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Luxus-Premiere in Costa Rica: JW Marriott eröffnet erstes All-inclusive-Resort

An Costa Ricas Pazifikküste wagt JW Marriott eine Premiere. Das neue JW Marriott Costa Elena verbindet All-inclusive mit großem Wellnessangebot, außergewöhnlich vielen Restaurants und viel Natur. Was unterscheidet das Resort vom klassischen Rundum-sorglos-Urlaub?

Das JW Marriott Costa Elena Resort & Spa hat am 6. Oktober 2026 eröffnet und markiert eine Premiere für die Luxusmarke: Es ist das weltweit erste All-inclusive-Resort von JW Marriott. Das Haus spricht allerdings lieber von »all-immersive«. Gemeint ist ein Konzept, bei dem neben Essen und Trinken auch Wellness, Kultur und Naturerlebnisse stärker in den Aufenthalt einbezogen werden sollen.

Abgeschiedene Bucht an Costa Ricas Pazifikküste

Wo liegt’s? Das Resort liegt oberhalb der Playa El Jobo an der nördlichen Pazifikküste Costa Ricas in der Provinz Guanacaste. Die vergleichsweise abgeschiedene Bucht und die tropische Landschaft bilden einen bewussten Gegenpol zu den touristisch stärker entwickelten Ferienorten weiter südlich. Fluggäste steuern den Daniel Oduber Quirós International Airport in Liberia an. Von dort führt die Fahrt weiter in den Norden Guanacastes.

JW Marriott Costa Elena mit Pool, Palmen und Meerblick bei Sonnenuntergang.

Foto: Marriott International

Wie viele Zimmer? Das JW Marriott Costa Elena verfügt über 415 Zimmer und Suiten. Sie sollen eher an großzügige private Ferienhäuser als an klassische Hotelzimmer erinnern und verfügen je nach Kategorie über Terrassen und separate Wohnbereiche. Einige Suiten im Erdgeschoss bieten direkten Zugang zu halbprivaten Swim-out-Pools. Darüber hinaus sind spezielle »Mindful Rooms and Suites« vorgesehen, die besonders auf Ruhe, Rückzug und Wohlbefinden ausgerichtet sein sollen.

Eine eigene Welt bildet der Griffin Club, den JW Marriott hier erstmals in einer neuen Generation seines Club-Konzepts umsetzt. Das »Resort im Resort« bietet unter anderem eine eigene Lounge, einen Pool mit Concierge-Service und einen privaten Strandbereich. Bereits vor der Anreise können Gäste ihre Wünsche zu Restaurants, Wellness und Aktivitäten mit einem persönlichen Concierge abstimmen.

Costa Ricas Natur bestimmt das Interieur

Was verspricht das Interieur? Verantwortlich für die Architektur ist Phiba by DCM, unterstützt von lokalen Architekten, Künstlern und Kunsthandwerkern sowie internationalen Designpartnern. Offene Räume, gerahmte Ausblicke und natürliche Materialien sollen die Landschaft Guanacastes möglichst weit ins Haus holen. Schon die Lobby greift die Kultur des Landes auf. Ihr handgefertigter »Walnut Lobby Oculus« ist als »Aura of Sibú« gedacht. Sibú ist eine Schöpferfigur in den indigenen Traditionen der Bribri und Cabécar und dient als wiederkehrende Inspirationsquelle für das Resort. Eine von Indiewalls kuratierte Kunstsammlung nimmt ebenfalls Bezug auf die Pazifikküste Costa Ricas und arbeitet mit lokal inspirierten Materialien und handgefertigten Werken.

Die Zimmer folgen einem wohnlichen, von Villen inspirierten Ansatz. Statt eines demonstrativ opulenten Luxusstils stehen großzügige Räume, Terrassen und die Verbindung nach draußen im Mittelpunkt. Besonders interessant sind die Swim-out-Suiten, bei denen sich der Wohnbereich unmittelbar zum Wasser öffnet. Die Mindful Rooms gehen noch einen Schritt weiter und sollen mit einer besonders ruhigen Gestaltung gezielt Rückzug und Erholung fördern.

Zimmer im JW Marriott Costa Elena Resort & Spa

Foto: Marriott International

Auch im Wellnessbereich verschwimmen Innen und Außen. Das eigens geschaffene Mindfulness House steht neben einem naturbelassenen Waldstück im Schatten eines heimischen Guanacaste-Baums. Offene Bereiche und natürliche Oberflächen sollen den Übergang zur Landschaft möglichst fließend gestalten.

15 Restaurants und Bars statt All-inclusive-Buffet

Wo essen und trinken? Kulinarisch zeigt sich am deutlichsten, wie JW Marriott das klassische All-inclusive-Prinzip neu interpretieren möchte. Die Bandbreite an Restaurants reicht von costa-ricanischer über italienische und mexikanische bis zu japanisch inspirierter Küche. Zutaten aus der Region und lokale kulinarische Traditionen sollen dabei den gemeinsamen Nenner bilden.

Im »Leal« wird Essen selbst zum Erlebnis. Das Restaurant widmet sich den Traditionen Guanacastes, Gäste können unter anderem eigenen Kaffee rösten. Außerdem wird ein Sieben-Gänge-Menü angeboten, das von den verschiedenen Provinzen Costa Ricas inspiriert ist. Im »Casado« dreht sich am holzbefeuerten Grill vieles um Meer und Feuer, während das »Puerto Limón« die afrokaribischen Aromen der costa-ricanischen Küste aufgreift.

Bar im JW Marriott Costa Elena mit großer rot-grüner Deckeninstallation und hellen Sitzgruppen.

Foto: Marriott International

Internationaler wird es im »Luciano« mit italienischer Pasta und costa-ricanischen Zutaten sowie im »Santos«, wo mexikanische Küche und traditionelle Techniken wie Nixtamalisation auf dem Programm stehen. Im »Namuyaki« bereiten Köche Teppanyaki zu, das »Boga« konzentriert sich auf rohe, von der Küste inspirierte Gerichte. Cocktails mit botanischem Schwerpunkt gibt es im »Borbón«.

Kurios wird es schließlich bei »LaGloria«. Die kleine Root-Beer-Bar erinnert an die Anfänge der Marriott-Geschichte: J. Willard Marriott eröffnete 1927 in Washington einen Root-Beer-Stand mit neun Plätzen. In Costa Rica kehrt diese Idee nun in luxuriöser Form zurück, mit hausgemachtem Root Beer, Craft-Sodas und amerikanischem Comfort Food. Einen Teil der Kräuter, essbaren Blüten, Früchte und Gemüse für Restaurants und Cocktails liefert zudem der eigene JW Garden.

Zwischen Pazifik, Dschungel und 17 Pools

Was kann man in der Umgebung unternehmen? Costa Elena eignet sich vor allem für Gäste, die Natur und Unternehmungen mit einem Resorturlaub verbinden möchten. Das Hotel organisiert unter anderem Kajaktouren, Wanderungen zum Sonnenuntergang, Naturtouren, Hochseefischen, Tauchausflüge und private Yachtcharter entlang der Pazifikküste. Wer das Resort gar nicht verlassen möchte, bekommt ebenfalls reichlich Wasser geboten. JW Marriott bezeichnet die Poollandschaft als die größte Costa Ricas: Insgesamt gibt es 17 Pools, darunter einen großen Infinitypool mit Blick auf den Pazifik.

Pool und beleuchtete Restaurantterrasse im JW Marriott Costa Elena in der Abenddämmerung.

Foto: Marriott International

Familien finden außerdem einen Family by JW Club mit Naturwanderungen, Yoga für Kinder, Meditation, kreativen Angeboten und abendlichem Storytelling. Ein wöchentlicher Nachtmarkt bringt Kunsthandwerker, lokale Küche, Musik und Tanz ins Resort.

Highlight des Hotels?Die eigentliche Besonderheit ist weniger ein einzelner Pool oder ein Restaurant als das Konzept selbst. Erstmals überträgt JW Marriott seine Luxuspositionierung auf ein vollständiges All-inclusive-Resort. Statt sich vor allem über unbegrenzt verfügbare Speisen und Getränke zu definieren, setzt Costa Elena auf 15 gastronomische Konzepte, Wellness, persönliche Betreuung und Aktivitäten mit Bezug zu Costa Rica. Die beeindruckendste Zahl liefert trotzdem die Poollandschaft: 17 Pools sind selbst für ein großes Luxusresort enorm.

All-inclusive-Luxus ab 900 Dollar pro Person

Was kostet der Spaß?Der Einstiegspreis liegt laut Marriott bei 900 US-Dollar pro Person und Nacht, berechnet bei Doppelbelegung. Damit kostet bereits die günstigste Variante für zwei Personen ab 1.800 US-Dollar pro Nacht. Dabei handelt es sich allerdings um einen Startpreis. Zimmerkategorie, Reisezeit und insbesondere ein Aufenthalt im exklusiveren Griffin Club können den Preis entsprechend nach oben treiben.

Weitere Informationen und Buchung auf der Website des JW Marriott Costa Elena Resort & Spa.

Häufige Fragen

Wofür ist Guanacaste bekannt?
Guanacaste im Nordwesten Costa Ricas ist vor allem für seine Pazifikstrände, tropischen Trockenwälder, Vulkane und Nationalparks bekannt. Zu den beliebtesten Zielen gehören die Strände von Tamarindo und Nosara sowie der Nationalpark Rincón de la Vieja mit Vulkanlandschaften und heißen Quellen. Die Region besitzt außerdem ausgedehnte Feuchtgebiete und Schutzgebiete.
Wann ist die beste Reisezeit für Guanacaste?
Für einen Badeurlaub eignet sich besonders die Trockenzeit von Dezember bis April. Dann fällt in Guanacaste vergleichsweise wenig Regen. Von Mai bis November dauert die grüne Jahreszeit, in der die Landschaft üppiger wird und mit häufigeren Niederschlägen zu rechnen ist. Im Juli und August sorgt der sogenannte »Veranillo« häufig für eine etwas trockenere Phase.
Wie kommt man aus Deutschland zum JW Marriott Costa Elena?
Von Deutschland gibt es derzeit keinen Nonstop-Flug nach Liberia in Costa Rica. Ab Frankfurt bietet sich beispielsweise eine Verbindung mit Umstieg in Zürich an. Edelweiss fliegt von dort nach Liberia, auf dem Hinflug allerdings mit Zwischenstopp in San José. Alternativ führen Verbindungen etwa über die USA oder Kanada nach Liberia. Vom Daniel Oduber Quirós International Airport sind es anschließend noch rund 80 Kilometer bis zum JW Marriott Costa Elena. Für die Fahrt zum Resort sollte man etwa eineinhalb Stunden einplanen.
Welche Reiseveranstalter bieten das JW Marriott Costa Elena Resort & Spa an?
Das neue Resort ist bereits bei deutschen Reiseveranstaltern buchbar. DERTOUR bietet das JW Marriott Costa Elena sowohl als reinen Hotelaufenthalt als auch zusammen mit Flug an. Auch TUI hat das All-inclusive-Resort im Programm. Da sich Veranstalter und Angebote ändern können, lohnt sich vor der Buchung ein aktueller Preisvergleich.
Frank Störbrauck
Brasilien ist sein Ding. Hier feiert Frank gerne ausgelassene Strandpartys bis tief in die warme Nacht. Klar, die Copacabana ist dafür in aller Munde, ihn zieht es allerdings viel lieber nach Salvador, wo die Strände nicht weniger traumhaft sind. Pluspunkt dort: Die Partys sind kleiner und mit den Locals kommt man schneller ins Gespräch.