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Castel Badia: Herbst im Klosterschloss

Im Herbst duftet es im Klostergarten von Castel Badia nach Salbei, Ringelblume und Melisse. Über St. Lorenzen im Pustertal beginnt im ehemaligen Benediktinerinnenkloster die Heilkräuter-Ernte, und aus den Kräutern entstehen die Spa-Rituale in alten Klosterzellen. Seit Dezember 2025 ist das über 1.000 Jahre alte Schloss ein Fünf-Sterne-Hotel mit Geschichte und Glamour.

Morgens hängt der Nebel noch über dem Pustertal, während die Sonne schon die Mauern auf dem Burghügel wärmt. Wo einst die Äbtissinnen ihre Heilpflanzen zogen, schneiden heute Gärtner Kräuter für Öle und Aufgüsse, und die Lärchen an den Hängen färben sich langsam gold.

Wo liegt’s? Das Schloss, vielen auch als Sonnenburg bekannt, thront auf einem Hügel oberhalb von St. Lorenzen im Pustertal in Südtirol, im Herzen der Dolomiten. Bis zum Skigebiet Kronplatz sind es rund fünf Autominuten. Hinter dem Projekt stehen Hotelier Aldo Melpignano, die Kronplatz Group sowie die Familien Gasser und Knötig.

Wie viele Zimmer? 28 Zimmer und Suiten verteilen sich auf das historische Schloss, dazu kommt ein eigenständiges Chalet.

Ein Zimmer im Castel Badia in St. Lorenzen.

Foto: Castel Badia

Was verspricht das Interieur? Im Castel Badia verschmilzt Vergangenheit mit Gegenwart. Das Architekturbüro Null17 hat bei der Restaurierung mittelalterliche Fenster und originale Fresken erhalten, das Pariser Studio Droulers die Räume eingerichtet. Gäste wohnen in zeitgenössischer alpiner Ästhetik: viel Naturholz, warme Dolomitenfarben und feine Samtstoffe.

Die Zimmer sind großzügig geschnitten, das kleinste misst 38 Quadratmeter. Die Fenster gehen auf das Tal, den Innenhof oder das Dorf. Viele Badezimmer haben eine Panoramabadewanne, eine private Sauna oder ein eigenes Hamam.

Foto: Castel Badia · Foto Castel Badia

Und dann ist da noch das 167 Quadratmeter große Chalet, nur wenige Meter vom Schloss entfernt. Das dreigeschossige Hideaway im Grünen hat eine Terrasse, einen Panoramablick und einen privaten Garten.

Weitere Highlights des Castel Badia

Wo essen und trinken? In der Stube Badia wärmt ein historischer Kachelofen, auf den Tisch kommen Aromen und Traditionen der Region. Für den großen Abend gibt es den Chef’s Table als Fine-Dining-Erlebnis in kleiner Runde. Küchenchef Alberto Toè hat zuvor für Andreas Caminada und Norbert Niederkofler gekocht.

Restaurant im Castel Badia in Südtirol.

Foto: Castel Badia

Was gibt’s im Herbst? Siebzehn Gärten umgeben das Schloss, darunter ein historischer Apothekengarten. Im Kräutergarten, den einst die Äbtissinnen des Klosters bewirtschafteten, läuft jetzt die Herbsternte. Was dort wächst, landet in den Signature-Ritualen des Spa. Draußen locken Wanderwege durch goldene Lärchenwälder, Mountainbike-Touren, Golf und die Bergseen des Pustertals.

Was in der Umgebung unternehmen? Ab Dezember warten am Kronplatz 120 Pistenkilometer. Das Messner Mountain Museum Corones und LUMEN, das Museum für Bergfotografie, liegen direkt am Gipfel. Langweilig wird’s hier sicher nicht.

Highlight des Hotels? Ganz klar: das Spa! Es zieht sich entlang eines unterirdischen Korridors mit romanischen Gewölben, umgeben von jahrhundertealten Steinmauern. Gäste schwimmen im beheizten Innenpool und im Außenpool mit Blick auf die Dolomiten. Dazu kommen Saunen innen und außen, eine Eisdusche, ein Dampfbad, ein Hamam und ein Fitnessraum.

Das Spa des Castel Badia mit romanischen Gewölben.

Foto: Castel Badia

Die vier Behandlungsräume für Massagen und Peelings liegen in ehemaligen Klosterzellen. Wo früher Nonnen beteten, duftet es heute nach Kräuterölen aus dem eigenen Garten. Das nennen wir mal wirklich außergewöhnlich!

Was kostet der Spaß? Übernachtungen beginnen bei 550 Euro pro Nacht. Das Castel Badia gehört zu The Leading Hotels of the World und steht auf der Hot List 2026 des Condé Nast Traveler.

Pool mit Frau im Castel Badia

Foto: Castel Badia

Weitere Infos und Buchungsoptionen gibt es auf der Website des Castel Badia.

Häufige Fragen

Wo liegt das Castel Badia?
Das Schloss thront auf einem Hügel oberhalb von St. Lorenzen im Pustertal in Südtirol. Bis zum Skigebiet Kronplatz sind es rund fünf Autominuten.
Ist Castel Badia die Sonnenburg?
Ja, Castel Badia ist der italienische Name der Sonnenburg bei St. Lorenzen. Das über 1.000 Jahre alte Schloss war lange ein Benediktinerinnenkloster.
Wann hat das Castel Badia eröffnet?
Das Hotel hat im Dezember 2025 nach einer umfassenden Restaurierung eröffnet. Verantwortlich waren das Architekturbüro Null17 und das Interior-Studio Droulers.
Wem gehört das Castel Badia?
Hinter dem Projekt stehen der Hotelier Aldo Melpignano, die Kronplatz Group sowie die Familien Gasser und Knötig.
Wie viele Zimmer hat das Castel Badia?
Das Haus hat 28 Zimmer und Suiten im historischen Schloss sowie ein eigenständiges Chalet mit 167 Quadratmetern. Das kleinste Zimmer misst 38 Quadratmeter.
Was kostet eine Nacht im Castel Badia?
Übernachtungen beginnen bei 550 Euro pro Nacht.
Was ist das Besondere am Spa?
Das Spa liegt entlang eines unterirdischen Korridors mit romanischen Gewölben, die Behandlungsräume sind ehemalige Klosterzellen. Die Signature-Rituale arbeiten mit Heilkräutern aus dem eigenen Klostergarten.
Wo kann ich im Castel Badia essen?
In der traditionellen Stube Badia mit historischem Kachelofen oder beim Chef's Table als Fine-Dining-Erlebnis in kleiner Runde.
Was bietet das Castel Badia im Herbst?
Im Herbst läuft die Heilkräuter-Ernte im Klostergarten, einem von 17 Gärten rund um das Schloss. Rundherum laden Wanderwege, Mountainbike-Touren, Golfplätze und Bergseen des Pustertals ein.
Welche Auszeichnungen hat das Castel Badia?
Das Hotel gehört zu The Leading Hotels of the World, ist Virtuoso Preferred Partner und steht auf der Hot List 2026 des Condé Nast Traveler.
Jana Freiberger
Jana fühlt sich dort wohl, wo das Leben pulsiert. Kapstadt, New York, Tokio. Je größer die Stadt, desto größer die Vorfreude. Und desto größer die Auswahl an Restaurants! Die Saarländerin liebt gutes Essen und reserviert lange bevor’s losgeht. Bei so viel Amore für Food überrascht es nicht wirklich, dass sie ihren Wohnsitz ab und an ins Zentrum des guten Geschmacks verlegt – nach Italien.