
Foto: Avaton Luxury Beach Resort
Es sind 56 Zimmer, Suiten und Villen verteilen sich in dem Luxus Resort oberhalb des Meeres. Die Architektur hält sich angenehm zurück: weiße, kubische Gebäude, Olivenbäume und Palmen. Seinen besonderen Zauber entfaltet der Ort in Griechenland jedoch dann, wenn der Blick über den strahlend hellen Sandstrand schweift.
Die abgeschiedene Lage am Komitsa Beach ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Rundherum gibt es wenig, das sich in den Tagesplan drängt. Das Avaton ist ein Hotel für lange Frühstücke, ausgedehnte Strandtage und die wunderbare Erkenntnis, dass nicht jede Stunde einer Reise mit einem Programmpunkt gefüllt werden muss.
Suiten mit privatem Pool und einer Portion Glück
Beim Thema Inneneinrichtung wird es deutlich verspielter. Mehr Ornamentik. Mehr Farbe. Eigentümerin und General Managerin des Hotels, Natalia Chantzi, nennt den Stil »Pop of Happiness«.
Noch überzeugender ist allerdings der Schritt auf die Terrasse. Fast alle Zimmer und Suiten verfügen über einen privaten Pool, dazu kommen Ausblicke auf Olivenbäume und das Ägäische Meer. Kingsize-Betten mit handgefertigten Matratzen und Kissen sorgen anschließend für erholsame Nächte.

Foto: Avaton Luxury Beach Resort
Wellness ohne klassisches Spa
Das Hotel setzt auf Behandlungen, Bewegung in der Natur, Ernährung und Schlaf. Treatments finden in einer Cabaña direkt am Strand statt. Training unter freiem Himmel lässt sich mit einem Personal Trainer vereinbaren, auf Wunsch erstellt der Chefkoch einen individuellen Ernährungsplan. Auf ein klassisches Fitnessstudio muss hier verzichtet werden.

Foto: Avaton Luxury Beach Resort
Frühstück mit Meerblick, Fine Dining im Sand
Kulinarik spielt im Haus eine Hauptrolle. Schon das Restaurant ist ungewöhnlich: Mehrere gläserne Bungalows stehen höhenversetzt am Hang, sodass von jedem Tisch der Blick aufs Meer frei bleibt.
Morgens kommt das Frühstück à la carte mit frisch zubereiteten Eierspeisen, griechischem Joghurt, Obst, Honig und Käse auf den Tisch. Und mit richtig gutem Kaffee, ein Detail, dessen Bedeutung vor neun Uhr kaum überschätzt werden kann.

Foto: Hendrik Wieduwilt
Am Abend zieht es die meisten Gäste dann in das »Origin«, wo Fleisch und Fisch aus der Region im Mittelpunkt stehen. Wer lieber am Strand isst, kann ins Fine-Dining-Restaurant »Ór.os« gehen. Dort wird ein festgelegtes Acht-Gänge-Menü direkt am Strand serviert.
Intim ist das Erlebnis allerdings nur bedingt: Der Tisch für zwei steht gut sichtbar unterhalb der Restaurantbungalows. Schüchterne Gourmets brauchen also etwas Mut.





