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Villa Pétrusse
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1 Av. Marie-Thérèse 2132 Luxemburg, Luxemburg
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getestet von Kirsten Bungart
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Der erste Eindruck
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Mitten in der Stadt und trotzdem im Grünen wohnen – klingt nach Wunschdenken? Nicht in Luxemburg! Dort versteckt sich die Villa Pétrusse wie ein kleines Stadtgeheimnis im Park, direkt am idyllischen Fluss Pétrusse. Gleichzeitig ist die quirlige Altstadt mit ihren Unesco-Welterbestätten und Luxusboutiquen nur ein paar Schritte und einen Schaufensterbummel entfernt. Ein Zuhause auf Zeit, das sich anfühlt wie: Tür zu, Welt aus. Geschäftiges Treiben? Bleibt draußen.
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Wer von der Straße durch das hohe, schmiedeeiserne Tor in den kleinen Innenhof tritt, schaltet automatisch einen Gang runter. In der Lobby warten dezente Klänge, dunkles Holz trifft auf Gold und Glas, alles elegant, aber kein bisschen steif. i-Tüpfelchen: die beeindruckende Professionalität und Herzlichkeit des unfassbar serviceorientierten Teams. Spätestens wenn der Autoschlüssel fürs Valet Parking über die Theke gereicht wird, lässt man auch die Alltagsgedanken zurück, und es bleibt nur dieses wohlige Gefühl, angekommen zu sein.
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Wer wohnt hier?
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Wer hier residiert, ist definitiv auf der Suche nach dem besonderen Ambiente, nach der privaten Adresse statt Hotelkomplex, ohne auf außergewöhnlichen Komfort und erstklassigen Service verzichten zu wollen. Egal ob für den City Trip mit Freunden, ein Pärchen-Getaway oder die Business Base. Entdecker spazieren in ein paar Minuten in die historische Stadt und lassen einen ereignisreichen Tag im Salon Bourbon bei einem Glas Wein oder Cocktail ausklingen. Wer abschalten will, lauscht im Park einfach dem Vogelgezwitscher oder schlendert durch grüne Oasen an der Pétrusse entlang. Feinschmecker und Weinliebhaber checken nicht selten nur für das Restaurant Le Lys ein, das sternewürdige Kreationen in mehreren Gängen kredenzt. Oder für ein spektakuläres Wine Tasting im historischen Weinkeller.
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Gut geschlafen?
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Ganz ehrlich: Nur zum Schlafen sind die 18 bis 50 Quadratmeter großen Rückzugsorte des Relais & Châteaux Hotels fast zu schade. Bei der Renovierung der 19 Zimmer sowie der drei Suiten (inklusive persönlichem Butler!) wurde sensibel auf die Erhaltung der Architektur und Geschichte des ehemaligen Privathauses geachtet, ohne dabei auf zeitgemäßes Design zu verzichten.
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Edle Materialien wie Bronze, Marmor, Keramik, Leder und gemütliche helle Stoffe sorgen für den Wohlfühl-Vibe, Blickfang aller Zimmer sind die Reproduktionen der Aquarelle des luxemburgischen Malers Sosthène Weis. Die Ausstattung ist kompromisslos komfortabel, von Bädern mit Regendusche bis zu technischen Details wie USB-Anschlüssen, Dimmern und elektrischen Rollos und Stores (die wirklich komplett verdunkeln!).
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Unser Tipp: Die Signature Garden Zimmer, die einen unschlagbaren Ausblick in den Garten und das Pétrusse-Tal eröffnen. Ist man dort erst einmal in die gemütliche Sitzecke gesunken, wird der innere Schweinehund bei der Frage »Stadtbummel oder sitzenbleiben?« erstaunlich laut.
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Der Wellnessfaktor
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Mehr Rückzug von der Welt mitten in einer Großstadt geht kaum. Hinter dem Tor der Villa Pétrusse wird der Alltag höflich ausgeladen – was bleibt, ist Ruhe. Und zwar echte. Die wenigen Geräusche: leise Stimmen, dezente Musik, mehr nicht. Wer nach einer Auszeit an diesem magischen Ort noch gestresst nach Hause fährt, sollte seine Beziehung zum Wort »Entspannung« grundsätzlich überdenken.
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Besonders zelebriert wird das Runterkommen dabei im kleinen, feinen Spa des Boutiquehotels. Hier dreht sich alles um das Wohl von Geist und Körper: Gesichts- und Körperbehandlungen mit ganzheitlichen Ritualen von Susanne Kaufmann und Abigail Bianconi – etwa das »Forest De-Stress Ritual« oder das »Hibernation Sleep Ritual« – fahren Stress runter und die Energie wieder hoch. Kleiner Wermutstropfen: Das Spa öffnet nur von Freitag bis Sonntag.
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Bauchgefühl
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Vom exzellenten Frühstück über zwanglosen Lunch und »Kaffi an Kuch« im lichtdurchfluteten Bistro »Le Ciel« bis zum Fine Dining im historischen Salon – hier wird Kulinarik bis ins kleinste Detail zelebriert.
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Der Tag startet am sehr feinen Buffet mit frischen Produkten aus der Region. Abends übernimmt dann das Restaurant »Le Lys« die gastronomische Bühne. In historischem Ambiente serviert der gebürtige Luxemburger Kim de Dood, der bei seinen kulinarischen Streifzügen durch Asien im Restaurant »Saint-Pierre« in Singapur zwei Sterne erkochte, ein modernes Degustationsmenü in vier, sechs oder acht Gängen: luxemburgische Klassiker mit asiatischen Aromen, immer auch mit pflanzlicher Option und dem passenden Wein.
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Wer nicht auf die edlen Tropfen aus dem Weinkeller besteht, sollte das Tea Pairing probieren, das in Zusammenarbeit mit Tee-Sommelière Kiona Malinka kreiert wurde.
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Das besondere Etwas
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Keine Frage, Architektur und Ambiente! Ein Ort wie dieser, der seine Gäste zurück ins 19. Jahrhundert katapultiert, ohne dabei altmodisch oder verstaubt, sondern geradezu erfrischend modern zu wirken, findet sich wohl nur selten.
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Auch nach der aufwendigen Restaurierung der vom luxemburgischen Architekten Pierre Kemp erbauten prachtvollen Villa ist die Seele des Hauses noch immer deutlich zu spüren, am eindrucksvollsten wohl im Salon Marie-Thérèse mit seinem überwältigenden Setting aus riesigen Gemälden mit Naturszenen, glitzernden Kronleuchtern, reich verzierten Stuckdecken, Golddekor und monumentalem Kamin.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Luxuriöser Ruhepol in lebendiger Kultur: Die Villa Pétrusse bietet ein komfortables Zuhause mitten in der Metropole und ist das perfekte Stadtrefugium für alle, die erstklassig umsorgt sein wollen. Die Unesco-Welterbestätten Luxemburgs, wie die Altstadt mit dem Großherzoglichen Palast und die Festungsanlagen sind nur wenige Schritte entfernt. Tipp: Unbedingt eine Stadtführung buchen, die zu den geschichtlichen Highlights und spektakulären Aussichtspunkten der Oberstadt führt.
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2. Sensationelle Kulinarik: Die Liebe geht hier definitiv durch den Magen! Wer hier residiert, sollte deshalb auf jeden Fall auch ein Abendessen im Restaurant »Le Lys« buchen. Egal, ob als Vier-, Sechs- oder Achtgang-Menü, mit passender Wein- oder Teebegleitung - bei Feinschmeckern und Fine-Dining-Fans bleiben bei den saisonal inspirierten Teller-Kunstwerken von Chef Kim de Dood in Sachen Genussmomente garantiert keine Wünsche offen. Tipp: Frühzeitig einen Tisch reservieren, denn das kulinarische Erlebnis ist meist auf Wochen im Voraus ausgebucht!
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3. Historischer Weinkeller: Absolutes Must See ist der historische Weinkeller. Die Villa Pétrusse wurde auf den historischen Kasematten der Festung Luxemburg errichtet, die einst ein riesiges Tunnelsystem unter der Stadt bildeten und bis zu 10.000 Soldaten Schutz boten. Teile der Tunnel unter dem Hotel sind noch zugänglich, in ihnen lagern rund 400 erlesene Flaschen Wein unter idealen Bedingungen. In dieser faszinierenden Atmosphäre offeriert der Chef-Sommelier auch Weinverkostungen oder Meisterklassen.
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Photocredits: Villa Pétrusse/Tristan Auer/Amaury Laparra
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