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Hotel Taschenbergpalais
Kempinski Dresden

Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden
Taschenberg 3,
01067 Dresden
Telefon: +49 351 491 20
www.kempinski.com/de/hotel-taschenbergpalais

211 Zimmer und Suiten
€€€

getestet von Jana Freiberger
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Der erste Eindruck

Die äußere Erscheinung ist pompös. Barockarchitektur. Eierschalenfarbene Fassade. Zum Eingang führt ein roter Teppich. Und doch fügt sich das Palais fast bescheiden in die Umgebung ein. Was daran liegen dürfte, dass die direkten Nachbarn des Hotels Hochkaräter wie die Semperoper, der Dresdner Zwinger und das Residenzschloss sind!

Die Lobby des Hotels wird auch als »luxuriöses Wohnzimmer Dresdens« bezeichnet. Warmer Sandstein trifft hier auf zeitgenössische Kunst und ein gemütliches Lichtkonzept. Gräfin von Cosel, für die August der Starke die luxuriöse Residenz im Jahr 1705 bauen ließ, blickt von einem KI-generierten Bild hinter der Rezeption auf die Gäste des Hauses und heißt sie so standesgemäß willkommen.

Wer wohnt hier?

Im Hotel checken zum Beispiel viele Opernliebhaber ein. Allgemeiner gesagt, Dresden-Besucher, die Luxus auf Reisen zu schätzen wissen. Und dann sind da noch Politiker wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, gekrönte Häupter wie Königin Silvia von Schweden und Stars wie Elton John, Robbie Williams – oder die Band AC/DC. Die, wie man so hört, die Royal Suite des Hotels etwas »umgestellt« hat.

Übrigens heißt das Taschenbergpalais auch Hunde herzlich willkommen. Auf die Vierbeiner warten ein Hundemenü à la carte, verschiedene Leckerlis und bei Bedarf auch Hundekörbchen und Fressnapf.

Gut geschlafen?

Hier schläft es sich nicht nur gut, sondern herrschaftlich! Dafür sorgen das extrem gemütliche Kingsize-Bett, die hohen Decken, die schweren Vorhänge, die maßgeschneiderte Einrichtung, die flauschigen Teppiche auf dem Parkett und das üppige Dekor. Opulenz war schließlich der zweite Vorname von August dem Starken.

Dazu passt auch, dass die Zimmer ungewöhnlich groß sind: Das Standardzimmer im Taschenbergpalais misst 35 Quadratmeter, die luxuriöse Royal Suite kommt auf stolze 380 Quadratmeter und ist mit einer Küche, zwei Schlafzimmern, Sauna, Dampfdusche, begehbarem Kleiderschrank, Floating-Badewanne und vielem mehr ausgestattet.

Der Wellnessfaktor

Klein, aber fein. Das beschreibt den Wellnessbereich des Taschenbergpalais wohl am besten. Vor dem Frühstücken schwimmen? Dann ab in den 28 Grad warmen Pool. Nach einem Tag im winterlichen Dresden aufwärmen? Die Saunas warten schon. Muskeln und Ausdauer trainieren? Das geht in der sogenannten Fitness Suite. Einem für alle zugänglichen Raum, in dem Ruderbank, Laufband und Sprossenwand für sportbegeisterte Gäste bereitstehen. Außerdem gibt es verschiedene Yoga-Angebote.

Wer sich nicht bewegen, sondern einfach nur im Spa verwöhnen lassen möchte, kann zwischen verschiedenen Massagen wählen oder eine Gesichtsbehandlung buchen.

Bauchgefühl

Kulinarisch startet der Tag in den Räumen des Restaurants »Kastenmeiers«, das sich optisch deutlich vom Rest des Taschenbergpalais unterscheidet. Die Wandfarben sind dunkler, die Kunst greller. Aber welches Innendesign man auch bevorzugen mag, beim Frühstück selbst gibt’s keine Diskussion. Das ist einfach lecker. Das Buffet ist üppig, die Säfte frisch, das Angebot an Eierspeisen reichlich. Unbedingt die Eggs Benedict mit Lachs probieren! Abends servieren hier dann Gerd Kastenmeier und sein Team Köstlichkeiten aus dem Meer: Felsenauster, Kaviar, Hummerrisotto oder Dorade Royal – was darf’s sein? Wir hätten gerne einmal alles, bitte.

Im »Das Palais« steht das Team um Marcel Spahn hinter dem Herd. Und die gereichten Speisen sehen nicht nur sehr hübsch aus – sie schmecken auch. Die Rote-Bete-Bouillon ist ungewöhnlich, der rosa gebratene Lammrücken ist zart und die Lebkuchen-Mousse mit Glühwein-Eis überzeugt auch die Gäste am Tisch, die sonst eher auf Herzhaftes stehen. Wer von Süßem einfach nie genug bekommen kann, sollte auch in der Pâtisserie »Amalie« vorbeischauen und eine der Pralinen probieren! Die Bar »1705« schließt den Tag kulinarisch ab. Wer mag, kann auch hier eine Kleinigkeit snacken oder sich direkt die Cocktailkarte schnappen und sich durch die Eigenkreationen probieren.

Das besondere Etwas

Das Besondere am Taschenbergpalais ist seine bewegte Geschichte. 1705 für Gräfin von Cosel erbaut, brannte der Bau im 2. Weltkrieg komplett aus und lag danach fast 50 Jahre in Trümmern. 1993 startete der aufwendige Wiederaufbau, zwei Jahre später wurde der Palast dann als Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden eröffnet. Seitdem lockt das Fünf-Sterne-Hotel Gäste aus aller Welt nach Sachsen.

3 gute Gründe, dort zu buchen

1. Die Lage. Mitten im Herzen der Altstadt gelegen, mit Blick auf das Residenzschloss. Besser kann ein Hotel in Dresden nicht liegen.

2. Die Zimmer. Hier haben Gäste einfach richtig Platz, selbst im Standardzimmer.


3. Die Auswahl an Aktivitäten. Durch die Altstadt schlendern, die Oper besuchen, auf dem Elberadweg fahren, einen Ausflug zur Porzellan-Manufaktur Meissen oder in die Sächsische Schweiz machen – hier wird einem garantiert nicht langweilig.
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Photocredit: Kempinski Hotels

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