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Anantara Palais Hansen Vienna Hotel
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Anantara Palais Hansen Vienna Hotel Schottenring 24 1010 Wien, Österreich Telefon: +43 1 236 1000 www.anantara.com
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Der erste Eindruck
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Wow. So. Viel. Raum. Schon von außen ist das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel ein imposanter Anblick. Der historistische Prachtbau aus dem 19. Jahrhundert erhebt sich direkt an der breiten Wiener Ringstraße in die Höhe. Auf der hoteleigenen Zufahrt fahren in schöner Regelmäßigkeit Nobelkarossen vor, deren Passagiere freundlich vom Portier begrüßt werden. Servicesprache: Englisch.
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Einmal eingetreten, geht das Staunen weiter. Denn nach den ersten Schritten öffnet sich der ohnehin schon hohe Eingangsbereich zu einem atemberaubenden, mit Glas überdachtem Atrium. In diesem herrlich hellen Innenhof tummeln sich die Gäste, die gerade ankommen, abreisen, oder einfach nur an der eleganten Jugendstilbar »Theo's« einen Champagner genießen.
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Ein Highlight ist das für ein Anantara-Hotel typische Welcome Ritual, in diesem Fall natürlich im Wiener Gewand: Ein feiner Wiener Wein und ein köstliches Kürbisbiskuit stimmen hervorragend auf den kulinarischen Horizont der alten Habsburgermetropole ein.
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Wer wohnt hier?
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Wien-verliebte Urlauber, die aber den erholsamen Luxus eines Retreats nicht missen möchten. Denn das Anantara Palais Hansen Vienna liegt zwar verkehrsgünstig, aber nicht mittendrin – im gerne auch mal überbordenden Trubel des 1. Bezirks. Es geht international zu, das Personal kommuniziert bestens auf Englisch. Mit offenen Ohren lassen sich schon im Atrium sehr viele US-Amerikaner vernehmen. Junge Paare sind unterwegs, ebenso wie Familien, die vielleicht gerade auf einer mehrwöchigen Europareise sind. Hin und wieder wird die geräumige Lobby sogar Schauplatz eines eleganten Hochzeitsfotoshootings. In jedem Fall sind die Gäste sichtlich glücklich, für ihren Wien-Aufenthalt hier untergekommen zu sein.
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Gut geschlafen?
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Die Ruhe macht sich auch in der Nacht bemerkbar. Insbesondere in den zum Innenhof ausgerichteten Räumen ist so gut wie nichts vom Ring hörbar. Dafür gibt es aber umso mehr für die Augen zu tun. Zum einen ist da die schiere Größe der Räume, selbst bei den »einfachen« Standardzimmern. Hier kann sich der Gast nach Herzenslust entfalten. Bodentiefe Spiegel und luftig hohe Decken tun ihr Übriges, um den ohnehin schon großzügigen Schnitt optisch noch auszuweiten. Jetzt aber erst mal aufs Bett geschmissen! Urteil: Mehr als nur gemütlich. Ebenso Sofa und Sessel, die ohne Kanten und mit vielen Rundungen so gar nicht nach altbackenem Grandhotel aussehen. Einzig die Einrichtung des Badezimmers, mit viel Marmor und Golddekor, zeugt von der Kempinski-Vergangenheit des Hauses. Über das fehlende Tageslicht im Bad trösten Rainfallshower und Fußbodenheizung aber schnell hinweg.
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Der Wellnessfaktor
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Ist mehr als vorhanden. Und sollte es auch sein, da sich das Palais Hansen Vienna als Anantara-Hotel schließlich auch als Retreat versteht. Nur eben urban. Das Spa schlägt mit 800 Quadratmetern Fläche zu Buche und schafft die perfekte Umgebung für ganzheitliche Entspannung. Neben sechs Behandlungsräumen, davon einer für Paare, stehen verschiedene Saunen zur Verfügung: eine klassische finnische Sauna, eine milde Sauna mit angenehmen 50 bis 60 Grad und erhöhter Luftfeuchtigkeit, ein Dampfbad sowie eine separate Damensauna. Ein vielseitiges Angebot an Massagen und Treatments, erholsame Facials und die Anantara Spa Journeys sowie ein Hydropool und ein Entspannungsbereich lassen die alltäglichen Sorgen schon beim Aufstieg in das Spa vor der Tür bleiben. Moment, Aufstieg? Ganz richtig, denn im Palais Hansen ist die Wellnessoase im 1. Obergeschoss untergebracht – erreichbar entweder von der Lobby aus oder über die Wohnbereiche mit einem eigenen Aufzug. Wer sich lieber verausgaben statt entspannen möchte, besucht stattdessen das gut ausgestattete Gym – natürlich mit Stäbchenparkett.
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Bauchgefühl
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Hach, die Qual der Wahl. Im Anantara Palais Hansen Vienna Hotel stehen gleich zwei Restaurants und ein Bistro zur Auswahl. In der Lobby serviert das »Theo's« pfiffige Happen für den kleinen Hunger und in der »Brasserie Sophie« wird ein Mix aus Wiener Klassikern und internationalen Standards wie ein Bao Bun, Beef Tatar oder Tom Kha Gai aufs angemessene Nobellevel gehoben. Hier findet der hungrige Frühaufsteher auch das umfangreiche Frühstück. Eine Wiener Melange gehört natürlich dazu und insbesondere die vorzügliche Brotauswahl lokaler Bäckereien möchte bitte komplett durchprobiert werden.
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Absolute Pflicht ist aber ein Dinner im »Edvard«. Das dem Hotel angegliederte Fine-Dining-Restaurant steht seit Ende 2023 unter der Leitung von Paul Gamauf. Der sympathische Mittdreißiger ist Sohn der Stadt und hat es mit seinem Team Anfang 2025 gleich mit einem Stern in den neu aufgelegten Guide Michelin Österreich geschafft. Hauptphilosophie der Küche: Verschwendung vermeiden, wo es nur geht. Im Menü wird ein Dry-Age-Filet geführt? Dann taucht etwas vom Rind sicher auch in einem Zwischengang auf. Die einzelnen Speisen der Fünf-, Sieben- und Neun-Gänge-Menüs bestehen je aus drei Hauptzutaten. Nach Möglichkeit wird außerdem jeder zweite Gang fleischlos gehalten. Kein Problem, denn auch die vegetarischen Gänge überzeugen durch die Bank, wie etwa das Trio aus Gurkensorbet, -gelee und -stücken an herzhaftem Ziegenkäse und mit einem auch nach westfälischen Standards exquisiten Stück Pumpernickel. Zum Abschluss kommt der Chef persönlich mit dem Petit-Four-Wagen herbeigerollt, um das Mahl durch einen süßen Abschluss und einen kleinen Schnack abzurunden. Einfach fantastisch.
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Das besondere Etwas
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Es wäre kein Anantara ohne Anantara Experiences. Und so können Gäste auch in Wien über das Hotel hinaus die Stadt auf (bisher) drei einzigartige Arten erkunden. Sei es nun der Architekturspaziergang auf der Spur des Theophil Edvard Hansen – der nicht nur mit dem Palais Hansen das Stadtbild geprägt hat; ein Ausflug in die Wiener Weinberge mit Spaziergang durch die Reben und Verkostung der Weinspezialität »Wiener Gemischter Satz« oder ein Besuch im »Studio Comploj« von Glaskünstler Robert Comploj, wo handwerklich begabte (und auch alle anderen Gäste) sich selbst einmal am Glasofen probieren können. Wer noch Platz im Itinerar hat, sollte hier auf jeden Fall mindestens ein Erlebnis mitnehmen.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Die Quadratur des Kreises: Das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel ist ein innerstädtisches Retreat. Ein Refugium im Herzen Wiens. Für alle, die sich nicht entscheiden können oder wollen.
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2. Fine Dining: Das Edvard ist ein Pflichtbesuch. In den Händen von Paul Gamauf und seinem Team fühlt man sich bestens aufgehoben und auch auf Lebensmittelbeschränkungen wird vorbildlich eingegangen.
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3. Der Stil: Nicht nur Architekturfans (innen wie außen) dürften beim Besuch des Hotels die Augen übergehen. Der Glanz vergangener Zeiten wurde gekonnt ins 21. Jahrhundert gehoben, ohne dabei angestaubt zu wirken.
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Photocredits: Anantara Hansen Vienna Anantara_Palais Hansen Vienna/© Minor Hotels
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