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W Sardinia – Poltu Quatu
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Poltu Quatu 07021 Baia Sardinia, Sardinien, Italien
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Der erste Eindruck
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Der Name verrät schon alles: Poltu Quatu heißt im alten Sardisch »versteckter Hafen«, und genau so fühlt sich die Ankunft an. Ein natürlicher Fjord an der Nordostküste, zwischen Porto Cervo und Baia Sardinia, eingerahmt von windgeformten Granitfelsen, üppiger Vegetation und Wasser, das die Farbe wechselt, je nachdem, wie das Licht steht.
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Mittendrin: weiß getünchte Gebäude, die sich die Klippe entlangziehen und Pool samt WET Deck umschließen. Das Design stammt vom Studio Meyer Davis, denselben kreativen Köpfen, die schon das W Rome gestalteten. Ihr Zugang war narrativ statt dekorativ. Sie beobachteten, wie sich das Licht über dem Yachthafen von Sonnenaufgang bis Abendrot verändert, und wählten Materialien, die darauf reagieren.
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Am Eingang wartet eine markante W-Skulptur des sardischen Künstlers Nicola Filia aus Stahl und Ton. Verwitterter Stahl für die zerklüfteten Felsen, rissiger Lehm für die Fragilität der Insel. Ein Statement und Hingucker noch vor dem Check-in.
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Wer wohnt hier?
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Das W zieht Gäste an, die Urlaub als Rhythmuswechsel verstehen. Morgens Yoga mit Meerblick, nachmittags Aperitivo am Pool zu DJ-Sounds, abends Live-Musik in der W Lounge. Wer um zehn schlafen möchte, könnte hier falsch sein, muss aber nicht. Das W ist keine Partyhochburg, aber es ist der Inbegriff von Lebensfreude. Wer bis zwei tanzen will, ist hier goldrichtig. Aber auch die Urlaubs-Couch-Potatoes fühlen sich hier wohl. Genauso wie kreative Netzwerker und Designverliebte sowieso. Und alle, die den legendären »Whatever/Whenever«-Service kennen und schätzen, jenes Markenversprechen, das jede Sonderbitte als Selbstverständlichkeit behandelt.
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Kurzum: Menschen mit einem Faible für Inszenierung, die trotzdem echtes sardisches Handwerk erkennen wollen. Die abends kein Programm brauchen, weil das Hotel selbst eines ist. Die zwischen Granitfelsen und smaragdgrünem Meer nicht zur Ruhe kommen möchten, sondern eventuell auch in Fahrt.
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Gut geschlafen?
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157 Zimmer und Suiten sind bewusst ruhiger gehalten als die lebhaften öffentlichen Bereiche. Sand- und Meeresfarbtöne, runde Formen, weiche Texturen, alles greift die Insel auf, ohne sie zu imitieren. Ein Blickfang: das maßgefertigte Kopfteil aus Keramik, dazu eine Wandverkleidung, die von der prähistorischen Nuraghen-Zivilisation inspiriert ist.
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Kunst hängt hier nicht zur Zierde, sondern wird kuratiert. Das Atelier Kooness stellte Werke sardischer Künstler zusammen, darunter Keramik von Walter Usai, Wandteppiche von Fabrizio Sanna und Gemälde von Cinzia Murgia. In jedem Zimmer zusätzlich Luftaufnahmen des Fotografen Giuseppe Chironi. Ein galerieartiges Erlebnis, das trotzdem bodenständig bleibt.
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Die Königsklasse: zwei Penthouse-Suiten mit großer Außenterrasse, Privatpool, voll ausgestatteter Küche und Bar. Sardische Landschaft inklusive, Rückzug garantiert.
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Der Wellnessfaktor
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Wellness im W bedeutet nicht Flüsterton und Kräutertee, sondern Energie. Herzstück ist das AWAY Spa, ergänzt vom FIT, dem rund um die Uhr geöffneten Fitnesscenter mit Technogym-Ausstattung. Wer um drei Uhr nachts trainieren möchte, findet das Licht bereits an.
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Das eigentliche Konzept spielt sich draußen ab. Yoga bei Sonnenaufgang mit Blick aufs Meer, belebende Power Walks entlang der Marina, Bewegung im Takt der Insel statt gegen ihn. Das WET Deck spiegelt mit terrassenförmigen Pools und lässigen Cabanas die skulpturale Schönheit der Granitfelsen wider und verwandelt entspannte Nachmittage nahtlos in lebhafte Abende.
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Und wer den Kopf wirklich frei bekommen will, nimmt vom hoteleigenen Yachthafen ein Speedboot Richtung La-Maddalena-Archipel. Küstenlandschaft als Reset-Knopf.
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Bauchgefühl
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Kulinarik wird hier als Slow Dining zelebriert, tief verwurzelt in sardischer Tradition und modern neu gedacht. Verantwortlich zeichnen Küchenchef Antonio Bitetto und der preisgekrönte Konditor Fabrizio Fiorani, dessen verspielte Signature-Desserts im interaktiven Dolce Room im Rampenlicht stehen. Wem schon mal Cédric Grolet bei Instagram begegnet ist, darf sich hier auf die Mini-Versionen freuen, die in der Tat, unglaublich lecker sind. Also sich im Dolce Room schon mal eine Fake-Erdnuss in den Mund zu stecken, kann als fataler Fehler für die Figur enden, weil man den Raum einfach nicht mehr verlassen möchte. Zur Eröffnung hat Fabrizio eine frei stehende Badewanne mit Tiramisu gefüllt. Ja, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und auch das Tiramisu war zum »Reinlegen« gut.
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Der Star am Wasser heißt TANIT, benannt nach der antiken Fruchtbarkeitsgöttin und der Meeresgöttin, die auf Sardinien seit jeher verehrt wird. Täglich zum Frühstück und Abendessen geöffnet, serviert das Restaurant fein interpretierte sardische Seafood-Küche unter einem Dach aus geflochtenem Stroh, umgeben von warmem Terrakotta und poliertem Nickel. Beachclub-Atmosphäre herrscht hier. Also locker cool und ein Hauch von Eleganz.
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Abends gehört die Bühne der W Lounge und dem WET Deck. Handgemixte Cocktails, kuratierte DJ-Sets und Live-Musik verschmelzen zu jener unermüdlichen Energie, für die die Marke bekannt ist.
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Das besondere Etwas
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Der W Beach Club liegt nicht am Hotel. Er liegt in einer Bucht, zu der keine Straße führt. Kein Shuttle, keine Abkürzung, kein Parkplatz: Wer hin will, steigt ins Boot. Genau das unterscheidet ihn von den Strandclubs der Costa Smeralda, vor denen sich ab mittags die Zufahrten stauen.
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Die Überfahrt gehört bereits zum Erlebnis. Windgeformte Granitfelsen ziehen vorbei, das Wasser wechselt von Türkis zu Tiefblau, und mit jeder Minute wird klarer, dass hier später niemand zufällig vorbeispaziert. Am Ziel warten Sonnenliegen, Cocktails und jene Art von Abgeschiedenheit, die sonst Privatinseln vorbehalten bleibt. Einfach nur Wow! Wahrscheinlich heißt es deswegen W.
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3 gute Gründe, dort zu buchen
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1. Design mit Wurzeln: Kein austauschbares Luxushotel, sondern ein Haus, in dem jedes Detail von der Insel erzählt. Meyer Davis, frisch zur Designfirma des Jahres 2025 gekürt, arbeitete eng mit lokalen Handwerkern zusammen. Keramik von Luca Scassellati hinter der Rezeption, Kunstwerke sardischer Künstler in jedem Zimmer, Orosei-Marmor unter den Füßen. Wer Design liebt, wohnt hier in einer bewohnbaren Galerie.
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2. Aktivitäten: Ein versteckter Fjord zwischen Porto Cervo und Baia Sardinia, umgeben von Granitfelsen und kristallklarem Wasser. Vom hoteleigenen Yachthafen erreichen Gäste die spektakulärsten Küstenabschnitte des Mittelmeers, mit Schwimmstopps in versteckten Buchten, am La-Maddalena-Archipel oder auf der unberührten Insel Caprera. Die Costa Smeralda liegt direkt vor der Tür.
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3. Bonus: Das W Sardinia ist Teil von Marriott Bonvoy, dessen Portfolio über 30 Hotelmarken umfasst. Das bedeutet internationale Standards, digitale Services und die Möglichkeit, Bonvoy-Punkte zu sammeln oder einzulösen. Ein Aufenthalt zahlt sich also über das Erlebnis hinaus aus.
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© W Sardinia – Poltu Quatu
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