Koffer packen und dann einfach ein Jahr lang eine Weltreise unternehmen – sei es mit dem Campingwagen, dem Bully oder als Backpacker mit Flieger, Zug und Bus. Wer träumt nicht davon? Der bürokratische Aufwand vor Beginn einer Weltreise sollte aber nicht unterschätzt werden.

Wer die Nase voll hat von Pauschalreise, All-inclusive-Resorts & Co. und stattdessen lieber auf eigene Faust die Welt entdeckten möchte, kokettiert vielleicht schon länger mit dem Gedanken, eine Weltreise zu unternehmen. Einfach Reißaus nehmen, Länder entdecken, von denen man schon immer geträumt hat und obendrauf die Entschleunigung des Alltags entdecken. Das klingt doch fein, oder?

Allerdings kein so leichtes Unterfangen. Wer bereits mitten im Berufsleben steht, wird beim Blick auf sein Urlaubskonto feststellen: Bei rund 25 bis 30 Urlaubstagen im Jahr ist mehr als anderthalb Monate am Stück Verreisen nicht drin. Das reicht kaum für eine Weltreise. Was also tun? Eine Idee ist es, unbezahlten Urlaub zu nehmen. Ist der Arbeitgeber dazu bereit, muss man sich um einen ausreichenden Krankenkassenschutz kümmern. Bei der TK-Versicherung liegt die freiwillige Krankenkassenbeitragszahlung bei rund 150 Euro pro Monat – allerdings ist ohne Auslandsversicherungsschutz.

Vorarbeiten und Überstundentage sammeln

Eine anderer Vorschlag: ein Sabbatical nehmen. Das heißt, dass man als Beschäftigter vorarbeiten muss. Statt sieben Stunden im Büro also neun Stunden arbeiten und so Überstunden sammeln, die man während der Weltreise in Urlaubstage umwandeln kann. Der große Vorteil dieser Regelung: Man ist weiter sozialversichert.

Während der Weltreise ist eine Auslandsversicherung unabdingbar. Diese kostet je nach Anbieter zwischen 2,50 und 7,50 Euro pro Tag. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, schaut auf der Website reiseversicherung.com nach. Ebenfalls sinnvoll: der Abschluss einer internationalen Haftpflichtversicherung und privaten Unfallversicherung. Die Kosten hierfür starten bei rund 40 Euro pro Jahr.

Vor der Weltreise einen Untermieter besorgen

Aber auch die Kosten zuhause sollten so weit wie möglich minimiert werden. Allen voran die Mietkosten. Man sollte sich also rechtzeitig um einen seriösen Untermieter kümmern, der nicht nur die Miete pünktlich zahlt, sondern die Wohnung nach der Rückkehr wieder so zurückgibt, wie man sie übergeben hat. Wichtig: Der Vermieter muss über den Untermieter informiert werden.

Hat man die eher unangenehmen Dinge der Abwesenheit geregelt, kann man sich dem schönsten Teil widmen. Der Planung der Weltreise. Als Deutscher kann man in viele Länder der Welt ohne Visum reisen. Aber längst nicht in alle. Auf der Website VISAHQ kann man als Reisender seine Staatsangehörigkeit und sein Wunschzielland angeben und sofort erfahren, wie lange ein etwaiger Visa-Antrag dauern wird. Wichtig: Der Reisepass muss mindestens noch sechs Monate über die Reisedauer hinaus gültig sein. Wer am Zielort nicht nur mit Bus, Bahn oder als Mitfahrer unterwegs sein möchte, wird um einen Flug nicht umhin kommen. Auch hier sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und verschiedene Suchmaschinen wie Skyscanner, Kajak oder Momonto nutzen, um den günstigsten Flugpreis zu ergattern. Es versteht sich von selbst, dass man flexibel bei den Flugzeiten sein sollte – so spart man am meisten Geld.

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