
Schon die Auffahrt auf das Hochplateau von Natz-Schabs weckt Vorfreude. Mit jedem Höhenmeter rückt das Eisacktal weiter weg, während Wälder und Apfelwiesen die Straße säumen. Oben angekommen wartet Bergpanorama pur. Das Mühlwald fügt sich mit viel Holz und einer zurückhaltenden Architektur in diese Umgebung ein.
Heute stehen Franz Josef und Sara Tauber gemeinsam mit ihren Kindern dahinter. Das Motto »von Familien, für Familien« kommt also nicht von ungefähr.

Viel Platz für kleine und große Gäste
Die 75 Zimmer und Suiten sind auf Familien zugeschnitten. Helle Räume, viel Holz und große Fenster holen die Südtiroler Natur nach drinnen. Kinder machen es sich in eigenen Kojen oder Stockbettnischen gemütlich, während für die Eltern ein eigener Rückzugsbereich bleibt. In den Familienlodges gehört außerdem eine kleine Küche zur Ausstattung. Praktisch, wenn der Hunger nicht auf die Restaurantzeiten warten möchte.
Ohnehin dreht sich hier vieles um die gemeinsame Zeit, ohne dass deshalb jede Minute gemeinsam verbracht werden muss. Kinder ab zwei Jahren können sich bis zu 60 Stunden pro Woche im betreuten Programm austoben. Für die ganz jungen Gäste gibt es einen Babyclub. Und auch sonst wird es so schnell nicht langweilig: In der Indoor-Spielanlage »Millis Igelbau« geht es über drei Etagen durch einen Kletterbaum mit Rutschen und Bällebad. Dazu kommen ein Fahrparcours und ein Streichelzoo.

Wellness für Kinder und Eltern
Auch der Wellnessbereich hat für Kinder und Eltern jeweils etwas in petto. Für Wasserspaß ist »Millis Wunderlampenbad« zuständig. Dort warten warmes Wasser, ein Kinderdampfbad und eine zwölf Meter lange Wellenrutsche auf kleine Abenteurer. Ein paar Schritte weiter wird es deutlich ruhiger: Zwei Saunen und ein Panorama-Whirlpool sorgen bei den Erwachsenen für Entspannung.
Zusammen geht es anschließend in den beheizten Outdoor-Infinitypool. Der Blick über die Berge gehört dazu und dürfte einer der wenigen Momente sein, in denen selbst die Wasserrutsche kurz Konkurrenz bekommt.

Südtirol kommt auf den Teller
Kulinarisch bleibt das Familienhotel eng mit Südtirol verbunden. Viele Zutaten kommen aus der Region und landen auf dem Frühstücksteller. Mittags folgt ein Buffet aus der Schauküche und am Abend können sich die Gäste auf ein Fünf-Gänge-Menü freuen. Für den Hunger dazwischen gibt es hausgemachten Kuchen.
Beim Essen geht es außerdem familienfreundlich weiter. Für Babys kocht die Küche täglich frische Breie, ältere Kinder essen betreut im eigenen Speisesaal, und die neuen Urlaubsbekanntschaften sitzen mit am Tisch.

Raus auf das Hochplateau
Direkt vor der Haustür erstrecken sich Wanderwege über mehr als 120 Kilometer. Die Auswahl reicht vom kinderwagentauglichen Apfelweg bis zu Touren auf die Fane Alm im nahen Valser Tal. Für Ausflüge auf zwei Rädern verleiht das Hotel E-Mountainbikes, bei Bedarf auch mit Kinderanhänger.
Praktisch ist außerdem die Gästekarte, die von Anfang Mai bis Ende November gilt: Öffentliche Verkehrsmittel, einige Bergbahnen und viele Eintritte sind damit inklusive. Das Auto kann während des Urlaubs also durchaus ein paar Tage Pause machen.

Nachhaltigkeit im Familienhotel
Dass die umliegende Natur eine große Rolle spielt, zeigt sich auch beim Thema Nachhaltigkeit. Das Hotel heizt mit einer eigenen Bio-Hackschnitzelanlage und versucht, Plastikmüll möglichst zu vermeiden. Dahinter steht der Gedanke, mit den Ressourcen der Region verantwortungsvoll umzugehen.
Und dann ist da noch Familie Tauber. Sie ist im Hotelalltag präsent und sorgt dafür, dass es trotz 75 Zimmern persönlich bleibt. Dass viele Gäste immer wiederkommen, passt da ganz gut ins Bild.
Mehr über Das Mühlwald gibt es in unserer Folge des Hotel-der-Woche-Podcasts.

