Der Vinschgau ist eine Region der Kontraste. Seit je pendelt Südtirols Westen zwischen Berg und Tal, Sonne und Schatten, Wasser und Eis, Trockenheit und Fruchtbarkeit. Allen Extremen zum Trotz erwachen Flora und Fauna im Frühjahr aus ihrem Winterschlaf und bahnen sich den Weg zurück ans Licht. Mithilfe der landesweiten Veranstaltungsreihe »Südtirol Balance« von April bis Juni 2017 können sich auch Urlauber die Urgewalt der Natur zu Nutze machen und neue Energie tanken.

Die Auswahl reicht von Orten der Balance über Balance-Tipps bis hin zu Balance-Erlebnissen. Angeboten werden unter anderem eine Wanderung von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und eine Auszeit am Waal, einer der historischen Kanäle, welche die Kulturlandschaft wie Lebensadern durchziehen.

Orte der Balance: Kraftplätze im Vinschgau

Zu den eindrucksvollsten Energiezentren der Region zählt der Tartscher Bühel inmitten des Obervinschger Talbodens. Der sagenumwobene Rundbuckel war schon in der Jungsteinzeit besiedelt und ist bis heute regelmäßig Schauplatz ritueller Bräuche, so etwa vom »Scheibenschlagen« am ersten Fastensonntag im Jahr. Den Reiz von mystischer Stille, jahrhundertealtem Wissen und meterdicken Mauern erliegen Ruhesuchende in Marienberg, höchstes Benediktinerkloster Europas oberhalb von Burgeis. Weitere Zerstreuung finden sie im Reinluftgebiet Sulden am Ortler. Und am Reschensee mit seinem versunkenen Turm oder an den zahllosen Vinschger Waalwegen. Deren plätschernder Wasserfluss begleitet geradezu meditativ auf Wanderungen am Sonnenberg oder über die Malser Haide.

Balance-Erlebnisse: Bewegung für Körper, Geist und Seele

Laufen macht den Kopf frei – und um wirklich alle Sinne zu aktivieren, geht’s im Vinschgau während der »Südtirol Balance«-Wochen auf nächtliche Erkundungstour am Nörderberg. Oberhalb von Tarsch lauschen die Teilnehmer ungewohnten Lauten und riechen den Wald. Das Marillenblüten-Singen ist nicht nur ein Fest für die Ohren, sondern auch eine Augenweide. Umgeben von einem weißen Blumenmeer heißen Interessierte gemeinsam mit den örtlichen Chören die warme Jahreszeit willkommen. Und frühlingshafte Gaumenfreuden reichen von Kastelbeller Spargel über frische Wildkräuter bis hin zu einem Brunch beim Bergbauern.

Balance-Tipps: Natur, die gut tut

Allergiefreie Zonen versprechen Linderung für alle, denen der Frühling mit Heuschnupfen und Co. zu schaffen macht. Im Langtauferer Tal herrscht dank seiner Höhenlage zwischen 1.500 und 1.950 Metern kaum Pollenflug, die dünne Luft tut ihr Übriges. Der Organismus produziert neue Blutkörperchen, transportiert mehr Sauerstoff und steigert somit die Fitness. Als besonders gesund gilt auch das Reizklima von Sulden am Ortler. Sonnenanbeter tanken am Vinschger Sonnenberg neue Energie. Tipp: Das mineralhaltige Nass der Hochgebirge durchfließt nicht nur die Vinschger Waale, sondern auch die Wasserleitungen vom Reschenpass bis zu Reinhold Messners Schloss Juval.

Infos, Packages und genaue Termine unter www.vinschgau.net

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