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Venedigs berühmtestes Hotel ist zurück: So luxuriös ist das neue Danieli

Mitten in Venedig beginnt für eines der berühmtesten Hotels der Welt ein neues Kapitel. Das historische Danieli empfängt seine ersten Gäste als Four-Seasons-Hotel und verbindet venezianische Geschichte mit zeitgemäßem Luxus. Was sich hinter der aufwendigen Restaurierung verbirgt, zeigt ein Blick ins Innere.

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Wo liegt’s? Das Danieli, Venezia, A Four Seasons Hotel liegt direkt an der Riva degli Schiavoni, nur wenige Schritte vom Markusplatz entfernt. Die historische Uferpromenade zählt zu den begehrtesten Adressen Venedigs. Von der berühmten Dachterrasse reicht der Blick über die Lagune bis zur Insel San Giorgio Maggiore.

Wie viele Zimmer? Zum Start verfügt das Hotel über 120 Zimmer und Suiten. Nach Abschluss der Restaurierung des Palazzo Danieli Excelsior soll das Haus im Jahr 2027 auf 168 Zimmer und Suiten wachsen.

Pierre-Yves Rochon verbindet Historie und modernes Design

Was verspricht das Interieur? Kaum ein Hotel in Venedig ist so eng mit der Geschichte der Stadt verbunden wie das Danieli. Das Herzstück bildet der Palazzo Dandolo, der bereits 1471 als Residenz der Adelsfamilie Dandolo entstand und als eines der bedeutendsten Bauwerke der venezianischen Gotik gilt. Gemeinsam mit dem Palazzo Casa Nuova und dem Palazzo Danieli Excelsior bildet er das Ensemble des Hotels.

Historisches Treppenhaus im Palazzo Dandolo des Danieli, Venezia, A Four Seasons Hotel nach der Restaurierung.

Foto: Four Seasons

Für die aufwendige Neugestaltung zeichnet der französische Innenarchitekt Pierre-Yves Rochon verantwortlich. Dabei blieb die historische Substanz weitgehend erhalten. Die prächtige Kassettendecke der Lobby wurde ebenso restauriert wie Marmorsäulen, Natursteinflächen und die monumentale Treppe.

Das Farbkonzept orientiert sich an der venezianischen Lagune. Celadongrün, sanfte Blautöne, Terrakotta, Ocker und pudrige Nuancen greifen Farben von Wasser, Fassaden und historischem Putz auf. Muranoglas, Terrazzoböden und edle Stoffe des traditionsreichen venezianischen Textilhauses Rubelli setzen regionale Handwerkskunst in Szene. Hinzu kommt eine kuratierte Kunstsammlung mit venezianischen Kupferstichen, antiken Spiegeln und historischen Dekorationsobjekten. Die Zimmer verbinden Grundrisse mit modernem Komfort. Fernseher verschwinden dezent in Medienwänden. Automatisierte Vorhänge, individuell steuerbare Lichtstimmungen und intelligente Klimatechnik sorgen für zeitgemäßen Luxus.

Terrazza Danieli bleibt das kulinarische Herzstück

Wo essen und trinken? Kulinarischer Mittelpunkt bleibt die »Terrazza Danieli«, die seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Restaurantterrassen Venedigs zählt. Im Zuge der Restaurierung erhielt sie ein deutlich helleres Erscheinungsbild. Pastellfarben, goldene Akzente und große Spiegel lassen den Gastraum lichtdurchflutet wirken, während auf der Terrasse das Panorama über die Lagune die Hauptrolle spielt.

Küchenchef Adriano Rausa setzt auf eine moderne Interpretation der italienischen Küche mit venezianischem Akzent. Saisonale Zutaten stammen überwiegend von regionalen Produzenten, viele Gerichte werden direkt am Tisch vollendet und verbinden klassische Kochkunst mit einer kleinen Inszenierung für die Gäste.

Restaurant Terrazza Danieli mit Panoramablick auf die Lagune und die Kirche San Giorgio Maggiore in Venedig.

Foto: Four Seasons

Ergänzt wird das gastronomische Konzept durch eine Bar, die den venezianischen Aperitivo zelebriert. Klassische Cocktails treffen hier auf moderne Kreationen und machen die Dachterrasse auch außerhalb der Essenszeiten zu einem der attraktivsten Treffpunkte der Stadt.

Was kann man in der Umgebung unternehmen? Der Markusplatz mit dem Markusdom, der Dogenpalast und die Seufzerbrücke sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Direkt vor dem Hotel legen außerdem die Vaporetto-Boote ab, mit denen sich Stadtteile wie Cannaregio oder Dorsoduro sowie Inseln wie Murano, Burano oder San Giorgio Maggiore erkunden lassen.

Highlight des Hotels? Die Kombination aus einem fast 600 Jahre alten venezianischen Palazzo und der legendären Dachterrasse mit Blick über die Lagune macht das Danieli zu einer der ikonischsten Hoteladressen Europas. Mit der behutsamen Restaurierung bewahrt Four Seasons den historischen Charakter des Hauses und ergänzt ihn um modernen Komfort.

Dachterrasse der Terrazza Danieli bei Sonnenuntergang mit Blick auf die Lagune und die Basilika Santa Maria della Salute in Venedig.

Foto: Four Seasons

Was kostet der Spaß? Zur Wiedereröffnung beginnen die Preise je nach Saison bei etwa 1.500 Euro pro Nacht für ein Deluxe-Zimmer. Suiten mit Lagunenblick liegen je nach Kategorie und Reisezeit deutlich darüber.

Weitere Infos und Buchung über die Website des Danieli, Venezia, A Four Seasons Hotel.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für einen Aufenthalt im Danieli?
Besonders angenehm gelten der Frühling von April bis Juni sowie der Herbst von September bis Oktober. Dann sind die Temperaturen meist mild, das Licht über der Lagune besonders stimmungsvoll und die Hitze des Hochsommers bleibt häufig aus. Im Winter punktet Venedig dagegen mit einer ruhigeren Atmosphäre.
Wie lang war das Danieli wegen Renovierung geschlossen?
Das Danieli schloss Anfang Januar 2023 nach dem Ende seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Marriott-Marke »The Luxury Collection« seine Türen. Der Eigentümer, die Gruppo Statuto, hatte sich bereits 2022 mit Four Seasons darauf verständigt, das legendäre Hotel grundlegend zu modernisieren und künftig unter der Luxusmarke neu zu positionieren. Geplant war dabei nicht nur eine Renovierung, sondern eine Restaurierung der drei historischen Palazzi, bei der historische Elemente erhalten und gleichzeitig Zimmer, Restaurants sowie die technische Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht wurden. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten allerdings noch nicht: Ende 2026 soll das neue Spa eröffnen, 2027 folgt die Fertigstellung des Palazzo Danieli Excelsior mit weiteren Zimmern und Suiten.
Welche berühmten Gäste haben bereits im Danieli übernachtet?
Das Danieli zählt seit dem 19. Jahrhundert zu den legendärsten Hotels Europas. Zu seinen Gästen gehörten unter anderem Charles Dickens, Richard Wagner, Honoré de Balzac, Marcel Proust sowie Alfred Hitchcock. Auch zahlreiche Filmstars und Staatsgäste logierten hier.
Frank Störbrauck
Brasilien ist sein Ding. Hier feiert Frank gerne ausgelassene Strandpartys bis tief in die warme Nacht. Klar, die Copacabana ist dafür in aller Munde, ihn zieht es allerdings viel lieber nach Salvador, wo die Strände nicht weniger traumhaft sind. Pluspunkt dort: Die Partys sind kleiner und mit den Locals kommt man schneller ins Gespräch.