Die Inselwelt der Ägäis und des Ionischen Meeres, dazu Athen, der Peloponnes, Chalkidiki und die Olympische Riviera: Griechenland zerfällt für Reisende in eine Handvoll sehr unterschiedlicher Welten. Eine geordnete Tour durch die wichtigsten Regionen, mit Empfehlungen, für wen sich welcher Landstrich besonders lohnt.

Griechenland lässt sich auf der Karte rasch sortieren, im Reisegefühl jedoch kaum. Zwischen den karg-weißen Kykladen und dem üppig grünen Korfu liegen nicht nur einige hundert Seemeilen, sondern auch zwei sehr verschiedene Vorstellungen von Süden. Wer das Land jenseits der bekannten Postkartenmotive begreifen möchte, beginnt am besten mit einer geografischen Ordnung: sechs große Inselgruppen, dazu Kreta als eigenes Universum, plus die wichtigen Festlandsregionen rund um Athen, auf dem Peloponnes und im Norden. Aus dieser Topografie ergeben sich erstaunlich klare Reise-Profile.

Kykladen: das Bilderbuch-Griechenland

Die Kykladen liegen im Zentrum der Ägäis und liefern jene Bilder, die international längst für ganz Griechenland stehen: weiß getünchte Würfelhäuser, blaue Kuppeln, karge Hänge, die ins tiefblaue Meer abfallen. Santorin mit seiner Caldera-Kante, Mykonos mit seiner Boutique- und Beachclub-Dichte, dazu Paros, Naxos und die mineralisch schimmernde Vulkaninsel Milos bilden den Kern. Daneben existiert eine zweite, leisere Schicht: Serifos, Sifnos, Folegandros, Amorgos. Inseln, die in der Hochsaison Besuch bekommen, ohne ihren Charakter zu verlieren.

Windmühlen auf Mykonos.

Windmühlen auf Mykonos. | Foto: Unsplash+/Getty Images

Charakteristisch ist das Licht. Die Kykladen gelten als sonnenreichste Region des Landes, die Kontraste zwischen weißer Tünche und blauem Himmel sind nirgends sonst so scharf. Dazu kommt eine sehr gute Fährvernetzung, die klassisches Inselhopping erleichtert.

Beliebtheitsskala: 9–10 (international sehr bekannt, Santorin und Mykonos saisonal stark frequentiert)

Empfohlen für: Paare auf Hochzeitsreise, designaffine Erstbesucher, Foto- und Architekturinteressierte, dazu eine wachsende Yacht-Klientel. Wer Ruhe sucht, sollte die zweite Reihe der Kykladen wählen oder die Schultersaison im Mai, Juni und September einplanen.

Blick auf Santorin, eine insel der Kykladen in Griechenland

Foto: Dan

Dodekanes: lange Saison, viel Geschichte

Die Dodekanes-Inseln liegen weit im Südosten, zum Teil in Sichtweite der türkischen Küste. Rhodos und Kos prägen das Bild, beide Inseln verbinden lange Strände mit antiken Stätten und mittelalterlichen Altstädten. Die Ritterstadt von Rhodos, das Asklepieion von Kos, das Kloster auf Patmos sowie die fotogenen Hafenorte von Symi gehören zu den dichtesten kulturellen Erlebnissen der Ägäis. Kleinere Nachbarn wie Tilos, Nisyros oder Lipsi laufen weitgehend unter dem touristischen Radar.

Blick auf Lindos, Rhodos

Blick auf Lindos. I Foto: mairu10/Shutterstock.com

Die geografische Lage bringt eine Besonderheit mit sich: Die Badesaison reicht hier oft bis weit in den Oktober. Das macht den Dodekanes zur logischen Wahl für Spätsommer- und Herbstreisen.

Beliebtheitsskala: 8–9 (Rhodos und Kos sind sehr beliebt, kleinere Inseln deutlich ruhiger).

Empfohlen für: Kulturreisende, die Strand und Antike kombinieren möchten, dazu Familien (Rhodos, Kos) und Pilger- beziehungsweise spirituelle Reisende (Patmos). Symi und Kastelorizo lohnen sich für anspruchsvolle Individualreisende, die kleine Häfen und gutes Essen einer Resort-Infrastruktur vorziehen.

Ionische Inseln: das grüne Griechenland

Westlich des Festlands, im Ionischen Meer, präsentiert sich ein anderes Land. Olivenhaine, Zypressen und üppige Vegetation, dazu türkisfarbenes Wasser an dramatisch eingeschnittenen Steilküsten. Korfu, Kefalonia, Lefkada, Zakynthos und das stille Kythira bilden eine Inselkette, die kulturell stark vom venezianischen Erbe geprägt ist. Die Altstadt von Korfu mit ihren Loggien und Arkaden steht auf der Unesco-Liste, die Buchten von Kefalonia gehören zu den klarsten der griechischen Gewässer, der Strand von Navagio auf Zakynthos zählt zu den meistfotografierten Plätzen Europas.

Luftaufnahme einer Bucht auf Korfu, Griechenland

Foto: Aerial motion

Die Inseln liegen relativ nahe beieinander und lassen sich gut per Fähre kombinieren. Das macht sie zur natürlichen Wahl für Segeltörns und Roadtrip-Routen.

MS Patagonia im Ionischen Meer

Foto: Inselhüpfen

Beliebtheitsskala: 7–8 (Korfu und Zakynthos sind etabliert, kleinere Inseln deutlich ruhiger).

Empfohlen für: Segler und Bootscharter-Gäste, Familien mit Kindern, die grüne Landschaften und flach abfallende Strände schätzen, sowie Genussreisende mit Faible für venezianische Architektur und gut sortierte Weinkeller.

Sporaden: Pinien bis ans Meer

Die Sporaden vor der Küste Thessaliens spielen in einer eigenen Tonart. Skiathos, Skopelos und Alonnisos sind grüner als die meisten Ägäis-Inseln, Pinienwälder reichen bis an feinsandige Strände, das Wasser wirkt in den geschützten Buchten oft fast karibisch. Skiathos liefert das größte Angebot an Hotels und Fluganbindung, Skopelos kennen viele aus den Außenaufnahmen der Mamma-Mia-Filme, Alonnisos dient als Basis für den ersten griechischen Meeresnationalpark mit seiner Mönchsrobben-Population.

Skiathos Straße im Urlaubsort

Foto: Tomas Eidsvold

Beliebtheitsskala: 6–7  (in der Hochsaison voll, ansonsten moderat)

Empfohlen für: Naturreisende, Familien mit Teenagern, Bootsausflugs-Gäste und alle, die das volle Mykonos-Programm meiden möchten, ohne auf Café-Tavernen-Kultur zu verzichten.

Nördliche Ägäis: das andere Griechenland

Lesbos, Chios, Limnos und Samothraki liegen abseits der klassischen Reiserouten. Größere Inseln, ursprüngliche Dörfer, Bergketten, Thermalquellen, dazu byzantinische Klöster und eine Landwirtschaft, die noch sichtbar das Inselbild prägt. Lesbos steht für Olivenöl und Ouzo, Chios für die weltweit einzigartige Mastix-Produktion, Samothraki für seine spirituelle Stimmung und die Wasserfälle im Gebirge.

Lemnos Fanraki Beach

Foto: Dimitris Kiriakakis

Touristisch ist die Region wenig erschlossen, das Hotelangebot bleibt überschaubar, die Anreise dauert länger.

Beliebtheitsskala: 3–4 (deutlich unter dem internationalen Radar).

Empfohlen für: erfahrene Griechenland-Reisende, Kultur- und Kulinarik-Spezialisten, Wanderer und alle, die ein Land jenseits der Bilder von Santorin suchen.

Saronische Inseln: Athens Ergänzung

Im Saronischen Golf, eine kurze Fährfahrt von Piräus entfernt, liegen Ägina, Poros, Hydra und Spetses. Hydra steht autofrei da, Esel und Wassertaxis übernehmen den Transport, neoklassische Kapitänshäuser ziehen sich amphitheatralisch um den Hafen. Ägina ist für seine Pistazien bekannt, Poros für seine venezianische Hafenpromenade, Spetses für eine elegante, internationale Atmosphäre. Die Saronischen Inseln sind in Griechenland selbst hoch geschätzt, in der internationalen Berichterstattung jedoch weniger präsent.

Marktstand Ägina

Foto: Vasilis Caravitis

Beliebtheitsskala: 6–7 (innerhalb Griechenlands sehr bekannt, international eher als Ergänzung zu Athen).

Empfohlen für: Städtereisende, die einen Bade- und Kulturtag anhängen möchten, Kunstinteressierte (Hydra mit seiner internationalen Galerien-Szene) und alle, die Inselatmosphäre ohne Fernflugaufwand suchen.

Kreta: ein eigener Kontinent

Kreta gehört formal zu den griechischen Inseln, funktioniert in der Wahrnehmung jedoch als eigene Welt. Die Insel ist groß genug für Zweiwochen-Rundreisen, das Relief reicht vom Meeresspiegel bis auf über 2.400 Meter. Im Norden liegen die venezianischen Hafenstädte Chania und Rethymno sowie die Hauptstadt Heraklion mit dem nahegelegenen Palast von Knossos. Im Süden öffnen sich Schluchten wie die Samaria, der einsame Strand von Preveli und der Palmenstrand von Vai. Im Westen leuchten die rosafarbenen Sandbänke von Elafonissi und die Lagune von Balos.

Boot im türkisen Wasser am Balos Beach auf Kreta

Foto: Joshua Kettle

Kretische Identität, Musik und Küche stehen für sich. Die Bandbreite des Tourismus reicht vom großen Resort an der Nordküste bis zum stillen Bergdorf im Hinterland.

Beliebtheitsskala: 9 (durchgehend hoch, mit Hotspots an der Nordküste).

Empfohlen für: Erstbesucher, die Vielfalt in einem einzigen Reiseziel wollen, Genussreisende mit Interesse an Wein und Olivenöl, Wanderer, Familien sowie Premium-Gäste, für die in den vergangenen Jahren auf der Insel ein dichtes Netz hochwertiger Resorts entstanden ist.

Blick auf Dorf Kalypso auf Kreta aus Vogelperspektive

Foto: Balate.Dorin/Shutterstock.com

Athen und die Athener Riviera: Stadt mit Strandanschluss

Athen hat den Sprung von der reinen Akropolis-Destination zur ganzjährigen Städtereise vollzogen. Akropolismuseum, Nationalmuseum, die Viertel Plaka, Psirri, Monastiraki und Koukaki, dazu eine sehr lebendige Restaurant- und Rooftop-Szene machen die Hauptstadt zum eigenständigen Reiseziel. An der Athener Riviera, der Küste südlich der Stadt, reihen sich Strände, Marinas und in den vergangenen Jahren mehrere internationale Luxushotels aneinander, bis hinunter zum Kap Sounion mit dem Poseidon-Tempel auf der Klippe. Vom Hafen Piräus aus erreichen Reisende in wenigen Stunden Ägina, Poros oder Hydra.

Junger Mann und junge Frau sitzen auf Mauer und genießen Aussicht auf Athen

Foto: Konstantina Baferou/Shutterstock.com

Beliebtheitsskala: 8 (Stadt) und 6–7 (Küstenabschnitte insgesamt).

Empfohlen für: Städtereisende, die Kultur und Strand kombinieren möchten, Saisonverlängerungs-Gäste im Frühjahr und Herbst sowie Premium-Reisende, die einen Inselurlaub mit ein oder zwei Nächten an der Riviera flankieren.

Peloponnes: Antike, Berge, Premium-Resorts

Südlich von Athen, durch den Kanal von Korinth nur knapp vom Festland getrennt, beginnt der Peloponnes. Die Halbinsel verbindet einige der wichtigsten antiken Stätten des Landes (Olympia, Mykene, Epidauros, Mystras) mit einer noch weitgehend authentischen Berg- und Küstenlandschaft. Die Mani im Süden bleibt karg und stolz, Messenien im Westen öffnet sich in lange Sandstrände und Olivenhaine, das Bergland Arkadiens lockt mit Wanderungen und Wein.

Griechisches Essen serviert am Starnd

Foto: Jerome Maas

Eine eigene Erwähnung verdient Costa Navarino in Messenien. Das Premium-Resort-Cluster rund um die Voidokilia-Bucht, die Gialova-Lagune und die venezianischen Festungen Methoni und Koroni hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der gefragtesten Hochpreis-Destinationen des Mittelmeers entwickelt. Der Fokus liegt auf großflächigem Landschaftsschutz, Golf, Spa und Spitzengastronomie.

Blick auf die Costa Navarino Küste

Foto: EQRoy/Shutterstock.com

Beliebtheitsskala: 7–8 für Costa Navarino , restlicher Peloponnes je nach Region zwischen 4 und 6.

Empfohlen für: Kulturreisende mit Faible für Antike, Wanderer, Weinliebhaber, Familien (rund um Kalamata und Costa Navarino) und Luxusgäste, die einen ruhigen, landschaftlich starken Gegenentwurf zu Mykonos suchen.

Chalkidiki: die grüne Halbinsel im Norden

Knapp eine Autostunde von Thessaloniki entfernt schiebt sich Chalkidiki mit seinen drei Fingern in die Ägäis. Kassandra im Westen ist die touristisch am stärksten erschlossene Halbinsel mit einer breiten Palette an Resorts. Sithonia in der Mitte zeigt sich wilder, mit Pinienwäldern bis ans Meer und Buchten, die viele für die schönsten des griechischen Festlands halten. Athos im Osten beherbergt die orthodoxe Mönchsrepublik, die nur eingeschränkt zugänglich ist, sich vom Boot aus jedoch in ihrer ganzen Wucht erleben lässt. Im Hinterland lohnen die Petralona-Höhle mit ihren prähistorischen Funden, das Dorf Áfitos mit seinem Aussichtspfad sowie die Wasserfälle bei Varvara.

Foto: Zdravko Ciric/Shutterstock.com

Beliebtheitsskala: 7 (in Deutschland gut präsent, ohne extremen Hype-Faktor).

Empfohlen für: Familien, Aktiv- und Naturreisende, Gäste aus Mittel- und Südosteuropa, die direkte Anreise schätzen, sowie Premium-Reisende, die einige der besten Strand-Resorts des griechischen Festlands ansteuern.

Olympische Riviera: Strand am Fuß des Olymps

Die Region Pieria zwischen Thessaloniki und Larisa wird international selten als eigene Destination beschrieben, ist innerhalb Griechenlands jedoch fest etabliert. Orte wie Platamonas, Paralia und Leptokaria liegen an einer langen Sandküste, im Rücken erhebt sich der Olymp, mit fast 2.918 Metern der höchste Berg des Landes. Wanderungen im Olymp-Nationalpark, ein Besuch der byzantinischen Burg von Platamonas und Tagesausflüge nach Dion, der antiken Kultstätte am Fuß des Götterbergs, ergänzen das Strandprogramm.

Schlappen im Sand

Foto: SASI

Beliebtheitsskala: 5 (innerhalb Griechenlands und Südosteuropas etabliert, international weniger bekannt).

Empfohlen für: Kombinationsreisende, die Strand und Bergwandern verbinden möchten, sowie Familien mit überschaubarem Budget.

Epirus und Westgriechenland: das stille Hinterland

Im Nordwesten, rund um Ioannina, beginnt eine Region, die nur wenige Reisende auf dem Schirm haben. Epirus zeigt schroffe Berge, die Vikos-Schlucht (eine der tiefsten Europas), die steinernen Brücken und Bergdörfer der Zagori-Region sowie Küstenorte wie Parga und Sivota mit ihren ionisch-türkisen Buchten.

Epirus See Hinterland

Foto: Konstantinos Kaskanis

Beliebtheitsskala: 4 (innerhalb Griechenlands geschätzt, international Nische).

Empfohlen für: Wanderer, Naturfotografen, Gäste mit Interesse an traditioneller Architektur und alle, die ein Griechenland abseits der Strandklischees kennenlernen möchten.

Thessalien und Mittelgriechenland: Klöster, Küste, Mythos

Zwischen Norden und Süden öffnet sich Mittelgriechenland mit zwei Highlights, die jede Rundreise rechtfertigen. Die Meteora-Klöster auf ihren Sandstein-Felsnadeln zählen zu den bemerkenswertesten Bauten Europas, Delphi am Hang des Parnass war für die Antike der Nabel der Welt. Dazu kommen die Pelion-Halbinsel mit ihren Bergdörfern und die Buchten am Pagasitischen Golf.

Kloster Meteora, Kalabaka, Griechenland

Foto: Fajar Al Hadi

Beliebtheitsskala: 6 für Meteora und Delphi, 4 für die übrige Region.

Empfohlen für: Kulturreisende, Rundreise-Gäste auf der Strecke Athen-Thessaloniki und Fotografen.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Griechenland?

Die Reisesaison reicht generell von April bis Oktober, dann ist es auf den meisten Inseln und an den Küsten mild bis sehr warm und trocken. Für klassischen Badeurlaub sind besonders Juni bis September ideal, mit viel Sonne und Badetemperaturen im Meer. Wer es etwas ruhiger und nicht ganz so heiß mag, reist eher im Mai, Juni oder September.

Wann ist »nichts los«, weil vieles geschlossen ist?

Außerhalb der Saison, vor allem von November bis März, fahren viele Inseln den Tourismusbetrieb stark herunter: Strandbars, viele Hotels und ein Teil der Tavernen haben dann geschlossen, Fähren und Charterflüge werden ausgedünnt. In größeren Städten wie Athen, Thessaloniki, Heraklion oder auf ganzjährig belebten Inseln wie Kreta bleibt das Leben auch im Winter lebendig, nur klassischer Strandbetrieb und Saisonanlagen ruhen. An wichtigen orthodoxen Feiertagen können Läden tagsüber geschlossen sein, Restaurants und Bars sind aber meist geöffnet.

Was bestelle ich am besten in einer griechischen Taverne?

Typisch ist, mehrere Meze (Vorspeisen) in die Mitte des Tisches zu stellen: zum Beispiel Horiatiki (griechischer Salat), Tzatziki, frittierte Zucchini oder Auberginen, Spanakopita (Spinatpastete) und Dolmades (gefüllte Weinblätter). Als Hauptgerichte sind Souvlaki, gegrillter Fisch oder Fischplatte, Moussaka, Pastitsio, Lammkoteletts und Gemista (gefüllte Tomaten und Paprika) Klassiker. Dazu passt Hauswein oder ein Glas Retsina, zum Abschluss vielleicht Baklava oder Loukoumades.

Worauf sollte ich im Griechenland-Urlaub achten?

Sonne und Hitze: Im Hochsommer kann es sehr heiß werden, also auf Sonnenschutz, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser achten, gerade bei Ausgrabungen ohne Schatten. Straßenverkehr: Auf kleineren Inseln und in Bergregionen sind die Straßen oft eng und kurvig, also defensiv fahren, besonders mit Mietwagen oder Roller. Bargeld und Karten: Auf dem Festland und auf größeren Inseln sind Karten weit verbreitet, in kleineren Tavernen oder abgelegenen Orten ist Bargeld aber weiterhin praktisch. Respekt vor Kultur und Religion: In Kirchen und Klöstern Schultern und Knie bedecken, Drohnen nur dort nutzen, wo es ausdrücklich erlaubt ist, und ausgeschilderte Verbote bei Feuergefahr oder in Naturreservaten ernst nehmen.

Muss ich Fähren im Voraus buchen?

In der Hochsaison (Juli und August, Feiertage, lange Wochenenden) empfiehlt es sich, Fähren vorab online zu reservieren, vor allem schnelle Highspeed-Boote und Verbindungen zu sehr beliebten Inseln, da diese ausgebucht sein können. In der Vor- und Nachsaison ist es auf vielen Routen möglich, flexibler zu sein und Tickets kurzfristig zu kaufen. Wer mit Mietwagen oder eigenem Fahrzeug übersetzt, sollte trotzdem reservieren, weil die Autodecks begrenzt sind.