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Pical Resort,
Valamar Collection

Pical Resort, Valamar Collection
Pical 2, 52440 Poreč
Kroatien
Telefon: +352 52 465 000
www.valamar.com/de/hotels-porec/pical-resort

514 Zimmer und Suiten
€€
18

Der erste Eindruck

Wer schon einmal einen Istrien-Urlaub geplant hat, ist an Poreč nicht vorbeigekommen. Der Badeort liegt an der Westküste der Halbinsel, die hübsche Altstadt drängt sich auf einer schmalen Landzunge ins Meer. In ihrer Mitte steht die Euphrasius-Basilika aus dem 6. Jahrhundert, deren byzantinische Mosaike im Licht der Apsis golden schimmern.

Was die pittoreske Urlaubsstadt seit März 2026 auch hat: das Pical Resort, Valamar Collection. Zwei moderne Gebäude, sehr viel Grün, ein wirklich fotogener und einladender Infinitypool und hinter all dem blitzt die Adria zwischen den Pinien durch. Wer das alles von der Wasserseite aus sieht, versteht sofort, dass hier jemand sehr genau nachgedacht hat – wo gebaut wird, wie hoch und in welche Richtung dann später mal die Liegestühle stehen.

Drinnen dann ein hohes Atrium mit geschwungenen Sofas zum »mal kurz ein bisschen hinsetzen«. Überall wächst üppiges Grün, hell ist es. Und ruhig. Sogar wenn das Gepäck schon auf dem Weg ins Zimmer ist, bleibt der Blick noch ein wenig hängen – und die Euphrasius-Basilika kann noch ein bisschen warten.

Wer wohnt hier?

Familien mit Kindern, die um sechs Uhr morgens hellwach sind und wissen wollen, wann der Pool aufmacht. Eltern, die genau dafür hergekommen sind – und das hier tatsächlich ziemlich entspannt überstehen, weil das Resort ihnen dabei gerne hilft. Teens, die das Handy kurz weglegen. Um im Purobeach Club zu chillen. Um dann eventuell ein Video zu machen.

Auch Paare, die Istrien schon länger auf der Liste hatten, suchen und finden hier Entspannung. Abends sitzen sie dann beim Trüffelrisotto und fragen sich, warum sie nicht schon früher hergekommen sind. Und apropos Trüffelrisotto: Kulinarik-Fans natürlich. Für die der Abend mit der Weinkarte beginnt und mit einem glücklichen Bauchgefühl endet.

Und natürlich Kulturinteressierte, die morgens die Euphrasius-Basilika besichtigen und nachmittags so tun, als wären sie immer schon Strandmenschen gewesen und Aktivurlauber, die Istrien auch jenseits der Strandliege erkunden möchten.

Gut geschlafen?

514 Zimmer und Suiten, aufgeteilt auf drei Häuser – das klingt erst mal nach viel. Aber das Pical Resort hat sich dabei etwas gedacht.

Im Pical Hotel geht es eher klassisch zu: warme Cremetöne, helles Holz, Balkon mit Blick auf Pool oder Adria. Schlicht, aber so, dass diese Beschreibung hier eindeutig als Kompliment gemeint ist. Nämlich im Sinne von ruhig. Wer hier morgens mit einem Kaffee auf dem Balkon sitzt und aufs Meer schaut, fragt sich kurz, warum das nicht immer so ist.

Im Pical Suites wird noch mal eine Schippe draufgelegt. Mehr Platz und mehr Gestaltung – geschwungene Holzelemente, dezente Kunst an den Wänden und ein Bad, das sich anfühlt wie eine kleine Auszeit für sich. Wer hier wohnt, geht vermutlich nicht sehr früh ins Bett.

Noch exklusiver und luxuriöser: das Pical Beach House. Rückzug, aber in erstklassig. Ein privates Strandhaus mit eigenem Infinitypool, Concierge Service und kulinarischen Erlebnissen, für die niemand auch nur einen Schritt aus dem Haus setzen muss. Es sei denn, es ist so gewollt.

Und dann das Pical Family Hotel, ganz auf Familien zugeschnitten. Die Zimmer haben alles, was im Urlaub mit Kindern zählt, und das Angebot fällt entsprechend breit aus. Die meisten Zimmer haben einen Balkon, einige sogar einen Garten mit direktem Zugang zum Pool. Praktisch für alle, die morgens um sieben schon hellwach sind und wissen wollen, was der Tag noch bringt. Die Eltern blicken derweil vom Balkon noch etwas müde auf die umliegende Natur.

Der Wellnessfaktor

Der erste Blick in den Spa-Bereich kostet kurz die Orientierung. Nicht weil es so unübersichtlich wäre, sondern weil die wohltuende Stille so unvermittelt kommt. Kräuterduft, gedämpftes Licht und irgendwo plätschert Wasser. Draußen glitzerte eben noch die Adria, hier geht alles in einen wunderbar wohligen Entspannungszustand über.

Kroatiens erstes ESPA-Spa breitet sich im Pical Resort auf 1.300 Quadratmetern aus. Genug Platz, denn ESPA kennt sich aus. Die britische Marke ist in Luxushotels weltweit zu Hause und bringt ihr Wellness-Know-how jetzt erstmals nach Kroatien. Inspiriert vom Parenzana Trail und der mediterranen Tradition Istriens, dreht sich hier alles um drei Dinge: Natur, Ausgeglichenheit, Regeneration. Dafür gibt es sechs Saunen, zwei Dampfbäder, eine Kräuterlounge und einen meditativen Aqua Sensory Room. Unter anderem, müssen wir sagen. Denn da ist auch noch die Alchemy Bar, an der ein maßgeschneidertes Peeling gemischt wird.

Wer danach noch Energie hat, findet draußen elf Pools und drei Strände. Einen davon mit natürlichem Schatten, falls die Sonne irgendwann zu viel wird.

Bauchgefühl

Elf Restaurants, zehn Bars – wer das liest, fragt sich ganz kurz, ob hier überhaupt noch Zeit für den Strand bleibt. Aber keine Sorge. Hier ist für alles ausreichend Zeit und das jederzeit. Es sei denn, Essens-Entscheidungen brauchen generell immer etwas länger, soll es ja dann und wann mal geben.

Im Restaurant Parenzana kochen Sterneköche aus Kroatien, Slowenien und Italien – inspiriert vom Parenzana Trail, der einst alle drei Länder verband. Trüffel, istrische Weine, Live-Cooking mit frischem Fisch und Austern. Das Weinregal hält 200 Flaschen bereit, eine falsche Wahl gibt es da kaum. Im Restaurant More dreht sich alles um Fisch und Meeresfrüchte, das Quattro Terre verwöhnt Familien mit All-inclusive und einer Live-Pasta-Station, bei der Kinder plötzlich sehr interessiert an Kochvorgängen sein können.

Wer abends etwas Besonderes sucht, für den ist das Dine Around Konzept perfekt. Das beinhaltet nämlich verschiedene Valamar-Signature-Restaurants im Poreč. Zum Beispiel? Im Harry's Piccolo Poreč kochen Michelin-Sterne-Köche, im JAZ bringt Ana Roš (ürigens laut Weltrangliste eine der besten Köchinnen überhaupt) istrische Zutaten mit internationalem Flair auf den Teller. Und wer es noch etwas dramatischer mag, der lässt sich per Boot-Transfer ins Miramare by Fratelli Cerea auf die Insel Sveti Nikola schippern, Sonnenuntergang und drei Michelin-Sterne inklusive.

Das besondere Etwas

Radfahren, Tauchen, Tennis, SUP, Yoga am Morgen, Schnorcheln am Nachmittag – das Pical Resort hat das Programm einer Sportakademie, glücklicherweise aber mit dem Wetter und Flair eines echten Adria-Urlaubs.

Der Parenzana-Radweg startet direkt vor der Tür und führt 123 Kilometer durch Kroatien, Slowenien und Italien. Wer also davon ein Stückchen erkunden möchte, nimmt sich ein Rennrad, ein Gravelbike oder ein E-Bike aus dem Bike Center. Je nach Fitness-Grad. Wer lieber aufs Wasser will, muss gar nicht selbst kraulen: Jetski, Wakeboard, Kajak und Tauchausrüstungen stehen natürlich zur Verfügung.

Für Kinder läuft das Betreuungsprogramm von neun bis einundzwanzig Uhr. Mit allerhand Programm. Wer noch mehr Action braucht: zusätzlich gibt es noch Robotik-Workshops, eine VR-Arena, einen Trampolinpark und ein Open-Air-Theater. Teens haben ihre eigene Funzone mit Videospielen, Beachvolleyball-Turnieren und einer Just Dance Party, die wahrscheinlich offiziell niemand cool findet, aber trotzdem irgendwie immer voll ist.

3 gute Gründe, dort zu buchen

1. Nachhaltigkeit: Das Resort hat seine Hausaufgaben gemacht, schon lange bevor die ersten Gäste eingecheckt haben. Der Strom kommt zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien, Solaranlagen übernehmen einen Großteil der Versorgung und die begrünten Dächer und Fassaden sind nicht nur hübsch anzusehen, sie regulieren das Raumklima gleich mit.

2. Die Lage: Das Resort liegt ganz in der Nähe der Altstadt von Poreč, eine der schönsten Altstädte der Adria.

3. V, wie: V Level, Valamars Premium-Service-Konzept. Exklusivere Zimmer und Suiten, ein eigener Poolbereich, persönlicher Concierge, reservierte Tische im Restaurant und ein großzügigeres Dine-Around-Budget. Kurz gesagt: alle Annehmlichkeiten des Resorts, aber mit extra Schippe obendrauf.
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Photocredits: Pical Resort, Valamar Collection

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