Mit dem deutschen Reisepass steht einem die ganze Welt offen. Nun, nicht ganz. Aber in immerhin 121 Länder der Welt kann man ohne Visum einreisen. Doch in welche Länder benötigt man als Deutscher ein Visum – und was kostet das?

Als Deutscher hat man auf Reisen in internationale Gefilde ja ziemlich gute Karten. Zumindest, was den Reisepass angeht. Denn ohne Visum und somit ohne Kosten in 121 Länder der Welt reisen zu können, ist schon ein echtes Pfund.  Einige Länder aber sind davon ausgeschlossen. Leider gehören darunter auch Traumziele wie die Malediven und die Seychellen. Aber gerade bei den Ländern gilt das nur auf dem Papier. Denn dort bekommt man ein »Visa on arrival«. Das bekommt man am Flughafen – auf den Malediven und den Seychellen allerdings erfreulicherweise umsonst.

Teuer sind der Iran, die Elfenbeinküste und Mosambik

Anders dagegen im Iran. Das Land, das allem Kulturreisende anzieht verlangt von Deutschen umgerechnet 75 Euro. Fast genauso teuer sind die Elfenbeinküste (73 Euro) und Mosambik (70 Euro). Im oberen Mittelfeld bewegen sich Tansania (50 Euro), Sri Lanka (32 Euro) und Kambodscha (30 Euro). Günstiger dagegen ist es in Ägypten (22 Euro) und in Kuwait (9 Euro).

Recht leicht und für wenig Geld bekommt man in anderen Ländern das Visum. In Kanada zum Beispiel reicht es, vor der Reise einen Online-Antrag zu stellen. Die sogenannte »Electronic Travel Authorization«, die in der Regel wenige Minuten nach Beantragung per E-Mail erteilt wird, kostet nur sieben Euro. Ähnlich verfahren die USA (12 Euro) und Australien (14 Euro).

Visum nach Australien: Relativ leicht zu bekommen

sfeichtner/Shutterstock.com

180 Euro verlangt die Republik Äquatorialguinea

Kompliziert und teuer wird es dagegen in Ländern wie Ghana, Algerien, Myanmar, Angola oder der Demokratischen Republik Kongo oder Russland. Sie verlangen zum Teil persönliche Einladungen, mit denen man zur Botschaft marschieren muss. Auch die Kosten für ein Visum sind erheblich: Unrühmlicher Spitzenreiter ist die Republik Äquatorialguinea, die 180 Euro fürs Visum verlangen.

Dagegen ist Russland schon fast ein Schnäppchen. Zwar benötigt man hier auch ein persönliches Einladungsschreiben – was in der Praxis aber leicht zu bekommen ist –, eine Auslandsreisekrankenversicherung und ein aktuelles Passfoto, dafür zahlt man aber nur 35 Euro. Das wiederum zahlen freilich die wenigsten Reisenden, denn viele nutzen den Service sogenannter Visumagenturen, die einem professionell zur Seite stehen und das bürokratische Procedere für einen erledigen. Dann ist man schnell bei 60 Euro Visakosten für die Reise nach Russland angekommen.

Generell gilt: Sobald eine Botschaft im Spiel ist, sollte man sich rechtzeitig um ein Visum kümmern. Denn die Bearbeitungszeiten können mitunter bis zu fünf Wochen dauern.

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