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METT Singapore
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11 Canning Walk, Singapore 178881
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Der erste Eindruck
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Kontrastprogramm pur. In Singapur, nach Monaco immerhin der Staat mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte, präsentiert sich das METT inmitten eines weitläufigen Parks als eine Oase der Ruhe in einer trubeligen Metropole. Auch optisch könnte der Unterschied zwischen den nach dem Himmel greifenden Stahlriesen des Financial Districts und dem im Vergleich flachen Kolonialbau, den die Briten 1926 als militärisches Hauptquartier errichtet haben, nicht größer sein. Allein die in Anspruch genommene Fläche an sich ist in dieser Stadt schon ein Statement. Im Inneren setzt sich diese Weite des Raums fort, mit hohen Decken, offenen Schnitten und dem Kolonialstil mit viel dunklem Holz und dezenten Floralmustern. Man sollte immer ein gewisses Understatement wahren.
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Wer wohnt hier?
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Wo früher britische Militärs ein- und ausgingen, logieren heute all jene, die die Ruhe und Eleganz des altehrwürdigen Gebäudes ebenso schätzen wie den exzellenten Service, der sich durch den gesamten Aufenthalt zieht. Hier plant eine Familie beim Frühstück auf der steinernen Terrasse ihren Tagesausflug in die Stadt, dort wird ein junges Paar vom Concierge standesgemäß mit Champagner begrüßt und am Abend lässt eine Gruppe Freunde einen ereignisreichen Tag in der gemütlich-stilvollen Lounge ausklingen. Die vereinende Klammer: Allen Gästen ist eine nicht zu übersehende Stilsicherheit gemein. Ob sie die mitgebracht haben, oder ob das schlicht und ergreifend der Einfluss des Hotels ist – das lässt sich nicht klären.
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Gut geschlafen?
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Nicht nur die öffentlichen Bereiche, auch die 84 Zimmer und Suiten im METT sind mehr als geräumig. Schon die »einfachen« Zimmer bestechen durch geräumige 35 Quadratmeter, komplett lichtdurchflutet dank des riesigen, bodentiefen Fensters (bei einer Raumhöhe von gut drei Metern). Wahlweise liegen die Räume Richtung Stadt oder Richtung Park. So oder so ist die Aussicht hervorragend. Wie auch der Rest der Einrichtung. Ob nun das federweiche Kingsize-Bett, das sonnenhelle Bad mit Marmor bis unter die Decke, das den Füßen schmeichelnde Holzparkett oder die kleinen kulinarischen Aufmerksamkeiten, die sich jeden Tag im Zimmer finden – all das macht den Aufenthalt im Hotel aus.
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Der Wellnessfaktor
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Wer sich körperlich betätigen will, hat eine ganze Reihe an Möglichkeiten, denn das Hotel verfügt über ein gut ausgestattetes (und klimatisiertes!) Gym, das allen Anforderungen gerecht wird. Doch mehr Lust aufs tropische Wetter vor der Tür? Auch kein Problem. Gleich zwei Pools, einer davon Adults-only, sorgen auch unter freiem Himmel für erfrischende Temperaturen bei der Leibesertüchtigung. Im dem Hotel angegliederten Club Madison House wird den Gästen ein umfangreiches Fitness- und Wellnessprogramm geboten, in dessen Zentrum die Longevity Suite steht. Neben diversen Wellnessritualen können unerschrockene Gäste sich hier in der Kältekammer in drei Minuten bei bis zu minus 95 Grad abkühlen lassen. Das soll unter anderem gegen den unvermeidlichen Jetlag helfen. Das Madison House wird voraussichtlich im 2. Quartal 2026 fertiggestellt.
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Bauchgefühl
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Das kulinarische Herz des Hotels schlägt derzeit im L'Amo Bistrò del Mare. Der Name lässt es schon vermuten, die maritime Küche Italiens spielt in dem hervorragenden Restaurant die erste Geige. Ob dreierlei Tatar – mit Wolfsbarsch, Thunfisch und Red Prawns –, die herzhaften und doch angenehm leichten Miesmuscheln oder der Catalana dell'Amo, zusammengestellt aus dem tagesfrischen Marktangebot: im Mittelpunkt steht die Frische des Ozeans. Aber keine Sorge, eine gute Pasta fehlt natürlich nicht. Die Cacio e Pepe ist ein Gedicht. Für die Auswahl des jeweils passenden Tropfens steht der äußerst hilfreiche Sommelier mit einem umfangreichen Weinkeller im Rücken bereit. Und als Abschluss empfiehlt sich das live am Tisch zubereitete Tiramisu, das auch für die Augen ein Nachtisch ist. Erweitert wird das Angebot im Laufe des Jahres zum einen durch ein Fine-Dining-Restaurant unter der Ägide von Sternekoch Daniele Sperindio, zum anderen durch das koreanische Restaurant Hanu.
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Absacker gefällig? Die Bar des Hotels liegt nur ein paar Meter entfernt. Neben einigen Mixology-Standards überzeugen vor allem die Signature Drinks des Hauses, etwa der Tea House, ein Old Fashioned mit Earl Grey und Gula Melaka, oder aber die hauseigene Variante des Singapore Sling.
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Das besondere Etwas
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Spritztour gefällig? In Kooperation mit den Singapore Sidecars können Gäste sich stilvoll im Vespa-Beiwagen durch die Stadt kutschieren lassen, dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern und währenddessen einen Plausch mit den wohl lässigsten Stadtführern Singapurs halten. Und es ist erstaunlich, wie viele Menschen einem zuwinken, wenn es auf dem bunten Dreirad durch die Straßen geht. Ein- und Ausstieg direkt vor dem Hotel, absolute Empfehlung!
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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Wann bietet sich schon mal die Gelegenheit, in einem Stück Geschichte zu nächtigen?
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Alles in diesem Hotel versprüht eine zurückhaltende Eleganz. Auch die Gäste.
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Inmitten dieser dicht besiedelten Stadt ist ein Gang durch den Fort Canning Park eine echte Wonne.
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Photocredits: METT Singapore & Singapore Sidecars/Simon Wong
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