1. Fokus auf Präsenz statt Leistung
Der wichtigste Punkt zuerst. Bei Yoga im Allgäu soll es in erster Linie darum gehen, wieder zu sich zu finden. Der Fokus liegt auf Achtsamkeit, nicht auf Fitness. Alles, was du tun musst: hinsetzen, atmen, ankommen. »Die Frische und Kühle der Luft im Allgäu sind nicht nur angenehm – sie werden Teil der Übung. Schritt für Schritt verbindest du dich mit deinem Atem, mit der Landschaft und schließlich mit dir selbst«, so Yoga-Lehrerin Karina Boehnki, die im Allgäu Kurse gibt.
2. Kostenlose Angebote

Foto: Laura Schröder/Allgäu GmbH
Yoga im Allgäu muss nicht teuer sein. Im Kurpark in Fischen, im Oberstaufer Park oder im Grönenbacher Kurpark sind die Einheiten sogar kostenlos! Und zwar sowohl für Beginner, als auch für Fortgeschrittene. Wer also seine Reisekasse schonen möchte, ist hier genau richtig.
Es gibt auch die Möglichkeit, die Übungen mithilfe von Videos alleine im Hotelzimmer durchzuführen. Eine Playlist mit kurzen Einheiten findest du auf der Website der Allgäu GmbH.
Hier geht’s zu unserem Hotel-der-Woche-Podcast über das Sonnenalp Resort in Ofterschwang im Allgäu.
3. Yoga-Hotels mit Tradition
Es gibt im Allgäu auch mehrere Hotels, die sich auf Yoga spezialisiert haben:
– Die Allgäu Sonne mit ihrer Sportwoche »Auszeit mit Yoga & Ayurveda«,
– das Hubertus Mountain Refugio mit monatlichen Retreats,
– das Gesundheitshotel König mit YoPi (Yoga & Pilates) und Klangschalen,
– das Naturhotel Chesa Valisa mit täglichen Yoga-Einheiten mit Blick auf die Berge
– sowie die Rosenalp mit ganzheitlichem Wellness-Ansatz.
4. Yoga auf dem See

Foto: Erika Duerr/Allgäu GmbH
Es ist ein Trend, den viele von uns schon beim Spaziergang am See beobachtet oder sogar schon selbst mitgemacht haben: Yoga auf einem SUP. Im Allgäu gibt es dieses Angebot, das vor allem die Tiefenmuskulatur trainiert, am Forggensee und am Großen Alpsee.
Wem das zu viel Action ist, der kann natürlich auch ganz oldschool seine Matte am Ufer ausbreiten – ganz ohne Angst, bei einer falschen Bewegung ins Wasser zu fallen.
5. … und in den Bergen
Besser kann der Ausblick beim Yoga kaum sein: Der Hirschberg bei Bad Hindelang ragt stolze 1.479 Meter in die Höhe und bietet allen Yogis und Yoginis einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Gipfel und den Himmel, der hier ganz nah zu sein scheint.
»Anspannung, Leistungsdruck und Zeitdichte haben uns zu Getriebenen gemacht. Darunter leiden die Menschen. Denn im tiefsten Inneren unserer Seele vermissen wir die Verbindung zur Natur«, sagt Bergführer Ludwig Stockinger, der Wandern und Yoga verbindet.

