Maßkrüge, Dirndl und Riesenrad. Das Oktoberfest ist voll im Gange und das bedeutet: Handys und Kameras laufen auf Hochtouren. Schunkelnd im Wiesnzelt, posierend vorm Riesenrad oder schnell ein Foto von Brezel, Knödel und Co. Dabei gibt es so viele andere Fotomotive, die die Daheimgebliebenen sicher noch nicht kennen. Wir stellen sie euch vor!

Vom Teller auf den Kopf

Nein, keine Sorge hier geht es nicht um eine kuriose Tradition, in der das Essen auf den Kopf gesetzt wird. Zumindest nicht eins zu eins. Zugegeben sieht es schon ein bisschen kurios aus, wenn sich das Hendl (das Brathähnchen) auf dem Kopf beginnt, sich passend zur Musik zu bewegen. Gott sei Dank nur ein Hut aus Stoff! Wie es scheint ein Kopfschmuck, der zur Gaudi-Stimmung passt, denn auch er ist auf der Wiesn nicht mehr wegzudenken. Dieses Foto wird auf jeden Fall ein Lacher!

 

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Ein Beitrag geteilt von Daniel Panfilo (@dni84) am

Die Oide Wiesn – auf zum Schuhplattlern!

Noch gar nicht so alt, aber dafür ziemlich nostalgisch. Die Oide Wiesn ist bei den Einheimischen sehr beliebt und eine super Alternative zu den offiziellen Wiesn. Abseits vom Touristengetümmel kann man hier für drei Euro Eintritt gemütlich die klassisch bayrische Atmosphäre genießen. Hier ist alles auf ursprünglich gesetzt. Die Zelte haben einen traditionellen Tanzboden zum Schuhplattlern, und die historischen Fahrgeschäfte, wie zum Beispiel die Schiffschaukel von 1925, erinnern an eine frühere Zeit. Ein Museumszelt führt durch die Geschichte des Oktoberfestes. Wer hätte gedacht, dass man auf der Wiesn noch was lernen kann? Dazu gibt es Live-Musik und Pferderennen. Sogar an den Spaß der Kinder ist gedacht: Neben üblichen Schokofrüchten und Zuckerwatte gibt es einen Limogarten mit Limobrunnen!

 

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Ein Beitrag geteilt von Anja Parashakti Bayer (@anjas.view) am

Makaberes im Varieté-Theater

Das Varieté-Theater Schichtl ist eine Legende, ein einzigartiges Spektakel skurriler Schauspielkunst.Wer schon immer Mal vor großem Publikum auf hellerleuchteter Bühne enthauptet werden wollte, ist hier genau richtig. Ja, ganz richtig gelesen! Denn die »Enthauptung mit Guillotine« ist das Highlight und lange Tradition des seit 1869 gefeierten Theaters. Über Generationen weitergeführt und für das Oktoberfest so unentbehrlich wie die Brezel, unterhält das Schichtl jedes Jahr mit herrlich überspitzten Kostümen und lustig-makabren Vorstellungen. Wenn hier nicht ein unverwechselbares Foto entsteht, wo dann?

 

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Ein Beitrag geteilt von ISARSPARER (@isarsparer) am

Teufelsrad – Vorsicht, Drehwurm!

Mit Haxe und Knödel im Bauch auf Feldl’s Teufelsrad ist nur etwas für Hartgesottene. Ähnlich wie beim Rodeo geht es darum, sich so lange wie möglich auf der drehenden Holzplatte zu halten. Sämtliche Mitstreiter haben dasselbe Ziel, halten sich gegenseitig aneinander fest oder reißen sich direkt gemeinsam von der Spielfläche. Drumherum stehen Schaulustige und amüsieren sich über die notdürftigen Versuche der Kandidaten. Wenn dann noch die verschmähenden Kommentare des bayrischen Rekommandiers dazukommen, bricht lautes Gelächter aus. Zusätzlichen müssen die Mitstreiter Schaumstoffbällen und Seilen ausweichen. Mei, was ein Heidenspaß!

 

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Ein Beitrag geteilt von Stefan Würzl (@stefanwurzl) am

Hau di hera, samma mehra!

So heißt es in den Wiesnzelten, wenn der Platz neben einem auf der Bierbank frei ist. Übersetzt bedeutet das »Setz dich her, dann sind wir mehr!« Auf den Wiesn herrscht ein wirres, fröhliches Durcheinander. Es wird mit Fremden angestoßen, geschunkelt und sogar geknutscht. Da kann man schon Mal durcheinander kommen, wenn es ums Namenmerken geht. Wenn es doch eine Art Namensschild gäbe, dachte sich wohl vor langer Zeit auch eine Bedienung, die auf die Wäscheklammer, in die sie die Quittungen klemmte, ihren Namen schrieb. Seit dem ist es auch bei Gästen sehr beliebt, eine Holzklammer mit dem Namen an die Tracht zu klemmen. Übrigens auch ein beliebtes Geschenk oder Mitbringsel, denn es gibt vor Ort eine Riesenauswahl von Klammern mit Schriftzügen wie »Spotzal«, »I mog di« oder »Lausbua«.

 

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Ein Beitrag geteilt von München/Augsburg (@holgerkroll) am

 

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