Die Portugiesen kennen Maskat seit über 500 Jahren. 1507 eroberte Afonso de Albuquerque die Hafenstadt, die Forts Al Jalali und Al Mirani über der alten Bucht stammen aus dieser Zeit. Diesmal kommen sie mit Marmor, Rooftop-Bar und Golfbag. Tivoli, 1933 in Portugal gegründet und heute Teil von Minor Hotels, eröffnet in Maskat sein viertes Haus im Nahen Osten.
La Vie lockt
Das Hotel steht im jungen Quartier La Vie (französisch: »das Leben«) im Stadtteil Madinat Al Irfan, wo Maskat gerade nach Westen wächst. Vor dem Haus rollen die Fairways des La Vie Country Club, am Horizont stehen die Ausläufer des Hajar-Gebirges.

Foto: Tivoli Hotels & Resorts
Wo liegt’s? Madinat Al Irfan liegt westlich des Stadtzentrums. Zum internationalen Flughafen fahren Gäste rund 15 Minuten. Die Sultan-Qaboos-Moschee erreichen sie mit einer kurzen Autofahrt, die Altstadt mit Sultanspalast und der Corniche von Mutrah liegt weiter östlich an der Küste.
Wie viele Zimmer? Das Haus zählt 79 Zimmer und Suiten. Mehr als die Hälfte sind Deluxe Golf View Rooms mit 40 Quadratmetern, einige mit eigener Terrasse. Die Suiten messen bis zu 160 Quadratmeter, manche haben einen Balkon über den Fairways. Für längere Aufenthalte kommen 21 Serviced Apartments mit 27 bis 168 Quadratmetern dazu, jeweils mit eigener Küche sowie Wohn- und Essbereich. In allen Unterkünften stehen Dyson-Technik und SMEG-Geräte. Im Bad liegen Produkte des omanischen Parfümhauses Amouage, zur Begrüßung gibt’s Schokolade des Schweizer Chocolatiers Läderach.
Marmor und Gebirgslinien
Was steckt hinter dem Haus? Die Fassade greift die geschichteten Formen des Hajar-Gebirges auf. Innen setzen heimischer Marmor und Details traditioneller Handwerkskunst die Akzente. Die Einrichtung verbindet modernen europäischen Stil mit dezenten arabischen Einflüssen. Sandige, von der omanischen Küste inspirierte Töne und natürliche Materialien geben den Räumen eine ruhige Wärme.

Foto: Tivoli Hotels & Resorts
Wo essen und trinken? Das »S O L É« serviert mediterrane Küche von Lissabon bis in den Libanon, mit saisonalen Zutaten klarer Herkunft. In der angrenzenden Lounge gibt es nachmittags Kaffee und Gebäck. Wer den Abend mit Whisky und Zigarre beschließen will, setzt sich in die Nineteenth Sports Bar & Cigar Vault mit Blick auf den Golfplatz. Ganz oben feiert »SEEN by Olivier« sein Debüt im Nahen Osten. Das Konzept des portugiesischen Kochs Olivier da Costa begann auf dem Dach des Tivoli in Lissabon. Noch in diesem Jahr folgen Benihana mit japanischem Teppanyaki und The Coffee Club.

Foto: Tivoli Hotels & Resorts
Abschlag zwischen Wadis
Was kann man unternehmen? Golfer spielen 18 Löcher auf einem Platz von Paul Thomas, den der Golfbetreiber Troon führt. Die Bahnen ziehen sich über bis zu 6.300 Meter durch Wadis, die ausgetrockneten Flusstäler der Wüste. Markante Höhenunterschiede fordern Profis wie Einsteiger. Auf der ersten Toptracer-Range des Landes zeigen Bildschirme Flugbahn und Weite jedes Schlags live an. Zur Erholung öffnet das erste Anantara Spa Muscats, dazu kommt ein Fitnessbereich mit Technogym-Geräten. Für Hochzeiten bietet der Juman Ballroom Platz für bis zu 520 Gäste, mit Blick auf das zehnte Loch.
Highlight des Hotels? Das Dach. Im 72-Meter-Pool ziehen Gäste ihre Bahnen über den Fairways, abends wechseln sie ein paar Schritte weiter zu Dinner und Drinks ins »SEEN«.
Was kostet der Spaß? Eine Nacht im Deluxe Golf View Room kostet ab 147 Euro inklusive Frühstück.
Weitere Infos und Buchung über tivolihotels.com/tivoli-la-vie-muscat.

