Im Jahr 2009 eröffneten Micky Rosen und Alex Urseanu in der Gutleutstraße das erste Roomers und mischten damit die Hotelszene Frankfurts auf. Das Stammhaus nahe dem Hauptbahnhof lebt von urbaner Unruhe – und das Team von reisen EXCLUSIV liebt das Haus in Baden-Baden! Das neue ParkView sucht jetzt die andere Seite Frankfurts: alter Baumbestand, Gründerzeitvillen, die gelassene Eleganz des Westends. Die Handschrift der Marke nimmt es trotzdem mit, von der Barkultur bis zum Design.

Rendering: Lissoni & Partners
Wo liegt’s? Das Hotel liegt am Grüneburgweg im Westend, mit dem Grüneburgpark direkt vor der Tür. Die Familie Rothschild ließ den Park im 19. Jahrhundert als englischen Landschaftsgarten anlegen. Heute umfasst er 29 Hektar samt koreanischem Garten. Nebenan liegt der Palmengarten, wenige Schritte weiter liegt der Campus Westend der Goethe-Universität. Die U-Bahn-Station Westend erreichen Gäste zu Fuß in rund zehn Minuten. Zum Hauptbahnhof braucht das Taxi etwa zehn Minuten, zum Flughafen rund zwanzig.

Rendering: Lissoni & Partners
Wie viele Zimmer? Auf 19 Etagen verteilen sich 136 Zimmer und Suiten. Bodentiefe Fenster rahmen je nach Lage den Park, den Palmengarten oder die Bankentürme ein. Das Interieur stammt vom Mailänder Designer Piero Lissoni, der schon das Roomers Baden-Baden gestaltete. Er arbeitet mit warmen Texturen, edlen Materialien und skulpturalen Elementen.
Ein Turm mit Vorgeschichte
Was steckt hinter dem Haus? Das »Hochhaus am Park« entstand 1975 als Bürogebäude aus zwei versetzten, miteinander verbundenen Türmen. Nach langem Leerstand entkernten die Eigentümer das Ensemble und gaben ihm eine neue Fassade. Den Entwurf lieferte das Frankfurter Büro KSP Engel. Im höheren Turm liegen heute Eigentumswohnungen, im niedrigeren das Hotel. Gleich am Empfang setzt Tobias Rehberger den ersten Akzent. Der Frankfurter Künstler lehrt an der Städelschule und hängt hier eine großformatige Arbeit in die Lobby.

Rendering: Lissoni & Partners
Wo essen und trinken? Im Erdgeschoss öffnet das Restaurant »Golden Phoenix«. Das Konzept stammt vom bekannten Berliner Gastronomen The Duc Ngo und interpretiert die klassische chinesische Küche neu. Die Lobby Bar begleitet den Tag vom ersten Espresso bis zum letzten Drink. Im 17. Stock liegt die »Oneseven Bar«, deren Name die Etage verrät. Hier mischen sich Hotelgäste und Frankfurter bei Musik, wechselndem Programm und Blick über die Stadt.
Spa im Himmel, Mode im Haus
Was kann man unternehmen? Eine Etage über der Bar liegt der Roomers Spa. Sauna, Hammam, Whirlpool und Cold Plunge öffnen den Blick auf Skyline, Park oder Palmengarten. Dazu kommen Treatments und Longevity-Anwendungen. Das Fitnessstudio steht rund um die Uhr offen. Wer lieber draußen läuft, findet die Joggingrunde im Park vor der Tür. Außerdem zieht der Frankfurter Modestore HAYASHI mit einem Boutique-Space ins Haus. Er zeigt wechselnde Edits aus Fashion, Accessoires und Design, ergänzt um Pop-ups und Kooperationen.

Rendering: Lissoni & Partners
Highlight des Hotels? Die Lage zwischen zwei Frankfurts. Morgens liegt der Rothschild-Park unter dem Fenster, abends die Skyline vor dem Glas in der Oneseven Bar. Dazu der Spa im 18. Stock, der die Stadt aus einer Höhe zeigt, die sonst Bankern vorbehalten bleibt.
Was kostet der Spaß? Offizielle Einstiegspreise nennt das Hotel noch nicht. Buchungsportale zeigen Raten ab rund 380 Euro pro Nacht.
Reservierungen laufen über roomers-hotels.com.


