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Relais Castello di Morcote
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Relais Castello di Morcote Portich da Sura 18, 6921 Vico Morcote, Schweiz Telefon: +41 91 980 22 52
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12 Zimmer, davon 2 Suiten und 1 Signature Loft
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Der erste Eindruck
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Ohne Auto oder Taxi ist das Relais Castello di Morcote kaum erreichbar. Es liegt hoch über dem Luganersee im beschaulichen Dorf Vico Morcote. Vom Zentrum Luganos dauert die Fahrt rund zehn Minuten – die kurvige Straße erfordert einiges an Lenkarbeit. Auf den ersten Blick ist das Gebäude gar nicht als Hotel erkennbar. Errichtet im 17. Jahrhundert als Patrizierhaus, diente es später als Kloster und auch als Architekturschule, bevor es vor gut fünf Jahren zum Boutiquehotel wurde. Der Eingang liegt unscheinbar, eine klassische Lobby gibt es nicht. Stattdessen begrüßt eine Rezeptionistin an einem schlichten, aber stilvollen Tresen vor dem Treppenaufgang. Bei der Renovierung wurde bewusst auf das Versetzen oder Einziehen von Mauern verzichtet – aus Respekt für die historische Architektur, die heute gekonnt in die Moderne übersetzt wirkt.
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Zurückzuführen ist diese Haltung auf die Inhaberin Gaby Giannini, die auch das nahe gelegene Weingut Tenuta Castello di Morcote betreibt. Hier wie dort haben Frauen das Sagen: Hoteldirektorin ist die Österreicherin Andrea Dannecker, im Weinkeller verantwortet Önologin Benedetta Molteni die Weine.
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Wer wohnt hier?
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Das Relais Castello di Morcote ist ein Adults-only-Hotel. Hier suchen meist Paare Erholung und Genuss. Wobei sich das nicht auf eine bestimmte Altersklasse bezieht. Naturliebhaber, die gerne wandern oder Mountainbike fahren, kommen hier voll auf ihre Kosten. Die romantische Atmosphäre macht das Relais aber auch zu einem schönen Ziel für eine Hochzeitsreise oder Hochzeitstage. Immer wieder begrüßt die Rezeptionistin prominente Gäste, erkennt sie aber nicht gleich. Direktorin Dannecker berichtet: »Eines Tages checkte hier auch schon der Hollywood-Schauspieler und -Produzent Josh Brolin ein. Vom Personal erkannte ihn keiner, einige der anderen Gäste aber schon. Die machten uns darauf aufmerksam. Aber für uns zählen nicht unbedingt die großen Namen. Wir freuen uns über jeden Gast.«
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Gut geschlafen?
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Insgesamt verfügt das Hotel über zwölf Zimmer mit eigenem Bad, die über zwei Stockwerke verteilt sind. Jedes Zimmer ist ein Unikat, was dem ursprünglichen Grundriss des Hauses geschuldet ist. Das Hotel unterscheidet sie in sage und schreibe acht Kategorien, was die Buchung für den Gast aber auch für den Empfang mitunter zur Herausforderung macht. Passend zum Selbstverständnis der Inhaberin sind alle Zimmer mit edlen Naturmaterialien in gedeckten Farben ausgestattet, die für Behaglichkeit sorgen. Die meisten Zimmer bieten einen herrlichen Blick auf den Luganersee, die Berge, das 400-Seelen-Dorf und das wunderbare Grün der Umgebung. Das teuerste Zimmer ist die gut 50 Quadratmeter große Loft Suite unter dem Dach, unser persönlicher Favorit ist die Junior Suite Lake. Da hat man sogar vom Bett aus einen wundervollen Blick über den Luganersee. Auch die Standard-Doppelzimmer strahlen auf 20 Quadratmetern viel Gemütlichkeit aus, inklusive knarrendem Dielenboden. Einige Zimmer liegen direkt am ehemaligen Wohnzimmer mit originaler Kassettendecke. Heute ist das ein stilvoller Salon mit kleinem Balkon, in dem man die hauseigenen Weine genießen kann.
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Der Wellnessfaktor
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Über ein dezidiertes Spa verfügt das historische Haus derzeit nicht. Geplant ist aber ein Neubau im historischen Garten des Hauses. Gleichwohl muss man auf Wellness nicht verzichten. Angeboten werden Massagen auf dem Zimmer mit einer lokalen Spezialität, der »La Vigne«. In einem zweistündigen Ritual wird man mit Most aus dem hauseigenen Weingut behandelt. Die Hoteldirektorin schwört darauf und sagt augenzwinkernd: »Da kommt man frisch und um Jahre jünger wieder heraus.«
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Bauchgefühl
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Für ein solch kleines Haus hat das Relais eine enorme gastronomische Vielfalt. Direkt im Erdgeschoss des Boutiquehotels findet man das Restaurant La Sorgente. Auf der kleinen, feinen Speisekarte liegt der Schwerpunkt auf Zutaten aus der Region – Weinbegleitung mit hauseigenen Tropfen inklusive. Küchenchef Francesco Sangalli macht keinen Hokuspokus, sondern legt Wert auf feine Geschmacksnoten und saisonale Produkte. Das darf man schon als Gourmetküche bezeichnen. Vegetarier kommen hier auch auf ihre Kosten, aber die Signature-Gerichte sind eher fleischhaltig. Was man hier unbedingt probieren sollte, sind die glasierten Rippchen und Saibling aus dem Luganersee.
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Etwas rustikaler geht es im Ristorante Vicania auf der gleichnamigen Alpe zu. Um in den Genuss dieser Küche zu kommen, muss man allerdings einen circa 45-minütigen Spaziergang unternehmen. Alternativ gibt es vom Haus auch ein Shuttle.
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Zehn Gehminuten vom Hotel entfernt liegt das hauseigene Weingut, wo regelmäßig Wine-and-Dine angeboten wird. Dazu gehört ein Fünf-Gänge-Menü mit entsprechender Weinbegleitung.
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Das besondere Etwas
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Das Relais Castello di Morcote ist weniger ein Hotel als vielmehr eine kleine Auszeit vom Alltag. Das überaus herzliche Personal schafft eine Atmosphäre, in der sich Gäste schon nach kurzer Zeit wie zu Hause fühlen.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Die grandiose Lage auf einer Landzunge mit einem spektakulären Blick auf den Luganersee. Und die mit dieser Lage verbundene himmlische Ruhe.
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2. Die großartigen Weine des Hauses. Die sind grundehrlich und auf sehr hohem Niveau ausgebaut. Und sie sind auch nicht einfach überall zu bekommen.
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3. Die Freizeitangebote. Hier kann man aktiv entspannen mit Wandertouren und unfassbar vielen Mountainbike-Runden. Wer einfach mal nichts tun will, fährt mit einem Passagierschiff über den See. Auf Kulturbegeisterte wartet das wunderbare Kunstmuseum Museo d’arte della Svizzera italiana.
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Photocredit: Relais Castello di Morcote & Martin Häußermann
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