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Grand Palladium Jamaica Resort & Spa
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The Point Lucea, Hanover Jamaica, West Indies
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Der erste Eindruck
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Wow. Das hier ist kein bescheidenes Refugium, kein diskretes Boutique-Hotelchen mit lässig diskretem Charmanz-Faktor. Wer die Showtreppe (und nichts anderes ist dieses Marmor-Monument) zur Rezeption zum ersten Mal hinauftrippelt, wird vermutlich überwältigt sein. Ist ja auch kein Wunder: Das Grand Palladium Jamaica Resort und das Palladium Lady Hamilton Resort & Spa teilen sich eine ins karibische Meer hineinragende Landzunge namens »The Point«. Und die ist stolze 1,5 Kilometer lang und rund 600 Meter breit – Platz genug also für ein Mega-Resort.
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Rechnet man beide Resorts zusammen, reden wir hier über viele, ach was - sehr viele Zimmer und Suiten. Aber offenbar haben selbst die Betreiber der Resorts den Überblick verloren, denn die Angaben zur genauen Zimmerzahl variieren. Aber hey, wer zählt das schon?
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Fakt ist, dass im riesigen, kuppelhohen Empfangsraum des Resorts ein Gewusel herrscht wie auf der Cranger Kirmes. Fakt ist aber auch, dass die offene Bauweise in diesem Maschinenraum des Resorts das Ganze nie chaotisch oder irgendwie billo erscheinen lässt, sondern eher wie eine tropische Messehalle mit Meerblick.
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Wer wohnt hier?
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Keine Frage, auf Romantik und Ruhe versessene Honeymooner, stille Melancholiker und In-sich-hinein-Horcher hat es das Grand Palladium sicher nicht abgesehen. Eher schon auf Menschen, die es zuweilen auch mal in den Club Med oder Club Robinson treibt.
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Das Konzept beider Resorts – man kann als Gast die ganzen Ressourcen beider Hotels nutzen - beinhaltet eine Menge Party und Pool, Sport und Spiel. Gerade Familien mit Kindern freuen sich über die Möglichkeit, die lieben Kleinen auch mal aus den Augen lassen zu können, denn der hoteleigene »Kids Club« ist dreigeteilt und betreut Kinder vom Baby bis zum 17-jährigen Pubertisten. Ein smartes Win-Win-Konzept. Das gehobene »All inclusive«-Konzept zieht darüber hinaus auch eine Menge Gäste an, die ihren Urlaub nach dem Prinzip »Einmal zahlen, dauerhaft genießen« gestalten wollen, ohne sich Gedanken über die Transparenz der Urlaubskasse machen zu müssen.
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Gut geschlafen?
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Passend zum Gesamtcharakter hat sich in den über 1000 Zimmern und Suiten kein avantgardistischer Interieur-Guru ausgelebt. Das ist aber eher eine gute Nachricht, denn die Ausstattung der sehr geräumigen Zimmer ist solide und auf sehr angenehme Weise karibisch angehaucht. Heißt: Helle Farben und große Fenster sorgen für befreiende Weite – nicht unbedingt zu erwarten bei solch einem Mega-Resort.
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Meer- und Gartenblick sind in den meisten Zimmern garantiert, zudem gehören Balkone und in vielen Fällen auch Terrassen zur Grundausstattung. Wenn es stimmt, was ein römischer Gelehrter einst zum Besten gab, dürften auch die Betten im Grand Palladium Resort allen Ansprüchen genügen: »Gut schläft, wer gar nicht merkt, dass er schlecht schläft« sagte Publilius Syrus einst, und in dieser Hinsicht gab es tatsächlich bislang von den Gästen keinerlei Klagen.
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Der Wellnessfaktor
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In einem Resort, das im Modus »Hochbetrieb« gerne über 1000 Gäste beherbergt, gehört ein besonders luxuriöser und/oder sehr persönlich privater Wellnessbereich nicht unbedingt zu den Dingen, die zu erwarten sind. Es ist eher ein Wellnesssaal als eine diskrete Oase. Trotzdem wirkt der sehr hübsch und auch der hier karibisch inszenierte Bereich mit einer großen Sauna und einem Dampfbad ist durchaus ansprechend.
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Vor allem ist er aber ein ruhiger Rückzugsort für Menschen, die dem überaus lebendigen Pool-Ringelpiez mal für ein paar Stunden entkommen wollen. Auch das gut und modern ausgestattete Gym ist eines mit Aussicht in die tropische Außenwelt und keines dieser Kellerverliese, in denen Menschen, die zur Agoraphobie neigen, keine zehn Minuten aushalten würden. Dass im Palladium Resort auch eine ganze Reihe von Kursen angeboten wird - vom Yoga bis zum TRX - rundet das Bild ab.
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Bauchgefühl
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Für die kulinarische Situation im Grand Palladium Jamaica gilt, was der US-Komiker Woody Allen über das Wesen zahlreicher Optionen feststellte: »Ich bin nicht unfähig, mich zu entscheiden – ich treffe nur ungern die falsche Wahl!«. Tatsächlich hat man im Palladium immer ein wenig Angst, mit der Wahl des Restaurants möglicherweise einen Fehler gemacht zu haben. Nicht, weil auch nur einer der Speisetempel vor Ort nicht gut, ach was, nicht hervorragend wären. Nein, man denkt nur die ganze Zeit daran, was jetzt im gleichen Moment an einem anderem Ort Wunderbares auf den Teller kommt.
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Ernsthaft: Für ein »All inclusive«-Konzept sind die Restaurants ausnahmslos auf solide gutem, in einigen Fällen sogar auf außergewöhnlichem Niveau. Zehn Restaurants hat der geneigte Gast zur Auswahl, davon sind drei Buffet-Varianten und sieben À-la-carte-Küchen am Start. Im »Blue Lagoon« werden solide Klassiker am Buffet bereitgestellt, im »Mo'bay« und »Negril« gibt es internationale und jamaikanische Gerichte, im »Portofino« - wenig überraschend - italienische Küche. Gästefavoriten sind allerdings das indische Restaurant »Bhogali« und das mexikanische »La Adelita«.
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Das besondere Etwas
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Besonders beliebt bei zahlreichen Gästen ist die XStra Time Sports Bar. Nicht bloß, weil dort alle wichtigen internationalen Sportevents – vom Fußball über Football über Basketball bis zum Tennis – gezeigt werden. Nein, beliebt ist vor allem der Umstand, dass man dort 22 Stunden am Tag essen kann. Und zwar das, was man von einer Sports Bar erwarten kann: Burger und Pommes! (Und noch ein paar andere schmackhafte Gerichte, von denen Ernährungsberater abraten.) Nur zwischen sieben und neun Uhr morgens ist die Bar zu.
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Außerdem können seit dem 1. November 2024 Gäste des Hauses zusätzlich »The Signature Level« buchen, ein Programm der Palladium Hotel Group, das exklusiven Zugang zu privaten Pools und Lounges ermöglicht und allerlei VIP-Erlebnisse mehr garantiert.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Die Kombi. Im Grand Palladium Resort buchen, alle Angebote vom Schwester-Resort »Lady Hamilton« auf der Halbinsel »The Point« kostenlos mit nutzen: Das hat was und erhöht die ohnehin vielfältigen Entertainment-Möglichkeiten des Mega-Resorts noch einmal.
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2. Die Sattmacher. Zehn Restaurants und nirgendwo Fasten-Freaks, die einem den Burger nicht gönnen – oder den Hummer im grandiosen »Poseidon«-Restaurant. So verführerisch!
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3. Die Lage. Die malerische Lage der Bay »The Point« – mehr Karibik geht nicht, selbst, wenn man sie aus der Perspektive der zahlreichen Pools des Resorts genießt und gar nicht erst ans Meer vorrückt.
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Photocredits: Grand Palladium Jamaica Resort & Spa
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