.

Gleiches wie für Hotels gilt auch für Restaurants oder Bars. Wer sich vorher informiert und Lokalitäten nach »pets allowed« filtert, spart Zeit und einen knurrenden Magen. In den Sommermonaten sind natürlich Restaurantterrassen und Straßencafés die erste Wahl.

Sehenswürdigkeiten erkunden – mit Hund!

Klar, ihr könnt mit dem Hund losmarschieren und auf eigene Faust die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Ihr könnt aber auch eine sogenannte Free Walking Tour machen. Dabei können Zwei- und Vierbeiner gemeinsam losziehen und bestenfalls weitere Insider-Tipps für hundefreundliche Plätze in der Stadt erfragen und kennenlernen. Das Portal Musement zum Beispiel bietet beispielsweise einen hundefreundlichen Stadtspaziergang durch die angesagtesten Stadtteile Mailands inklusive professioneller Fotobegleitung. Die Tour führt von der Piazza del Duomo bis zum Sempione Park. Die schönsten Momente erhalten Teilnehmer im Anschluss in persönlichen Schnappschüssen festgehalten.

Auslaufflächen aufsuchen

Eine gute Vorbereitung erspart vor Ort so manche Suche. Das trifft ganz besonders auf Auslaufflächen für euren Hund zu. Checkt am besten vorher die Website der Stadt, die ihr besuchen wollt. Dort informiert die Stadtverwaltung in der Regel darüber, wo Hunde frei herumtollen dürfen. In jeder Stadt gibt es hundefreundliche Grünflächen, zudem gibt es Hundeauslaufgebiete sowie spezielle Badeabschnitte.

Mann mit Labrador im Park

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Während sich der Vierbeiner austobt und schnüffelt, seht ihr einen ganz anderen Fleck der Stadt und kommt im besten Fall mit den Einheimischen ins Gespräch.

Vorsicht bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

Nicht immer lässt sich die nächste Sehenswürdigkeit zu Fuß erreichen. Dann muss man schon mal Bus oder Bahn nutzen. Hier solltet ihr euch tunlichst vor Betreten des Busses oder der Bahn erkundigen, ob das einfach so mit Hund geht. In Rom und Berlin zum Beispiel müssen Leine und Maulkorb angelegt werden. In London hingegen fahren Hunde im gesamten Nahverkehr für lau und ohne Maulkorb.

Hinterlassenschaften verschwinden nicht von allein

Pflichtbewusste Hundebesitzer führen in der Regel Hundetüten mit sich. Falls diese auf Städtereise ausgehen oder vergessen wurden, gilt: eine besorgen und Hinterlassenschaft wegmachen! Denn für nicht beseitigte Tretminen müssen Besitzer zum Teil tief in die Tasche greifen: Während das Vergehen Hundehaltern in Paris »nur« schlappe 68 Euro pro Haufen kostet, können in Rom bereits Geldstrafen von bis zu 250 Euro in Rechnung gestellt werden. Das muss nicht sein.

 

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