Wer eine Safari ohne Reisebusse, überfüllte Aussichtspunkte und standardisierte Lodge-Erfahrungen sucht, ist im Solio Game Reserve genau richtig. Das private Schutzgebiet in Kenia zählt zu den ältesten Nashornreservaten Afrikas. Genau hier hat JW Marriott sein erstes Safari-Camp eröffnet: das JW Marriott Mount Kenya Rhino Reserve Safari Camp.

Wo liegt’s? Mitten im privaten Solio Game Reserve in Kenia, eingebettet zwischen den Hängen des Mount Kenya und den Aberdare Mountains. Solio zählt zu den ältesten und erfolgreichsten privaten Nashornschutzgebieten Afrikas und erstreckt sich über tausende Hektar im zentralen Hochland. Die begrenzte Besucherzahl sorgt dafür, dass die Safari-Erfahrung hier deutlich ruhiger und persönlicher ausfällt als in vielen anderen Reservaten des Landes.

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Aus der Luft Draufsicht auf das JW Marriot Mount Kenya Rhino Reserve

Foto: Marriott

Nur 19 Zeltsuiten: So exklusiv ist das neue JW Marriott Mount Kenya Rhino Reserve Safari Camp

Wie viele Zimmer? 19 Zeltsuiten, mehr nicht. Darunter eine Zwei-Schlafzimmer-Suite für Familien oder kleine Gruppen. Die Suiten starten bei rund 156 Quadratmetern, jede mit eigenem beheiztem Plunge-Pool und freiem Blick auf den Mount Kenya, das Aberdare-Gebirge, nahe Wasserstellen oder die weite Savanne. Die begrenzte Zahl ist kein Zufall, sondern Konzept. Glamping at it’s best.

Suite im JW Marriott Mount Kenya Rhino Reserve Safari Camp im Solio Game Reserve

Illustration: Marriott

Was verspricht das Interieur? Klassisches Safari-Flair trifft auf die ruhige, moderne Handschrift von JW Marriott. Das heißt konkret: niedrige Konstruktionen aus Holz und Segeltuch, aufrollbare Stoffwände, fließende Übergänge zwischen innen und außen. Draußen warten Privatterrassen und kleine Pools, drinnen freistehende Badewannen mit Blick in die Natur. Statt opulenter Inszenierung gibt’s warme Erdtöne, gewebte Textilien und handgeschnitztes Holz. Möbel und Kunstwerke stammen von kenianischen Produzenten wie Kitengela Glass, Safari Bronze oder Ceramiqa. Das merkt man. Das Camp wirkt dadurch deutlich authentischer als viele international standardisierte Safari-Lodges.

Die Gemeinschaftsbereiche haben fast den Charakter eines privaten Explorer-Clubs: Bibliothek, Games Room, Feuerplatz und ein sogenannter Map Room mit detaillierten Karten des Reservats. Dazu der Spa by JW, ein Pool und die markentypischen botanischen Gärten, die sowohl Spa- als auch Kulinarikkonzept inspirieren.

Dining unter Afrikas Sternenhimmel

Wo essen und trinken? Herzstück ist der markentypische Garten, in dem Kräuter, Obst und Gemüse wachsen und direkt auf die Teller kommen. Dort findet »The Garden Table« statt, ein mehrgängiges Menü rund um frisch geerntete Produkte. Im Hauptrestaurant »Mavuno« entstehen saisonale Gerichte über offenem Feuer, kenianische Aromen treffen auf internationale Einflüsse. Die »Ember Bar and Lounge« mit Kamin lädt zu entspannten Drinks und Gerichten zum Teilen. Das Cocktailmenü »Five Elements« spielt mit Rauch, Gewürzen, Erde, Honig und Feuer, dazu kommen kaltgepresste Säfte und botanische Infusionen. Ein eigener Weinkeller lädt zu Verkostungen und privaten Dinnern. Und dann gibt es noch Dinner in der Wildnis, vom Brunch unter Akazien bis zum Abendessen bei Kerzenschein unter Sternen.

Essensbereich im W Marriott Mount Kenya Rhino Reserve Safari Camp.

Foto: Marriott

Safari-Erlebnisse mit Nashörnern, Löwen und Leoparden

Was kann man in der Umgebung unternehmen? Pirschfahrten bei Tag und Nacht, geführte Naturwanderungen, Fahrradsafaris und Vogelbeobachtung mit über 300 gezählten Arten. Solio ist vor allem für seine Nashornpopulationen bekannt, sowohl schwarze als auch weiße Rhinos lassen sich hier vergleichsweise gut beobachten. Dazu kommen Leoparden, Löwen, verschiedene Antilopenarten und eine reiche Vogelwelt. Für Fotografen steht professionelle Canon-Ausrüstung bereit, dazu die Expertise eines hauseigenen Fotografen. Wer mehr will, bucht Helikoptertouren, Forellenangeln am Mount Kenya oder eine Mal-Session bei Sonnenuntergang. Ein Besuch im Solio-Nashornwaisenhaus zeigt aus nächster Nähe, wie verwaiste Kälber aufgepäppelt und später ausgewildert werden.

Highlight des Hotels? Die Kombination aus ultra-luxuriösem Safari-Camp und privatem Nashornreservat mit sehr geringer Besucherzahl. Dadurch entsteht ein deutlich exklusiveres Naturerlebnis als in vielen bekannten Nationalparks Ostafrikas. Hinzu kommt eine Wellness-Komponente, die für ein Safari-Camp ungewöhnlich konsequent ausfällt. Der Spa by JW arbeitet mit der kenianischen Pflegemarke Jani und Hochlandpflanzen wie Moringa, wilder Aloe, Laikipia-Honig und Zeder. Das halbtägige Ritual »Solio Passage« führt von einer Vulkanstein-Behandlung über ein Eisbad bis zum Zedernwaldbad. Abenteuer und Entschleunigung, hier kein Gegensatz.

Spa im JW Marriott Mount Kenya

Foto: Marriott

So kommst du hin

Anreise? Das Camp liegt nahe dem Nanyuki Airstrip, rund 30 Flugminuten vom Wilson Airport in Nairobi. Auf der Straße dauert die Fahrt von Nairobi etwa drei Stunden. Alternativ bringt ein privater Charterflug Gäste in rund 35 Minuten zum Landeplatz der Solio Ranch, gefolgt von zehn Minuten Fahrt ins Camp.

Das kostet eine Nacht im Luxuscamp

Was kostet der Spaß? Eine Übernachtung kostet ab 1.315 Euro pro Person auf All-inclusive-Basis. Im Preis stecken Vollpension inklusive Getränken (bis auf ausgewählte Premium-Weine und Spirituosen), Minibar, ein Outdoor-Frühstück und ein Sundowner pro Aufenthalt. Dazu kommen zwei tägliche Pirschfahrten mit erfahrenen Guides, davon eine Nachtpirsch pro Aufenthalt, geführte Wander- und Radsafaris sowie die Canon-Fotoausrüstung. Auch WLAN, Wäscheservice und die Transfers ab Wilson Airport und Flugplatz Nanyuki sind inklusive.

Weitere Informationen und Buchung auf der Website des JW Marriott Safari Camp Kenia.


Lust, mehr über Kenia zu erfahren?

In diesem Artikel stellt unsere Autorin Simone Kenias Küste vor – ein ideales Reiseziel, um etwas Wintersonne zu tanken und Spaß auf dem Wasser zu haben.