Gerade einmal sechs Kilometer trennen die ostfriesische Insel Spiekeroog, gelegen zwischen Langeoog und Wangerooge, vom Festland. Der Ablaufhafen ist Neuharlingersiel. Hier bitte das Auto stehen lassen, denn Spiekeroog ist autofrei.
Kegelrobben beobachten: Mit dem Fischkutter hin, zu Fuß durchs Watt zurück
Ein immer wieder herrlicher Anblick für Groß und Klein sind die Kegelrobben, wenn sie sich auf den der Insel vorgelagerten Sandbänken die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Bis in die 1970er-Jahre hinein vom Aussterben bedroht, tummeln sich einer Zählung aus 2026 zufolge mehr als 12.000 Kegelrobben und mehr als 3.000 Jungtiere im Wattenmeer.
Eine unvergessliche Gelegenheit, die Tiere zu beobachten, bietet sich in Form der Nationalpark-Erlebnisfahrt. Mit dem Fischkutter geht es zunächst ins Watt hinein und an den Sandbänken mit Seehunden vorbei. Anschließend dann, sobald das Wasser verschwunden ist, stiefeln die Teilnehmer zu Fuß über den Meeresboden zurück nach Spiekeroog. Buchbar unter www.spiekeroog.de.

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Wattenmeer erwandern: Vier Kilometer durch Dünen und Inselwäldchen
Die einzigartige Dünen- und Wattlandschaft der Nordsee lässt sich auf Spiekeroog bequem zu Fuß erkunden. Den Weg weist bei einem Dünenspaziergang die Meerkrabbe Meertinus, das Maskottchen des 2026 neu gestalteten Nationalpark-Hauses Wittbülten. Im Osten des Inseldorfs beginnt der vier Kilometer lange und ausgeschilderte Spazierweg, vorbei an Dünengärten und Inselwäldchen. Eine Infobroschüre zum Rundweg ist in der Tourist-Information »Kogge« und im Nationalpark-Haus Wittbülten erhältlich. Eine faszinierende Szenerie stellt auch das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer dar. Bei kleinen und großen Wattwanderungen können Besucher von ausgebildeten Wattführern Wissenswertes erfahren.

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15 Kilometer Strand: Umkleiden in historischen Badekarren von 1920
Über ganze 15 Kilometer erstreckt sich der Spiekerooger Strand aus feinstem weißem Sand und ist so breit, dass selbst in der Hochsaison kein Engegefühl aufkommt. Für die passende Entspannung sorgen die für Nord- und Ostsee typischen Strandkörbe.

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Wer sich sein lauschiges Plätzchen im Strandkorb bereits im Voraus sichern möchte, tut dies am besten vorab online. Als Umkleidekabinen dienen die historischen Badekarren. Diese gehen auf die 1920er Jahre zurück. Sie sind nicht nur für das Strandleben auf Spiekeroog ungemein praktisch, sondern verbreiten auch das ganz besondere Flair längst vergangener Zeiten.
Pferdebahn Spiekeroog: Die letzte ihrer Art in Deutschland
Seit 1885 ist die Spiekerooger Pferdebahn in Betrieb und befördert noch heute als letzte ihrer Art Urlaubsgäste über die Insel. Auf historischer Strecke, nämlich vom ehemaligen Bahnhof bis zum Westend und wieder zurück, zieht das Zugpferd Tamme den Waggon über die Gleise – ein in Deutschland einmaliges Erlebnis mit einem romantischen Relikt der Vergangenheit.

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Dorfführung mit Tätje: Eine Zeitreise ins Spiekeroog von 1865
An Idylle kaum zu überbieten ist das malerische Spiekerooger Inseldorf. Geprägt ist das Bild von rotgeziegelten Mauern und Pflasterwegen, niedrigen Friesenhäuschen, verglasten Veranden und gepflegten Gärten, aus deren Mitte sich die alte Inselkirche erhebt.

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Bei gemütlichen Spaziergängen können Gäste die verträumte Atmosphäre genießen und anschließend durch die Geschäfte bummeln. Kleine Boutiquen, Lebensmittelläden und Manufakturen mit anspruchsvollem Kunsthandwerk laden zur ausgedehnten Shoppingtour ein. Den perfekten Abschluss bietet eine Stärkung in einem der Restaurants oder Cafés.

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Wer sich fragt, wie das Dorf mit seinen Straßen und Häusern entstanden ist oder wie das Leben vor gut 150 Jahren auf einer Nordseeinsel wie Spiekeroog aussah, kann sich einer Dorfführung mit Tätje anschließen. Tätje nimmt die Teilnehmer mit in ein Spiekeroog im Jahre 1865, das von Fischfang, Seeräubergeschichten und harter Arbeit, aber auch von den Anfängen des Tourismus, einer lebendigen Dorfgemeinschaft und einem großzügigen Inselvogt geprägt ist. Ungefähr einmal in der Woche können Gäste zusammen mit Tätje für etwa 90 Minuten auf Zeitreise gehen.
Nationalpark-Haus Wittbülten: Ein Pottwal-Skelett hängt von der Decke
Wer den Geheimnissen der Gezeiten auf den Grund gehen, die Geschichte der Inselentstehung und die natürlichen Lebensräume der tierischen Inselbewohner entdecken möchte, ist im jüngst neugestalteten Nationalpark-Haus Wittbülten genau richtig. Das absolute Highlight der liebevoll angelegten Dauerausstellung ist das riesige Pottwal-Skelett, das von der Decke des Raums auf die Besucher herunterblickt. Große und kleine Entdecker können hier von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr einiges lernen.

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Sport auf Spiekeroog: Von Kitesurfen bis Stand-up-Paddling
Auch Sportbegeisterten wird auf Spiekeroog nicht langweilig. Im Sport- und Wellnesszentrum Meerestied steht eine Vielzahl an Sport- und Bewegungsangeboten auf dem Programm, so unter anderem mit Gymnastikkursen, Laufgruppen und klassischen Ballspielen. Die Kleinen können sich beim Abenteuerparcours-Purzelturnen austoben. Die Gesundheits- und Fitnesskurse oder der Lauftreff werden im Sommer bei schönem Wetter auch mal an den Strand verlegt. Auf dem Wasser kommen nicht nur Segelfreunde auf ihre Kosten. In der Surfschule Salty werden Kitesurfer ebenfalls bedient und auch die neue Trendsportart Stand-Up-Paddleboarding, kurz SUP, können Spiekeroog-Urlauber ausprobieren.

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Ausritt zur Ostspitze: Fünf Stunden mit Blick auf Wangerooge
Wer schon immer einmal den Strand entlang galoppieren wollte, hat auf Spiekeroog die Gelegenheit dazu. So erwartet Teilnehmer eines Ausritts an die Ostspitze Spiekeroogs neben einer einzigartigen Landschaft auch ein fantastischer Blick auf die Nachbarinsel Wangerooge. Der Islandhof Spiekeroog bietet einen fünfstündigen Ausritt inklusive Picknick an, für erfahrene Reiter ab 13 Jahren.

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Thalasso-Wege: Warum die Seeluft auf Spiekeroog gesund ist
Bei einem ausgiebigen Strandspaziergang auf Spiekeroog kommen Körper und Seele zur Ruhe. Durch die mineralstoffhaltige Seeluft kann der Blutdruck sinken, die Lunge wird frei und sowohl Hautbeschwerden als auch Allergien können sich verbessern. Von der erholsamen Kraft des Meeres können auch Kurzbesucher profitieren: Auf sechs Thalasso-Therapiewegen können Spaziergänger das Reizklima der Nordseeinsel auf sich wirken lassen. Wer sich gänzlich erholen will, schaut sich das Angebot des Thalasso-Gesundheitszentrums im Meerestied an. Hier geht’s zur Website.

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Dünensingen: Seit über 40 Jahren musiziert er mit Gästen in den Dünen
Musik verbindet – das weiß auch Eckart Strate, der seit über 40 Jahren Urlauber auf eine kleine musikalische Reise in die Dünen der Nordseeinsel mitnimmt. Jedes Jahr zu Pfingsten sowie im Sommer und Herbst musiziert er mit Gästen und Einheimischen. Auch bei schlechtem Wetter wird die Stimme nicht geschont – das Dünensingen wird ganz einfach in die Strandsporthalle verlegt. Nächster Termin ist allerdings erst am 15.5.2027.

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