Wo liegt’s? Im Luengue-Luiana-Nationalpark im Südosten Angolas, in der Provinz Cuando, dort wo die Flüsse Cuando, Luiana und Luengue durch sandige Savannen mäandern. Der Park gehört zum grenzübergreifenden Kavango-Zambezi-Schutzgebiet (kurz »KAZA«) und verbindet Angola mit Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Sowohl die indigene Bevölkerung als auch die Portugiesen nannten die Region einst »Terras do Fim do Mundo«, Land am Ende der Welt. Der Name hat sich bis heute gehalten, nur die Erreichbarkeit ändert sich gerade.
Wie viele Zelte? 15 Gästezimmer mit insgesamt 22 Betten, dazu Restaurant, Bar und mehrere Aufenthaltsbereiche. Luiana Plains Safari (hier geht es zur Website) ist das erste touristische Basislager der gesamten Provinz, ein Titel, den bislang schlicht niemand beanspruchen konnte.
Was verspricht das Interieur? Zurückhaltung, allerdings unfreiwillig charmant: Wer hierherreist, sollte nicht das Infrastrukturniveau etablierter afrikanischer Safari-Destinationen erwarten. Internetzugang, Strom und einzelne Serviceleistungen können eingeschränkt sein. Aber genau das gehört zum Versprechen der Expedition, nicht zu ihren Schönheitsfehlern.
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Anreise und Umgebung des Camps
Wo essen und trinken? Restaurant und Bar versorgen die Gäste direkt im Camp, mitten in einer Region, die touristisch komplettes Neuland ist. Genaue Angaben zur Küche macht der Betreiber bislang nicht, das Konzept dürfte sich aber eher an der Ursprünglichkeit des Ortes orientieren, als an gehobener Gourmetküche. Wer ohnehin wegen der Wildnis und nicht wegen des Menüs anreist, wird hier bestens aufgehoben sein.
Was gibt es in der Umgebung zu entdecken? Der Park erholt sich derzeit von Jahren der Isolation. Elefanten- und Büffelherden kehren zurück, ebenso Löwen, Leoparden und Afrikanische Wildhunde. Auch seltener gesehene Antilopenarten wie Pferdeantilopen, Rappenantilopen, Litschi-Wasserböcke und Elenantilopen sind hier heimisch. Geführte Pirschfahrten im Geländewagen, Bootsausflüge auf dem Cuando-Fluss sowie Vogel- und Pflanzenbeobachtung stehen zur Wahl.
Highlights des Camps? Die schiere Abwesenheit von allem, was Safaris sonst planbar macht. Der Zugang erfolgt entweder von Angola aus über Mavinga oder, für Reisende aus Namibia, Botswana und Simbabwe, über die namibische Sambesi-Region und den Grenzübergang Suswe/Bico. Dieser zählt nicht zu den regulären öffentlichen Grenzübergängen. Die Einreise organisiert ausschließlich Luiana Plains Safaris im Voraus, inklusive Reiselisten, Grenzformalitäten und Transfer per Geländewagen. Eine selbstständige Durchquerung ist aktuell nicht gestattet.
Als Bezugspunkt auf namibischer Seite gilt Kongola, etwa 140 Kilometer von Katima Mulilo, rund 250 Kilometer von Kasane und etwa 340 Kilometer von den Victoriafällen entfernt. Empfohlen wird ein Aufenthalt von mindestens drei, idealerweise vier bis fünf Nächten. So bleibt mehr Zeit für den Park und weniger für das Transferfahrzeug.
Was kostet der Spaß? Preise nennt der Betreiber bislang nicht, Anfragen laufen über info@luianaplains.com.
Mehr Informationen zu Luiana Plains Safari gibt es auf www.luianaplains.com.




