Wo liegt’s? Zamara Private liegt am nördlichen Rand des Maasai Mara National Reserve in Kenia, erhöht an einem bewaldeten Hang mit weitem Blick über die Savanne. Damit sitzt die neue Privatresidenz direkt an einem der berühmtesten Safari-Reviere Afrikas. Die Anreise erfolgt in der Regel per Kleinflugzeug vom Nairobi Wilson Airport. Im Übernachtungspreis sind bei mindestens zwei Nächten die Inlands-Linienflüge für bis zu zwölf Gäste sowie die Straßentransfers vom Ol Kiombo Airstrip enthalten.

Foto: Great Plains Conservation
Sechs Suiten, eine einzige Reisegruppe
Wie viele Zimmer? Zamara Private verfügt über sechs Suiten und wird ausschließlich als komplette Privatresidenz vermietet. Regulär finden bis zu zwölf Erwachsene Platz, mit Kindern sind nach Angaben des Betreibers Great Plains sogar bis zu 16 Gäste möglich. Kinder sind ab sechs Jahren willkommen.
Zwei der sechs Unterkünfte sind besonders großzügige Master-Suiten, hinzu kommen vier freistehende Gästesuiten. Eine Master-Suite lässt sich außerdem mit einer benachbarten Suite zu einer Familieneinheit verbinden.

Foto: Great Plains Foundation
Wabi Sabi trifft auf afrikanische Wildnis
Was verspricht das Interieur? Beim Design setzt Zamara Private auf eine für Safari-Lodges eher ungewöhnliche Inspirationsquelle: Wabi Sabi. Die japanische Ästhetik stellt Schlichtheit, natürliche Materialien und die Schönheit des Unvollkommenen in den Mittelpunkt. Statt opulenter Safari-Nostalgie dominieren deshalb Erdtöne, Holz und organische Formen. Die Architektur soll sich möglichst ruhig in die Landschaft einfügen. Grasbewachsene Dächer tragen dazu bei, dass die einzelnen Suiten von außen beinahe mit dem Hang verschmelzen.
Das Zentrum der Residenz bildet ein großer Wohnbereich mit Kamin, der ohne harte Grenze auf eine weitläufige Terrasse übergeht. Von dort schweift der Blick über die Maasai Mara. Hinzu kommt eine begrünte Dachterrasse, die morgens als Frühstücksplatz, tagsüber als Rückzugsort und abends zum Essen oder Sternegucken genutzt werden kann.

Foto: Great Plains Conservation
Auch die Suiten spielen bewusst mit dem Übergang zwischen drinnen und draußen. Private Terrassen gehören ebenso zur Ausstattung wie Außenduschen unter freiem Himmel. Gleichzeitig muss niemand auf klassischen Hotelkomfort verzichten: Klimaanlage, Deckenventilatoren und Schreibtische sind vorhanden.
Die beiden Master-Suiten legen noch einmal nach. Sie verfügen über separate Wohnbereiche, begehbare Ankleiden, Badewannen sowie zusätzliche Innen- und Außenduschen. Dazu kommt jeweils ein kleiner privater Sportpool. Wer zwischen zwei Pirschfahrten lieber im Camp bleibt, findet außerdem einen 15 mal fünf Meter großen Infinitypool, Spa, Fitnessstudio, Sauna und Dampfbad.
Dinner unter Kenias Sternenhimmel
Wo essen und trinken? Ein klassisches Hotelrestaurant gibt es hier nicht, schließlich wird Zamara Private immer nur von einer einzigen Reisegruppe bewohnt. Stattdessen gehört ein eigenes Küchenteam zum Konzept. Sämtliche Mahlzeiten und Getränke sind im Preis enthalten und werden in einer offenen Küche frisch zubereitet. Die Menüs sind stark pflanzenbetont, verwenden regionale Zutaten und werden auf die Wünsche der Gäste abgestimmt.
Auch beim Essen bestimmt die Gruppe selbst, wo und wann serviert wird. Möglich sind Mahlzeiten auf der großen Hauptterrasse, im Weinkeller oder oben auf der begrünten Dachterrasse. Gerade abends dürfte letztere einer der schönsten Plätze der Residenz sein, wenn über der Mara die Sterne erscheinen.

Foto: Great Plains Conservation
Wer ganz für sich bleiben möchte, lässt Frühstück, Lunch oder Dinner auf der privaten Terrasse seiner Suite servieren. Noch spektakulärer sind die sogenannten Destination Meals: Frühstück oder Mittagessen werden dafür mitten in der Natur an ausgewählten Plätzen aufgebaut. Aus einem Zwischenstopp während der Pirschfahrt wird so ein Picknick unter Akazien oder an einem saisonalen Fluss.
Für Weinliebhaber gibt es einen eigenen Weinkeller mit mehr als 47 ausgewählten Positionen. Rund 65 Prozent davon stammen aus Südafrika, darunter Weine renommierter Güter des Landes. Premium-Spirituosen und Champagner gehören ebenfalls zum All-inclusive-Angebot.
Auf Safari zu Löwen, Elefanten und Gnus
Was kann man in der Umgebung unternehmen? Im Mittelpunkt steht natürlich die Tierwelt der Maasai Mara. Täglich starten private Pirschfahrten in offenen Geländewagen, begleitet von einem eigenen Guide. Die Ausflüge können am frühen Morgen, am Nachmittag oder als ganztägige Safari stattfinden. Great Plains hat seine Fahrzeuge speziell für Tierbeobachtung und Fotografie ausgestattet.
Zu sehen gibt es unter anderem Elefanten, Löwen und viele weitere typische Savannenbewohner. In der entsprechenden Saison ziehen zudem riesige Gnu- und Zebraherden im Rahmen der Great Migration durch das Ökosystem von Serengeti und Maasai Mara.

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Gegen Aufpreis lassen sich Heißluftballonfahrten über die Mara buchen. Darüber hinaus können Gäste Projekte der Great Plains Foundation kennenlernen, Schulen und lokale Initiativen besuchen oder im Rahmen des Programms »Conservation Roots« einen heimischen Baum pflanzen.
Maximale Privatsphäre als größter Luxus
Highlight des Hotels? Das eigentliche Highlight ist die vollständige Privatheit. Zamara Private ist keine Lodge, in der sechs verschiedene Parteien nebeneinander wohnen. Die gesamte Anlage mitsamt sechs Suiten, Pool, Spa, Küche, Guide, Koch und Concierge steht jeweils nur einer Familie oder Reisegruppe zur Verfügung.
Damit lässt sich selbst der Tagesablauf weitgehend individuell gestalten. Pirschfahrten, Mahlzeiten und Ruhephasen müssen sich nicht nach festen Lodge-Zeiten richten. Genau darin unterscheidet sich Zamara deutlich von klassischen Safari-Camps.
Was kostet der Spaß? Selbst im Bereich der Luxus-Safari bewegt sich das Zamara Private noch einmal in einer eigenen Liga. Die Preise beginnen bei umgerechnet rund 28.200 Euro pro Nacht für die komplette Residenz bei Belegung mit bis zu zwölf Gästen. Bei voller Belegung entspricht das rund 2.350 Euro pro Person und Nacht. Dafür ist allerdings sehr viel bereits enthalten: Unterkunft zur exklusiven Nutzung, sämtliche Mahlzeiten, alkoholische und alkoholfreie Getränke inklusive Premium-Spirituosen und Champagner, private Pirschfahrten, Nationalpark- und Conservation-Gebühren, täglicher Wäscheservice sowie bei mindestens zwei Nächten die Linienflüge zwischen Nairobi Wilson und der Maasai Mara für bis zu zwölf Gäste samt Transfers vom Ol Kiombo Airstrip. Weitere Informationen und Buchung auf der Website von Zamara Private.

