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Hillside Beach Club
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Kalemya Koyu 48300 Fethiye, Muğla, Türkei
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getestet von Louisa Jo Latuperisa
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Der erste Eindruck
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Das Meer rauscht, aber zu sehen ist es noch nicht. Wer hier anreist, ist bereits von der Sonne geküsst und steht mitten in der Natur. Und wer nun fürchtet, die wundervolle Landschaft habe einem Luxushotel weichen müssen, wird eines Besseren belehrt. Das Hotel passt sich einfach den Gegebenheiten an. Deshalb schmiegen sich die Zimmer des Hillside Beach Clubs an den bewaldeten Berg und die Aussicht von der Zimmerterrasse verschlägt die Sprache. Der Blick schweift über das türkisblaue Meer, das in der Kalemya-Bucht von grünbewachsenen Hügeln umschlossen wird. Wer braucht da noch einen Fernseher im Zimmer, den es natürlich trotzdem gibt.
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Nur rund vier Kilometer trennen den Club von der Stadt Fethiye, und doch findet sich hier alles, was das Herz begehrt, von kleinen Shops bis zu einem üppigen Programm, mit dem Langeweile gar nicht erst aufkommt. Geöffnet ist von April bis November. Und wer einmal da war, kommt meist wieder.
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Wer wohnt hier?
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Ganz klar: Genießer. Wie der Urlaub genossen wird, bleibt allerdings offen, denn im Hillside Beach Club können mehrere Urlaubstypen nebeneinander bestehen. Eines verbindet sie dennoch alle, die Flucht vor dem Alltag.
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Ruhesuchende machen am Silent Beach Morning Yoga, genießen den Strand mit einem Mandala in absoluter Stille oder steigen die Treppe hinauf, um sich im Sanda Nature Spa bei einer Massage verwöhnen zu lassen. Aktive bekommen kein bisschen Langeweile, weil das Sportangebot auf und im Wasser von Tauchen über Wakeboarding bis Segeln reicht, während an Land Radtouren sowie Fußball-, Volleyball- und Tennismatches zum Auspowern einladen.
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Familien verbringen den Tag gemeinsam am Hauptstrand, nehmen am ausgiebigen Programm von Batiken bis Dart teil oder besuchen abends Shows im Amphitheater und Filme am Strand bei Mondschein. Für Eltern, die Zeit zu zweit suchen, stehen betreute Kinderclubs bereit.
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Und Paare planen romantische Dates in einem der À-la-carte-Restaurants oder bei der Sunset Boat Tour, ehe sie sich danach, wenn nach Party zumute ist, an fast jedem Abend zu einem der DJ-Sets gesellen.
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Gut geschlafen?
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Verwinkelte Treppen führen hinauf zu den Zimmern. Dort wartet zuerst die schon erwähnte große Terrasse, deren Liege und Sessel auf das Wichtigste ausgerichtet sind, den traumhaften Ausblick, der zu langen Gesprächen beim Sonnenuntergang einlädt. Dahinter warten ein großes, gemütliches Bett, ein Ankleidezimmer, ein Schminktisch, eine Minibar, ein Fernseher und, bei dieser Hitze das Wichtigste, eine Klimaanlage. Das Design ist leicht und clean.
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Schon morgens weckt der Weg ins Bad die Vorfreude auf den restlichen Tag. Es liegt vom Schlafzimmer abgetrennt und wird über die Terrasse erreicht, sodass der Blick unterwegs auf türkisfarbenes Wasser zwischen dunkelgrünen Pinien fällt. Kein Durchgangsverkehr, kein Trubel von außen, nur ein fantastischer Ausblick.
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Der Wellnessfaktor
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Zwei Spas teilen sich die Aufgabe, eines davon thront in den Baumwipfeln. Das Sanda Nature Spa greift auf natürliche Materialien zurück und verbindet türkische Wellness-Techniken mit modernen Massagetherapien. Gute Nachricht für alle Geruchsempfindlichen: Das Massageöl darf selbst gewählt werden. Danach heißt es einfach: Augen zu und genießen.
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Näher am Hauptresort liegt das Sanda Day Spa, spezialisiert auf die traditionelle osmanische Badekultur rund um den Hammam. Zwei Konzepte, zwei Stimmungen, ein gemeinsamer Nenner: relaxen, dem Körper eine Auszeit gönnen, die Gedanken treiben lassen, eben gründlich abschalten.
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Ein Extra für alle, die einen besonderen Fokus auf Wellness legen möchten, ist die zweimal jährlich stattfindende Feel Good Week. Experten bündeln Fitnesstraining, Yoga, Klangtherapie, Eisbad und Spa-Treatments mit mediterran inspirierter Küche zu einem Programm, das Körper und Kopf zugleich neu startet. In diesem Jahr findet sie vom 4. bis 11. Oktober erneut statt.
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Bauchgefühl
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Im Hauptrestaurant fällt die Menüauswahl riesig aus. Vor den Augen der Gäste werden Pide und Pasta frisch zubereitet, Meeresfrüchte und Fleisch frisch gegrillt. Für die Kleinsten gibt es ein eigenes Baby-Buffet mit eigenem Koch. Und wer nach dem Essen etwas Süßes möchte, ist ebenfalls goldrichtig, denn Gebäck, Eis und Früchte lassen keinen Wunsch offen.
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Wer es feiner mag, reserviert im Pasha on the Bay. Hier kommen besonders raffinierte mediterrane Gerichte auf den Tisch. Den Auftakt machen zwei köstliche selbst gebackene Brote. Die Cold Starter sind größtenteils vegetarisch, empfehlenswert vor allem der Spargel mit Haselnüssen, Himbeeren und Frischkäse sowie die gefüllte Aubergine und die Fava-Bohnen mit Zitrone. Bei den Warm Startern geht es mit reichlich Meeresfrüchten weiter, von Calamari über Oktopus bis Garnele. Als Hauptgang fällt die Wahl zwischen Fleisch und Fisch, und zum Nachtisch empfiehlt sich das Soufflé. Mehrmals pro Woche gesellt sich zum Fine Dining außerdem Easy Listening mit Livemusik. Da bleiben keine Wünsche offen.
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Für den Blick allein lohnt das Beach Bar & Restaurant die Reservierung. Die Aussicht im Pasha on the Bay kann mithalten, hier ist sie noch einen Tick besser. Der Tisch steht direkt am Meer, näher geht es kaum. Gegessen wird italienisch, und dagegen hat am Tisch erfahrungsgemäß niemand etwas, vom Kind bis zu den Großeltern.
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Bei den kalten Vorspeisen warten Carpaccio, Rote-Bete-Salat und eine Burrata in Olivenöl, die zum Maßstab für alle weiteren wird. Warm folgen Garnele, Tortellini, Risotto und mit Spargel gefüllte Paprika. Als Hauptgang gibt es eine Auswahl an Fleisch und Fisch. Und zum Schluss übernehmen Tiramisu oder Panna Cotta. Wirklich lecker.
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Das besondere Etwas
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Was dieses Hotel ausmacht, dürfte inzwischen klar sein: der Ort inmitten spektakulärer Natur und die Aussicht aufs türkisfarbene Meer. Bleibt nur noch der Tipp, wie sich beides am besten auskosten lässt. Dafür lohnt die Sunset Boat Tour, eine Bootsfahrt, auf der man sich fühlt wie ein Royal.
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Für dieses Gefühl sorgen ein kleines Buffet mit Käse, Obst, Baklava und Muffins, dazu Champagner, Wein oder Softdrinks. Das überaus freundliche Team macht Fotos und erzählt Geschichten von Fethiye und den umliegenden Inseln, sofern gewünscht. Und wenn nicht, lässt es die Gäste einfach in Ruhe dem perfekten Sonnenuntergang entgegenblicken. Für den wird die schönste Bucht gesucht. Und zuverlässig gefunden.
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Wer den Sonnenuntergang lieber an Land erlebt, nimmt eine der Liegen auf dem Weg zum Silent Beach. Nur nicht zu lange blinzeln, der Moment ist schneller vorbei, als man denkt.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Es grünt so grün: Seit 2003 wurden über 305.000 Baumsetzlinge gepflanzt, sodass jeder neue Gast rechnerisch zum Waldwachstum beiträgt. Dazu ein klarer Fokus auf Energie- und Wassereffizienz, eine Zero-Waste-Politik und ein Biodiversitätsinventar zur Überwachung von Flora und Fauna. Nicht zufällig trägt das Haus den Titel »Best Luxury Sustainable Resort der Türkei«.
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2. Für jeden etwas dabei: Wer die Langeweile nicht sucht, dem wird hier auch keine begegnen. Familien, Ruhesuchende, Aktivurlauber, Kulturinteressierte, Gourmets, Strandurlauber, Naturfreunde. Alle kommen auf ihre Kosten.
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3. Die Aussicht: Der größte Pluspunkt ist und bleibt die Aussicht samt Natur. Das türkisblaue Meer, der Sonnenuntergang hinter den pinienbewachsenen Bergen und die Ruhe, die inmitten der Natur wie von selbst vom Stress befreit.
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Photocredits: Hillside Beach Club
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