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Foto: Susanne Baade/Allgäu GmbH
Sport

Yoga im Allgäu: Aus diesen 5 Gründen geht Abschalten hier besonders gut

Wir neigen ja gerne dazu, uns auf der Suche nach Glücksmomenten in großen Plänen zu verheddern. Dabei braucht es dafür manchmal nicht mehr als eine weiche Yoga-Matte und die beeindruckende Allgäuer Natur. Wir verraten dir, warum du in der Region im Süden Deutschlands besonders gut zur Ruhe kommst. 

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1. Fokus auf Präsenz statt Leistung

Der wichtigste Punkt zuerst. Bei Yoga im Allgäu soll es in erster Linie darum gehen, wieder zu sich zu finden. Der Fokus liegt auf Achtsamkeit, nicht auf Fitness. Alles, was du tun musst: hinsetzen, atmen, ankommen. »Die Frische und Kühle der Luft im Allgäu sind nicht nur angenehm – sie werden Teil der Übung. Schritt für Schritt verbindest du dich mit deinem Atem, mit der Landschaft und schließlich mit dir selbst«, so Yoga-Lehrerin Karina Boehnki, die im Allgäu Kurse gibt.

2. Kostenlose Angebote

Eine Frau macht Yoga auf einer Wiese.

Foto: Laura Schröder/Allgäu GmbH

Yoga im Allgäu muss nicht teuer sein. Im Kurpark in Fischen, im Oberstaufer Park oder im Grönenbacher Kurpark sind die Einheiten sogar kostenlos! Und zwar sowohl für Beginner, als auch für Fortgeschrittene. Wer also seine Reisekasse schonen möchte, ist hier genau richtig.

Es gibt auch die Möglichkeit, die Übungen mithilfe von Videos alleine im Hotelzimmer durchzuführen. Eine Playlist mit kurzen Einheiten findest du auf der Website der Allgäu GmbH.


Hier geht’s zu unserem Hotel-der-Woche-Podcast über das Sonnenalp Resort in Ofterschwang im Allgäu.


3. Yoga-Hotels mit Tradition

Es gibt im Allgäu auch mehrere Hotels, die sich auf Yoga spezialisiert haben:

– Die Allgäu Sonne mit ihrer Sportwoche »Auszeit mit Yoga & Ayurveda«,

– das Hubertus Mountain Refugio mit monatlichen Retreats,

– das Gesundheitshotel König mit YoPi (Yoga & Pilates) und Klangschalen,

– das Naturhotel Chesa Valisa mit täglichen Yoga-Einheiten mit Blick auf die Berge

– sowie die Rosenalp mit ganzheitlichem Wellness-Ansatz.

4. Yoga auf dem See

Eine Frau macht Yoga auf einem SUP auf dem Forggensee.

Foto: Erika Duerr/Allgäu GmbH

Es ist ein Trend, den viele von uns schon beim Spaziergang am See beobachtet oder sogar schon selbst mitgemacht haben: Yoga auf einem SUP. Im Allgäu gibt es dieses Angebot, das vor allem die Tiefenmuskulatur trainiert, am Forggensee und am Großen Alpsee.

Wem das zu viel Action ist, der kann natürlich auch ganz oldschool seine Matte am Ufer ausbreiten – ganz ohne Angst, bei einer falschen Bewegung ins Wasser zu fallen.

5. … und in den Bergen

Besser kann der Ausblick beim Yoga kaum sein: Der Hirschberg bei Bad Hindelang ragt stolze 1.479 Meter in die Höhe und bietet allen Yogis und Yoginis einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Gipfel und den Himmel, der hier ganz nah zu sein scheint.

»Anspannung, Leistungsdruck und Zeitdichte haben uns zu Getriebenen gemacht. Darunter leiden die Menschen. Denn im tiefsten Inneren unserer Seele vermissen wir die Verbindung zur Natur«, sagt Bergführer Ludwig Stockinger, der Wandern und Yoga verbindet.

Häufige Fragen

Warum ist Yoga in der Natur so beliebt?
Yoga unter freiem Himmel verbindet Bewegung mit Naturerlebnissen. Viele Menschen empfinden die frische Luft und die ruhige Umgebung als besonders entspannend. Das kann helfen, Stress abzubauen und den Alltag hinter sich zu lassen.
Welche Ausrüstung braucht man für Yoga im Freien?
Eine rutschfeste Yogamatte oder ein großes Handtuch reichen meist aus. Je nach Wetter sind Sonnenschutz, eine Trinkflasche und bequeme Kleidung sinnvoll. An kühleren Tagen empfiehlt sich eine leichte Jacke oder Decke für die Entspannung am Ende der Einheit.
Wann ist die beste Tageszeit für Yoga in der Natur?
Besonders angenehm sind die frühen Morgenstunden oder der Abend. Dann sind die Temperaturen meist milder und die Sonne weniger intensiv. Außerdem sind viele Orte dann besonders ruhig.
Jana Freiberger
Jana fühlt sich dort wohl, wo das Leben pulsiert. Kapstadt, New York, Tokio. Je größer die Stadt, desto größer die Vorfreude. Und desto größer die Auswahl an Restaurants! Die Saarländerin liebt gutes Essen und reserviert lange bevor’s losgeht. Bei so viel Amore für Food überrascht es nicht wirklich, dass sie ihren Wohnsitz ab und an ins Zentrum des guten Geschmacks verlegt – nach Italien.